Bad Honnef – Auf dem Gelände der früheren Großwäscherei Mesenholl am Eingang zum Schmelztal tut sich was. Ein Wohnkomplex mit 37 Appartements für 4,5 Millionen EUR soll dort entstehen. Mieter werden jüngere Menschen und Menschen mit Handicaps sein.

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Heute wurde der Bauplan offiziell vom Bauherrn, der Hohenhonnef GmbH vorgestellt. In seiner Ansprache betonte Jürgen Staude, Geschäftsführer der Cornelius Helferich Stiftung, zu der die GmbH gehört, die auf Grund der Lage teilweise komplizierte Rechtslage, die aber in guter Zusammenarbeit mit der Verwaltung letztlich kein Hindernis mehr darstellte.

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Bei den Appartements handelt es sich bis auf zwei um Ein-Raum-Wohnungen. Zwei Wohnungen können von jeweils zwei Personen genutzt werden.

Alle Appartements haben eine Terrasse beziehungsweise einen Balkon, erklärte Architektin Almut Bettin. Der Zugang zum Gelände von der Schmelztalstraße aus wird mittig sein, außerdem wird der vorhandene Bürgersteig verlängert und der Ohbach erhält eine Brücke für Fußgänger und Fahrradfahrer, sodass ein weiterer Zugang besteht.

Das Turmgebäude bleibt erhalten, hier sind auch Gemeinschaftsanlagen denkbar.

Von 35 ursprünglich vorgesehenen Parkplätzen mussten 16 wieder gestrichen werden. Ob der benachbarte Fußballverein FV Bad Honnef die Parkplätze eventuell mitnutzen kann, wurde bislang nicht thematisiert.

Seit ihrer Schließung in den 1980er-Jahren stehen die Werksanlagen und -gebäude der Wäscherei leer und verfallen zusehends. Bereits seit Jahrzehnten gibt es Planungen für das ehemalige Werksgelände. Unter anderem wurde über Freizeit- und Eventcenters mit Diskothek, ein Fitnesscenter oder auch an ein Restaurant gedacht.

Fast hätte ein Uhu 2018 den Projektplan platzen lassen. Nach einem faunistischen Gutachten konnte Entwarnung gegeben werden.

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