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Mehr Respekt gegenüber Rettungskräften – Koalition bittet um Sachstandsbericht

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Rhein-Sieg-Kreis – Die Koalition aus CDU und GRÜNEN im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises hat für die nächste Sitzung des Ausschusses für Rettungswesen und Katastrophenschutz am 16.09.2019 den Antrag gestellt, dass die Verwaltung über die Kampagne „Respekt Bonn/Rhein-Sieg!“ im Hinblick auf die (freiwillige) Feuerwehr, den Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk (THW) berichtet. „Über Vorfälle und respektloses Verhalten gegenüber Polizeibeamten hören wir sehr viel.

Uns interessiert aber auch, wie es den (freiwilligen) Feuerwehrleute, den Rettungsdienstmitarbeitern und den Freiwilligen des Technischen Hilfswerks in ihren Einsätzen ergeht.“, sagt Christian Siegberg, CDU-Kreistagsabgeordneter aus Troisdorf und Ausschussmitglied. „Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und THW eilen notbedürftigen Menschen zu jeder Zeit zur Hilfe. Ihnen gebührt besonderer Dank und ihrer Arbeit besondere Aufmerksamkeit und Respekt.“, ergänzt Ingo Steiner, Fraktions-vorsitzender der GRÜNEN im Kreistag und Ausschussmitglied.

Immer häufiger sind freiwillige und hauptamtliche Helfer in ihren Einsätzen für andere Menschen Anfeindungen ausgesetzt. Das Spektrum reicht von Beleidigungen, Pöbeleien und Bespucken bis hin zu tätlichen Angriffen. Auf diesen Umstand hat Landrat Sebastian Schuster zusammen mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden Anfang des Jahres in ihrer Kampagne „Respekt Bonn/Rhein-Sieg!“ aufmerksam gemacht und zu mehr Respekt gegenüber Rettungskräften aufgerufen. Die Koalition aus CDU und GRÜNEN unterstützt diese Kampagne und will die Situation der Einsatzkräfte im Ausschuss thematisieren.

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Kreisverwaltung und Außenstellen nach Himmelfahrt geschlossen

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Foto: Stefan Knauf

Rhein-Sieg-Kreis – Am Freitag nach Christi Himmelfahrt, 31.05.2019, sind alle Dienststellen im Siegburger Kreishaus sowie sämtliche Außenstellen der Kreisverwaltung geschlossen. Dies gilt ebenso für die Jugendhilfezentren des Rhein-Sieg-Kreises in Eitorf, Meckenheim und Neunkirchen-Seelscheid sowie für die Dienststellen der Kreisverwaltung im TechnoPark in Sankt Augustin.

Die Verwaltung bittet alle Besucherinnen und Besucher, dies bereits jetzt bei ihren Planungen zu berücksichtigen.

Ab Montag, 03.06.2019, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern dann wieder wie gewohnt zur Verfügung. (hei)

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11. Februar: Europäischer Tag des Notrufs – 112 gilt europaweit

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Rhein-Sieg-Kreis. – Im Schnitt alle 85 Sekunden geht in der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises ein Notruf ein. Dies geschieht entweder durch eine automatische Gefahrenmeldeanlage oder einen Telefonanruf. Rund 250.000 eingehende Anrufe wurden allein in 2018 registriert. Darunter waren etwa 425 Notrufe pro Tag.

Wer die 112 wählt, erreicht die Feuerwehr, braucht einen Notarzt oder den Rettungsdienst. Die Nummer sollte aber wirklich nur in akuten Notfällen gewählt werden, also wenn Menschenleben bedroht sind. Die Polizei erreichen Hilfesuchende unter der 110.

Leider registrieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Leitstelle im Kreishaus in Siegburg immer öfter, dass viele Menschen den Notruf auch wählen, wenn sie z.B. einen Arzt sprechen wollen oder Fragen zu Medikamenten haben. Damit können die Anrufenden aber die Notrufnummer für lebensbedrohliche Fälle blockieren. Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreicht man unter der bundesweit gültigen Nummer 116 117. Sie sollte gewählt werden, wenn man die Hausärztin oder den Hausarzt außerhalb der Sprechzeiten nicht erreicht. Zudem gibt es einen Zahnärztlichen Bereitschaftsdienst, sowie mehrere Not- Sorgen- und Beratungstelefone.

Übrigens können Gehörlose oder höreingeschränkte Menschen ein Notruf-Fax absetzen, welches über die 112 an die Leitstelle geschickt werden kann. Der Eingang des Telefaxes wird bei der Einsatzbearbeiterin oder beim Einsatzbearbeiter genau wie ein Telefonanruf signalisiert. Auf dem Formular wird aufgeschrieben, wer die Absenderin beziehungsweise der Absender ist und wo genau Hilfe benötigt wird. Ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei angefordert wird, erfolgt per Ankreuzverfahren. Zudem gibt es Platz für weitere schriftliche Ergänzungen. Die Leitstelle entsendet dann unverzüglich die angeforderte Hilfe und die Absenderin beziehungsweise der Absender erhält ein Fax als Rückmeldung.

Den Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar gibt es seit 2009. Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission wollen die seit 1991 europaweite Gültigkeit des Europanotrufs 112 bekannter machen. Der 11.2. wurde aufgrund der Zahlenfolge im Datum gewählt. (an)

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Wirtschaft im Rhein-Sieg-Kreis wächst weiter überdurchschnittlich

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Kann sich über die wirtschaftliche Entwicklung seines Kreises freuen: Landrat Sebastian Schuster

Rhein-Sieg-Kreis. Die Wirtschaftslage im Rhein-Sieg-Kreis ist weiter überdurchschnittlich gut. Das geht aus jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hervor. Demnach hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Unternehmen im Rhein-Sieg-Kreis im Jahr 2017 um 4.369 beziehungsweise 3,0 Prozent auf 148.134 Arbeitsplätze zugenommen. Der Rhein-Sieg-Kreis gehört damit auch weiter zu den überdurchschnittlich wachsenden Regionen in Nordrhein-Westfalen und Deutschland (Zunahme jeweils 2,4 Prozent).

„Der Großteil der neuen Arbeitsplätze wurde in Betrieben mit 250 und mehr Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern geschaffen“, sagt Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler. In diesem Bereich sind insgesamt 2.651 Arbeitsplätze dazu gekommen (+9,8 Prozent), gefolgt von den Größenklassen 10 bis 49 Beschäftigte (+750 beziehungsweise +1,8 Prozent), 50 bis 249 Beschäftigte (+574 beziehungsweise +1,3 Prozent) und bis 9 Arbeitnehmende (+394 beziehungsweise +1,2 Prozent).

„Obwohl sich das Wachstum zuletzt auf die etwas größeren Firmen konzentriert hat, ist und bleibt der Rhein-Sieg-Kreis eine Region des Mittelstands“, so Dr. Hermann Tengler. Von den insgesamt 26.129 Betrieben, die es im Kreisgebiet gibt, haben 98 Prozent weniger als 50 Beschäftigte. „Diese Struktur wirkt in der Außenwahrnehmung zwar nicht spektakulär, sie ist dafür aber stabil und wenig krisenanfällig.“ Die Vielzahl an kleinen und mittleren Betrieben sorge für ein breit gefächertes Arbeitsplatzangebot und sei damit ein wesentlicher Grund für die niedrige Arbeitslosigkeit von zurzeit 4,6 Prozent im Kreisgebiet. (db)

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19Jun19:0021:00Vom Beueler Becher zu Bonn blüht und summt - wie wir die Stadt mitgestalten

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20Jun20:30Akustik Folk Session

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