Neues Hochwasserschutzsystem getestet

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Foto: Feuerwehr Stadt Bonn

Bonn – Die Bonner Feuerwehr hat am heutigen Vormittag gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisationen den Aufbau des Hochwasserschutzsystems für den Bereich Hermannstraße und Professor-Neu-Allee geübt. Der mobile Hochwasserschutz stellt bei Hochwasser die sogenannte zweite Verteidigungslinie dar, wenn der Rheinpegel einen Wasserstand von 9,50m überschreitet. Um im Ernstfall einen reibungslosen Ablauf, hinsichtlich Logistik, Aufbau und Kommunikation, zwischen den einzelnen Organisationen und Ämtern zu gewährleisten, ist eine solche Übung unabdingbar.

Initiator der Übung war das Tiefbauamt der Bundesstadt. Die mobilen Tonnen werden vor Ort innerhalb kurzer Zeit aufgebaut und mit Wasser oder Sand beschwert. Eine wasserseitig angelegte Folie stellt die Dichtigkeit dar. Aufgrund der momentanen Wetterlage wurden testweise nur drei der 170 eingesetzten Tonnen mit Wasser befüllt. Im Bereich der Professor-Neu-Allee wird der Hochwasserschutz mittels Balkensystem dargestellt.

Insgesamt waren 110 Kräfte der Feuerwehr vor Ort. Gemeinsam mit den Kräften vom THW Beuel, den Einsatzeinheiten von JUH Bonn und MHD Bonn (Verpflegung) wurde das Übungsziel erreicht. Durch das Ordnungsamt wurde für den Zeitraum der Übung der betroffenen Straßenabschnitt gesperrt. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr war zu jeder Zeit gewährleistet.

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