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Mit Rumpfbesetzung ins Oberbergische – Azahaf zwei Monate gesperrt

Von Marian Hogrebe

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Szene aus dem Heimspiel HFV gegen Nümbrecht

Bad Honnef | Nur selten herrschte nach Niederlagen eine derartige gute Laune im Honnefer Lager, wie nach dem 1:3 bei Tabellenführer SV Deutz am vergangenen Sonntag. Allen Beteiligten war bereits im Vorfeld klar gewesen, dass beim Klassenprimus realistisch gesehen nichts zu holen war. Aber der ansprechende Auftritt einer ersatzgeschwächten Honnefer Mannschaft sorgte für eine positive Stimmung. Der Fokus richtete sich schnell auf die Partie beim SSV Homburg-Nümbrecht am morgigen Sonntag. Denn spätestens nach den Nachholspielen der Landesliga am Donnerstag stand fest, dass der Abstand des HFV zu den Abstiegsrängen weiter schrumpfen wird.

Die Partie im Oberbergischen ist dementsprechend richtungsweisend für die kommenden Wochen. Ein Sieg würde das Team von HFV-Coach Carsten Klohe weiter vom Tabellenkeller fernhalten. Vier Punkte trennen die Grünen-Weißen derzeit vom ersten Abstiegsplatz, der aktuell vom FC Leverkusen belegt wird.

Sollte es den Badestädtern nicht gelingen, etwas Zählbares aus der Fremde mitzubringen, könnten sich die tabellarischen Sorgen deutlich vergrößern. Daher kommt es den Honnefern mit Sicherheit gelegen, dass die direkten Verfolger aus Leverkusen (gegen den SC Brühl) und Köln (gegen Lindenthal-Hohenlind) an diesem Spieltag schwierige Aufgaben zu bewältigen haben.

Keine positiven Meldungen gab es derweil aus der Personalabteilung des HFV. Die Honnefer haben weiterhin mit einer hohen Ausfallquote zu kämpfen. Zudem kassierte Malik Azahaf durch die Verbandsspruchkammer eine zweimonatige Sperre. Thorsten Hanisch wurde in derselben Verhandlung für vier Wochen gesperrt. Da es während der Trainingswoche keine Rückkehrer aus der Rekonvaleszenz zu vermelden gab, wird Klohe wohl nur mit elf gesunden Feldspielern nach Nümbrecht reisen. Verstärkungen aus der U19 des JFV Siebengebirge lässt der Spielplan diesmal nicht zu.

Es wird also eine besonders kämpferisch starke Leistung von Nöten sein, wenn man die dringend benötigten Punkte aus dem Oberbergischen entführen möchte. Die Nümbrechter, die von EX-HFV-Coach Torsten Reisewitz trainiert werden, scheinen nach einem schwachen Start in die Rückrunde wieder auf die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben. Trotz personeller Engpässe gelang der Elf von Reisewitz am Donnerstag ein deutlicher 3:0 Erfolg gegen Lindenthal-Hohenlind. Mit einem Sieg gegen den HFV würden die Nümbrechter nun im Idealfall bis auf Platz zwei vorrücken.

Die Zuschauer dürfen sich auf eine intensive Partie freuen, die beide Mannschaften voraussichtlich mit offenem Visier bestreiten werden. Der zweite Auswärtssieg des HFV jedenfalls ist mittlerweile überfällig. Mit etwas Fortune könnte dies morgen gelingen.

SSV Homburg-Nümbrecht – FV Bad Honnef
Kunstrasen Nümbrecht, 15:15 Uhr
Schiedsrichter: Martin Tietze

Die zweite Mannschaft des FV Bad Honnef tritt morgen in Marienfeld an. Anpfiff ist um 15.15 Uhr.

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