Bad Honnef. Die umfangreiche Korridorsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden läuft auf Hochtouren. Bis zum 12. Dezember 2026 erneuert die Deutsche Bahn Gleise, Weichen, Stellwerkstechnik und Bahnhöfe entlang der Strecke. Auch in Bad Honnef müssen Anwohnerinnen und Anwohner in den kommenden Tagen und Wochen mit Bauarbeiten und zeitweise erhöhtem Lärm rechnen.
Nach Angaben der Deutschen Bahn sind derzeit folgende Arbeiten vorgesehen:
bis 22. Juli: Gleisarbeiten entlang der Strecke in Bad Honnef
bis 31. Juli: Erneuerungsarbeiten am Bahnhof Rhöndorf
bis 24. Juli: Rückbau des Bahnsteigs am ehemaligen Bahnhof Bad Honnef
Die Bahn weist darauf hin, dass es sich um die aktuelle Bauplanung handelt. Kurzfristige Änderungen im Bauablauf seien jederzeit möglich.
Mit der Korridorsanierung verfolgt die Deutsche Bahn ihre Strategie „Starke Schiene“. Ziel ist es, die stark frequentierte Strecke langfristig zuverlässiger und leistungsfähiger zu machen. Neben der Erneuerung von mehr als 100 Kilometern Gleisen und zahlreichen Weichen werden auch moderne elektronische Stellwerke installiert. Dadurch sollen Züge künftig flexibler gesteuert werden können, was die Pünktlichkeit im Personen- und Güterverkehr verbessern soll.
Von den Bauarbeiten profitieren soll auch die Infrastruktur an den Bahnhöfen. Insgesamt werden 36 Stationen entlang der Strecke modernisiert. Geplant sind unter anderem erneuerte Personenunterführungen, verlängerte Bahnsteige, eine moderne Beleuchtung sowie eine attraktivere Gestaltung der Bahnhofsbereiche. Viele Stationen sollen zudem barrierefrei oder zumindest stufenfrei ausgebaut werden.
Die Korridorsanierung auf der rechten Rheinstrecke hatte am 10. Juli begonnen und zählt zu den größten Bahnprojekten des Jahres in der Region. Während der Bauzeit kommt es zu Sperrungen, Ersatzverkehren und Einschränkungen im Zugverkehr. Nach Abschluss der Arbeiten im Dezember soll die Strecke leistungsfähiger und störungsärmer betrieben werden können.











Bitte ausreichend viele Bänke und Wartehäuschen,die vor Wind(!) und Regen schützen, mitplanen.Schlechtes Beispiel: Siegburg ICE-Bahnhof