Bad Honnef – Die Saison ist für die Dragons beendet. Nach der Heimniederlage (74:78) im zweiten Playoff-Spiel gegen Ulm verpassten die Hausherren die Chance auf eine Verlängerung der Serie und müssen nun einen Schlussstrich unter eine insgesamt bemerkenswerte Spielzeit ziehen.
Dabei sah lange alles nach einem anderen Ausgang aus. Die Dragons präsentierten sich vor eigenem Publikum kämpferisch, konzentriert und phasenweise auch spielerisch überlegen. Zwischenzeitlich erspielten sie sich einen Vorsprung von zwölf Punkten und hatten die Partie scheinbar im Griff. Die Halle war da, das Momentum auf Seiten der Gastgeber – vieles deutete darauf hin, dass es zu weiteren Spielen kommen würde.
Doch Ulm blieb dran und nutzte konsequent die sich bietenden Gelegenheiten. Spätestens im letzten Viertel kippte die Partie. Beim Stand von 57:57 vor den finalen zehn Minuten war noch alles offen. Doch genau in dieser entscheidenden Phase verloren die Dragons den Faden. Gute Wurfpositionen blieben ungenutzt, einfache Abschlüsse fanden nicht ihr Ziel. Hinzu kamen unnötige Ballverluste, die den Gegner immer wieder ins Spiel brachten.
So waren es am Ende weniger die Stärken der Ulmer als vielmehr die eigenen Fehler, die den Dragons den Weg versperrten. Eine bittere Erkenntnis – gerade weil das Team über weite Strecken gezeigt hatte, dass es mithalten und das Spiel bestimmen kann.
Trotz des enttäuschenden Ausscheidens überwiegt mit etwas Abstand auch der Stolz auf das Erreichte. Der Einzug in die Playoffs ist für die Dragons ein klarer Erfolg und unterstreicht die positive Entwicklung der Mannschaft in dieser Saison.
Jetzt bleibt die Aufgabe, die richtigen Lehren aus diesem Spiel zu ziehen – und in der kommenden Spielzeit einen neuen Anlauf zu nehmen. (Hh)
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