Bonn/Rhein-Sieg. Im Zusammenhang mit der Sperrung der Nordbrücke (A565/Friedrich-Ebert-Brücke) setzt die Stadt Bonn weitere Maßnahmen zur Verkehrslenkung um. Darüber informiert die Stadtverwaltung in einer aktuellen Mitteilung.
Wie die Stadt mitteilt, wurde der Fußgängerüberweg am westlichen Ende der Stadtbahnhaltestelle Bertha-von-Suttner-Platz zwischen Kölnstraße und Bonngasse stillgelegt und gesperrt. Ziel sei es, den Fußverkehr besser vor abbiegendem Kraftfahrzeugverkehr zu schützen. Gleichzeitig habe die Maßnahme eine zweite Linksabbiegespur von der Kölnstraße auf den Bertha-von-Suttner-Platz ermöglicht, wodurch sich der Verkehrsfluss verbessern soll.
Auch auf der Kennedybrücke reagiert die Stadt nach eigenen Angaben auf die deutlich gestiegene Zahl von Radfahrenden. Um die Unfallgefahr durch Begegnungsverkehr auf den bisherigen Zweirichtungsradwegen zu reduzieren, sollen die Radwege künftig als Einrichtungsradwege genutzt werden. Geplant ist, dass Radfahrende in Richtung Bonner Zentrum ausschließlich den nördlichen Radweg nutzen, während der Verkehr in Richtung Beuel über den südlichen Radweg geführt wird. Die erforderlichen Änderungen an Beschilderung und Markierungen sollen in Kürze umgesetzt werden.
Darüber hinaus stehen laut Stadt Bonn weitere Markierungsarbeiten auf der Sankt Augustiner Straße (B56) im Bereich des Beueler Zentrums an. Dort hat die Stadtbahnlinie 66 im Bereich des Friedhofs bereits eine eigene Spur erhalten, damit die Bahnen unabhängig vom Straßenverkehr verkehren können. Die noch ausstehenden Markierungsarbeiten sind für die Nacht von Donnerstag auf Freitag, 25. auf 26. Juni, vorgesehen. Nach Angaben der Stadt betreffen die Arbeiten ausschließlich den Gleisbereich und sollen keine Auswirkungen auf den Kraftfahrzeugverkehr haben.
Über weitere Maßnahmen und Entwicklungen im Zusammenhang mit der Nordbrücken-Sperrung informiert die Stadt Bonn auf ihrer Internetseite.










