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Bad Honnef

“Ihr lernt, die Dinge besser zu machen …”´- Neue Wasserexpertinnen

Von Christine Pfalz

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Die Wasserbotschafterinnen und –botschafter der Schule Am Reichenberg. Links im Bild die Netzwerkkoordinatorin „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Maria-Elisabeth Loevenich und in der Mitte Lehrerin Carmen Otto

Bad Honnef. Wasser ist kostbar. Wie es gelingt, Umwelt und Wasser zu schützen, haben die neuen Abwasser-Botschafterinnen und –Botschafter gelernt. Zwei jahrgangsübergreifende Klassen der Grundschule Am Reichenberg haben an zwei spannenden Tagen erlebt, wie man Wasser sauber halten kann.

Netzwerkkoordinatorin von „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ Maria-Elisabeth Loevenich und pädagogische Beraterin stellte fest: „Ihr lernt, die Dinge besser zu machen als so manche Erwachsene, die das Wasser verschmutzen, und verhaltet Euch verantwortungsvoll. Dafür sagen Euch viele Menschen auf der Welt „Danke“. Denn es ist weltweit immer das gleiche Wasser, dass sich im großen Wasserkreislauf in unterschiedlichen Erscheinungsformen bewegt.”

Am ersten Tag hatten die Schülerinnen und Schüler mit Lehrerin Carmen Otto und ihrer engagierten Kollegin das Abwasserwerk der Stadt Bad Honnef besichtigt und staunend gesehen, wie viele Arbeitsschritte und Technik notwendig sind, um aus dem verunreinigtem Abwasser wieder sauberes Wasser herzustellen.

Dabei kann jeder so viel dazu beitragen, damit das Wasser sauberer bleibt und auch das erfuhren die Kinder in der Schule am zweiten Tag: Kein Plastik achtlos wegwerfen, keine Farbe oder Putzlumpen die Toilette herunterspülen, Öl in Bratpfannen besser mit Papier auswischen und noch vieles mehr. Auch um die Lebensmittel herzustellen, die während des gemeinsamen Frühstücks verputzt wurden, wird Wasser benötigt. Damit ein Apfel reift werden 70 Liter für die Bewässerung benötigt. Für die Herstellung einer kleinen Brühwurst sind es 30 Liter und bei einem Schokoriegel sind es sage und schreibe 300 Liter. Und so kam es, dass bei nur einem gemeinsamen Schulfrühstück von 26 Kindern 11.040 Liter virtuelles Wasser berechnet wurden.

Schritt-für-Schritt-Experimente zur mechanischen Abwasserreinigung rundeten den Unterricht ab. “Wie schnell sich doch Wasser in eine unansehnliche, stinkende Brühe verwandeln kann“, sagte eine engagierte Schülerin der Tigerklasse und fasste den Entschluss, von nun an gründlicher darauf zu achten, welche Dinge von ihr im Wasser entsorgt werden und welche nicht.

Der Unterricht ist Teil der Kampagne „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die in Bad Honnef breit aufgestellt ist. Sie wird auf Landes- und Bundesebene gewürdigt und findet internationale Beachtung.

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Bad Honnef

Rhein-Sieg-Kreis wird Mitglied im „Cyber-Security-Cluster Bonn“

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Rhein-Sieg-Kreis. Digitale Sicherheit an oberster Stelle: Der Rhein-Sieg-Kreis wird Mitglied des “Cyber-Security-Cluster Bonn e.V.”.

“Damit unterstreichen wir, wie wichtig uns die nachhaltige digitale Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen ist”, betonte Landrat Sebastian Schuster die Bedeutung dieser Entscheidung. 10.000 Euro jährlich wird der Mitgliedsbeitrag kosten.

Im “Cyber-Security-Cluster” vernetzen sich regionale Akteure aus Wissenschaft, Forschung und Lehre, Wirtschaft, Behörden, öffentlichen Institutionen. Ziel ist es, dazu beizutragen, die Region Bonn/Rhein-Sieg zu einem national und international beachteten und anerkannten Cyber-Security Standort zu entwickeln und auszubauen. Schließlich ist die Digitalisierung in der Wirtschaft eine der größten künftigen Herausforderungen. Mit ihr verbinden sich neue und innovative Geschäftsmodelle. Gleichzeitig muss Digitalisierung so sicher gestaltet sein, dass sie die Einfallstore für digitale Hacker schließt.

Zu den Gründungsmitgliedern des “Cyber-Security-Clusters” gehören unter anderem die Deutsche Telekom, die Deutsche Post DHL Group, die Hochschule Bonn/Rhein-Sieg, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Stadt Bonn, die IHK Bonn/Rhein-Sieg sowie mehrere mittelständische Unternehmen. (hei)

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Bad Honnef

Straßenverkehrsamt: Adressänderung ab sofort online von Hause aus möglich

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Rhein-Sieg-Kreis. Wer seine Wohnung wechselt, geht nach dem Einwohnermeldeamt oft direkt zum Straßenverkehrsamt: Denn auch das eigene Auto hat eine neue Adresse, und das muss in den Fahrzeugpapieren vermerkt werden. „Eine Adressänderung lässt sich ab sofort rund um die Uhr und unabhängig vom Tag im Internet erledigen“, sagt Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises. „Damit weiten wir unser Onlineangebot für die Bürgerinnen und Bürger aus.“

Unter www.rhein-sieg-kreis.de/adressaenderung_strassenverkehrsamt wird Schritt für Schritt erklärt, wie das geht. Voraussetzung ist neben dem Internet-Zugang eine Zahlfunktion per giropay oder Kreditkarte (zum Beispiel Mastercard oder VISA). Die Identifizierung erfolgt entweder mittels der eID-Funktion des Personalausweises oder anhand der Fahrzeugpapiere.

Nach erfolgreicher Übermittlung der Daten und anschließender Bearbeitung durch das Straßenverkehrsamt erhalten die Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter innerhalb weniger Tage per Post einen besonderen Aufkleber mit der neuen Anschrift. Dieser ist in die Zulassungsbescheinigung Teil I (früherer Fahrzeugschein) einzukleben.

Die Anschriftenänderung kann auch weiterhin persönlich im Straßenverkehrsamt Siegburg oder in der Außenstelle Meckenheim beantragt werden. Dafür ist aber eine Terminvereinbarung notwendig. Entweder online unter www.rhein-sieg-kreis.de/termine_strassenverkehrsamt, oder telefonisch für Siegburg (02241/13-3939), beziehungsweise Meckenheim (02225/9409-5010). (an)

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Bad Honnef

Kurz vor Weihnachten: ABB-Mitarbeiter*innen erfahren vom Verkauf der Stromnetzsparte

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Foto: ABB

Bad Honnef. Rund 300 Bad Honnefer ABB-Mitarbeiter*innen erfuhren kurz vor Weihnachten, dass die Stromnetzsparte des schweizerischen Konzerns an das japanische Unternehmen Hitachi verkauft wird. Hitachi bezahlt neun Milliarden Dollar. Über diese Entwicklung berichtet heute das Handelsblatt.

Mit dem größten Bereichsverkauf in der Unternehmensgeschichte versuche ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer den Befreiungsschlag, so die Zeitung.

Firmenchef Spiesshofer habe ABB mit einem milliardenschweren Sparprogramm und einer stärkeren Ausrichtung auf die Digitalisierung seinen Stempel aufgedrückt. Obwohl ABB Trends wie erneuerbare Energie, Elektromobilität oder den zunehmenden Einsatz von Robotern bediene, sei das Wachstum bisher enttäuschend verlaufen.

Seit September 2013 habe die ABB-Aktie an Wert verloren und sich deutlich schlechter entwickelt als der europäische Industriesektor insgesamt oder auch Konkurrent Siemens.

Was diese Entwicklung letztlich für die Mitarbeiter*innen des Bad Honnefer Werks bedeutet, wird sich in den nächsten Monaten entscheiden. Bis Mitte 2020 könnte die Transaktion abgewickelt sein, so das Handelsblatt.

 

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