Bad Honnef. Es schien alles gut zu laufen mit dem Bad Honnefer Kurhaus. Nach dem Betreiberwechsel im März übernahmen die beiden Geschäftsleute Wolfgang Stahl und Daniel Reers die Leitung des Hauses von Kirberg. Unter dem bisherigen Betreiber blieb das Kurhaus häufig ungenutzt – vermutlich auch aufgrund der Preispolitik, die viele Bad Honnefer Vereine davon abhielten, Veranstaltungen in ihrem „Wohnzimmer“ auszurichten.
Bei der Ausschreibung für die neue Betreiberschaft legte insbesondere die Politik großen Wert darauf, dass die Kosten künftig vereinsfreundlicher ausfallen. Ziel war es, den örtlichen Vereinen wieder eine realistische Nutzung des Kurhauses zu ermöglichen. Den Zuschlag erhielt schließlich das Duo Wolfgang Stahl und Daniel Reers. Stahl stammt aus Bonn und ist als Veranstaltungsunternehmer tätig. Reers ist Geschäftsführer der Villa von Sayn in Rheinbreitbach. Gemeinsam gründeten sie die Kursaal Betriebs GmbH.
Die Verträge wurden noch vom damaligen Bad Honnefer Bürgermeister Otto Neuhoff unterzeichnet. Zuvor hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Bad Honnef am 27. Oktober 2025 im nichtöffentlichen Teil die Konzessionsvergabe für den Betrieb des Kurhauses ab dem 1. April 2026 beschlossen.
Neuhoffs Nachfolger Philipp Herzog, der die Bürgermeisterwahl im September gewann, war in diesen Prozess nicht eingebunden.
Unter dem Aktenzeichen 21 IN 8/26 veröffentlichte das Amtsgericht Neuwied am 5. Mai 2026 nun ein Insolvenzverfahren im Zusammenhang mit der Villa von Sayn UG. Geschäftsführer des Unternehmens ist Daniel Reers. Bürgermeister Philipp Herzog erklärte gestern, er habe bis dahin keine Kenntnis von dem Verfahren gehabt.
Welche Auswirkungen das Insolvenzverfahren auf die Kursaal Betriebs GmbH und die Zukunft des Kurhauses haben könnte, ist derzeit unklar. Wolfgang Stahl erklärte gegenüber Honnef heute am Nachmittag, auch er sei von den aktuellen Entwicklungen überrascht worden. Der Sachverhalt werde derzeit intern geprüft. In der kommenden Woche sollen Gespräche mit der Stadt Bad Honnef geführt werden. Erst danach könne beurteilt werden, „welche Auswirkungen die aktuellen Vorgänge auf die weitere Zusammenarbeit haben könnten“, so Stahl. Daniel Reers hat sich bislang nicht geäußert.













…und wann kommt die PIAZZA VERDE PRIMA????
Und wann lässt sich die Stadt von Fachleuten beraten die kompetent sind bevor sie über Dinge entscheidet von denen die Stadt keine Ahnung haben kann , denkt an den Fluch den der letze Ritter der Löwenburg über den Stadtrat der Stadt ausgesprochen hat
Habe gerade einen Kommentar geschrieben der von der Zeitungabgelehnt wurde mit der Begründung das hätte ich bereits geschrieben das ist Zensur
Das ist vollkommen korrekt und keine Zensur. Der Kommentar war noch nicht freigegeben.