Bad Honnef/NRW. Am 25. und 26. September 2026 wird Nordrhein-Westfalen erneut zur Bühne für junge Kultur: Die nachtfrequenz lädt Jugendliche dazu ein, ihre Kreativität zu präsentieren und selbst Kultur zu gestalten. Mit 106 teilnehmenden Städten und Gemeinden erreicht das Projekt in diesem Jahr einen neuen Rekord. An rund 180 Veranstaltungsorten stehen überwiegend kostenfreie Angebote auf dem Programm. Auch Bad Honnef ist dabei.
Seit 2010 hat sich die nachtfrequenz zum größten vernetzten Jugendkultur-Projekt Deutschlands entwickelt. Das Besondere: Jugendliche sind nicht nur Publikum, sondern gestalten die Veranstaltungen aktiv mit – von der Planung bis zur Umsetzung. Das Spektrum reicht von Hip-Hop, Graffiti und Konzerten über Theater und Tanz bis hin zu Gaming, Manga und Medienkunst.
Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit Nordrhein-Westfalen (LKJ NRW), die das Projekt organisiert, sieht darin weit mehr als ein Kulturfestival. Angesichts des demografischen Wandels und der vergleichsweise kleinen Gruppe der Erstwählerinnen und Erstwähler sei es wichtig, jungen Menschen Räume für Mitbestimmung, Kreativität und Selbstwirksamkeit zu eröffnen.
„Mich beeindruckt jedes Jahr aufs Neue, mit welcher Kreativität und Offenheit Jugendliche diese Nacht prägen. Die nachtfrequenz steht für mich für unsere offene, vielfältige und gut vernetzte Jugendkultur“, sagt Ilva Menzel, Leiterin der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW.
Mit der Veranstaltung möchte die LKJ NRW zugleich die kontinuierliche Arbeit der Jugendkultur-Einrichtungen im ganzen Land sichtbar machen. Viele der Projekte, die während der nachtfrequenz präsentiert werden, entstehen über Monate hinweg in Jugendzentren, Kulturhäusern oder Vereinen.
Das vollständige Programm der nachtfrequenz 2026 soll Mitte August veröffentlicht werden. Dann wird auch feststehen, welche Veranstaltungen in der Region stattfinden und ob sich Einrichtungen aus Bad Honnef oder dem Rhein-Sieg-Kreis beteiligen.










