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Bad Honnef

Onlineshop “meinbadhonnef.de” beginnt im September mit der Testphase

Interessenten können sich bei Wirtschaftsförderung melden

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Andrea Hauser (r.) mit Karlotta-Inhaberin Charlotte Timons

Bad Honnef | Der stationäre Handel schwächelt. Bad Honnef ist da keine Ausnahme. Ein Grund: Die Übermacht von Onlineanbietern wie Amazon. Politik und Verwaltung versuchen nun mit einem Gesamtkonzept der negativen Entwicklung entgegenzuwirken und setzen auf Markenbildung und Digitalisierung.

Der Slogan „Lebensfreude verbürgt“ und das mit einem Herz aufgepeppte Stadtwappenlogo sollen für die Wiedererkennung der Marke Bad Honnef sorgen, Sympathie erzeugen und vermitteln, was die Stadt ausmacht. Ein Onlineportal wird zurzeit vorbereitet. Dort sollen unter einem Dach Waren verschiedener lokaler Einzelhändler angeboten werden. Die Domain: meinbadhonnef.de.

Kunden können dann online Waren bestellen, die je nach Bestellzeit noch am selben Tag zugestellt werden – umweltfreundlich per E-Bike bzw. E-Car. So der Plan.

„Für den Kunden besteht der Vorteil darin, dass er komfortabel im Internet shoppen kann und gleichzeitig den lokalen Handel unterstützt“, erklärt Andrea Hauser (54), von Beruf Journalistin, Marketingexpertin und Betriebswirtin. Als Freiberuflerin hat sie für regionale und überregionale Medien gearbeitet, für Firmen Onlineportale konzipiert und aufgesetzt. Nun ist sie mit 30-Wochenstunden für das Projekt Onlineshop der Stadt Bad Honnef verantwortlich.

Förderprojekt “Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken”

Der Ablauf sieht zunächst die Erstellung einer Landingpage vor. Im Vergleich zu einer normalen Website wird eine solche Seite als Marketingtool genutzt, um User zu einer gezielten Aktion zu bewegen, die der Betreiber zuvor definiert. Zum Beispiel Produkte finden, in den Warenkorb legen, kaufen.

„Dann werden von uns die Inhalte und Profile der Händler angelegt und weiter gepflegt“, erklärt Andrea Hauser. „Von uns“ ist dabei die Stadt. 100.000 EUR steckt sie in den 1. städtischen Onlineshop, weitere 100.000 EUR kommen vom Land. Grundlage für die Förderung ist das NRW-Projekt „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“.

Die Händler, die mit dem Onlineshop einen weiteren Vertriebsweg nutzen können, bezahlen für die Aufnahme in das Shop-System einmalig eine Gebühr von 450 EUR. Je nach Vertragsabschluss fallen monatliche Gebühren von 25 EUR bzw. 15 EUR an, hinzu kommt eine Umsatzprovision von 10 Prozent.

Als Gegenleistung erhalten die Unternehmer von der Stadt umfangreiche Unterstützung, neben der kompletten Profilerstellung Hilfen bei der Auswahl des Produktsortiments für den Onlineshop, beim Fotografieren der Produkte und bei der Veröffentlichung. Zum Paket gehören weiter die Schulung im Umgang mit dem Onlinesystem und laufende Weiterbildungen.

Zusammenarbeit mit Wiesbadener “Kiezkaufhaus”

Damit die Angebote online attraktiv präsentiert werden, User unkompliziert und sicher bezahlen können und die Seiten von meinbadhonnef.de im Internet gefunden werden, ist die Stadt mit dem „Kiezkaufhaus“ in Wiesbaden eine Partnerschaft eingegangen. Hinter dem Unternehmen steht die Agentur Scholz & Volkmer, die es 2015 gründete. Zurzeit verkaufen über das Portal kiezkaufhaus.de etwa 30 Händler ihre Produkte.

Kiezkaufhaus stellt die digitale und optische Basis des neuen Onlineshops zur Verfügung, „die sich natürlich an den Bedürfnissen Bad Honnefs orientiert“, erklärt Hauser. Für die Unterseiten ist die Stadt selbst zuständig, ebenfalls für den laufenden Betrieb, das Marketing und den Aufbau der Social-Media-Kanäle. Die komplette Plattform ist nach Fertigstellung für Suchmaschinen wie Google optimiert und alle Bewegungen werden unter SEO-Gesichtspunkten (Search Engine Optimization) analysiert und bei der weiteren Entwicklung berücksichtigt. „Ein wichtiges Thema“, so Andrea Hauser, denn ein Online-Shop mache keinen großen Sinn, wenn er nicht von den Usern gefunden werde.

Interviewphase beginnt Ende Februar

Nächste Schritte: Vom 26.2.2018 bis zum 12.3.2018 findet eine Interviewphase statt. Alle Händlerteilnehmer werden dann von Andrea Hauser und anderen Fachleuten befragt, welchen Kenntnisstand sie hinsichtlich des Umgangs mit einem Onlineportal haben. Ziel ist der selbstständige Umgang der Unternehmer mit ihrem Onlineangebot. Allerdings: „Wir lassen niemanden allein“, verspricht Andrea Hauser.

Im September 2018 soll mit dem Testbetrieb begonnen werden, danach erfolgt in einzelnen Schritten die Erweiterung der Einkaufsplattform. 150 teilnehmende Händler werden angestrebt.

Wie und mit wem es nach Ende der Förderung mit dem Projekt in knapp zwei Jahren weitergeht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Geklärt werden muss bis dahin zum Beispiel, wer das Portal nach 2019 betreibt. Drei Jahre müsse es weitergeführt werden, so Hauser.

Seit zwei Jahren gibt es für Bad Honnef die Onlineplattform badhonnef-hats.de und seit Ende 2017 für die Mitglieder des Centrum e.V. lebensart.de. Im Dezember 2017 fand ein Relaunch des Portals honnefhopping.de statt, das erstmalig 2012 online ging. Alle drei Angebote haben bislang auf ein Shopsystem verzichtet. Zusätzlich informieren service-badhonnef.debadhonnefer-geschaefte.de und wir-honnefer.de über den Bad Honnefer Handel und die Stadt.

Wer mehr über meinbadhonnef.de erfahren möchte, kann sich bei Andrea Hauser melden:

Wirtschaftsförderung Bad Honnef
Tel.: 02224/184-123
Fax: 02224/184-4123
E-Mail: andrea.hauser@bad-honnef.de

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Bad Honnef

Bad Honnef AG weitet Stromnetzbetrieb aus

Konzessionsvertrag mit Unkel, Rheinbreitbach und Bruchhausen

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Bad Honnef – Bereits 2010 schlossen die Stadt Unkel und die Ortsgemeinden Rheinbreitbach und Bruchhausen mit der Bad Honnef AG einen Konzessionsvertrag zum Betrieb der Stromnetze in den Kommunen ab. Altkonzessionär war bislang die SYNA GmbH, Frankfurt. Noch während der Verhandlungen zur Übernahme der Netze erging jedoch durch den Bundesgerichtshof ein richtungsweisendes Urteil zu den Kriterien der Vergabe von Konzessionsverträgen. Dieses Urteil galt auch für Altverträge und stellte mit den neuen, streng gefassten Kriterien die Wirksamkeit tausender Konzessionsverträge in Deutschland in Frage. Die Kommunen entschlossen sich daher, die Ausschreibung der Konzessionsverträge zu wiederholen, um größere Rechtssicherheit zu erlangen.

In dem seit 2017 laufenden Ausschreibungsverfahren konnte sich am Ende die Bad Honnef AG gegenüber dem Mitbewerber durchsetzen. Der technische Vorstand der BHAG, Jens Nehl, betont: „Die Bad Honnef AG hat schon immer darauf Wert gelegt, für Kunden gut erreichbar und schnell am Einsatzort zu sein.“

Die BHAG betreibt bereits seit Jahrzehnten zuverlässig die Gas- und Wassernetze in den Kommunen und kann bei anstehenden Baumaßnahmen zukünftig verstärkt Synergien nutzen und auch die Erdverkabelung ins Auge fassen. „Wir freuen uns, dass wir unsere Expertise in Sachen Strom nun auch in den 3 Kommunen einbringen können“, ergänzt Nehl.

Am heutigen Tage unterzeichneten Stadtbürgermeister Gerhard Hausen, Roland Thelen, Ortsbürgermeister von Rheinbreitbach, und Markus Fischer, Ortsbürgermeister von Bruchhausen, gemeinsam mit der Bad Honnef AG die Konzessionsverträge. Diese haben eine Laufzeit von 20 Jahren. „Nach fast 10 Jahren ist das kommunale Verfahren endlich abgeschlossen und wir besitzen nun für die kommenden 20 Jahre vertragliche Sicherheit“, freut sich Markus Fischer mit seinen Kollegen.

Mit der Vertragsunterzeichnung ist die Konzessionsvergabe allerdings noch nicht abgeschlossen. Nun stehen für die Bad Honnef AG erneut die Verhandlungen mit dem Altkonzessionär SYNA GmbH, Frankfurt, zu technischen und kaufmännischen Aspekten der Netzübernahme an. Häufig werden hierfür aufwändige betriebswirtschaftliche Gutachten benötigt.

Bis die BHAG den tatsächlichen operativen Netzbetrieb durchführt, kann es somit noch eine Weile dauern. In dieser Zeit können Bürger und Gewerbetreibende der Kommunen dennoch ihren Stromanbieter wechseln – denn der Strombezug ist unabhängig vom Netzbetrieb.

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Bad Honnef

Infos zur Europawahl – Orscheid-Wülscheid wählt in Grundschule

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Bad Honnef. Anlässlich der Europawahl am 26.05.2019 weist das Wahlamt noch einmal auf Folgendes hin:

Das Wahllokal für den Wahlbezirk 160 (Orscheid-Wülscheid) befindet sich ausnahmsweise in der Grundschule Theodor-Weinz-Schule, Burgwiesenstraße 31. Die Räumlichkeiten im Kindergarten Orscheid stehen wegen Sanierungsmaßnahmen für die Europawahl nicht zur Verfügung.

Wer nach dem 11.05.2019 aus dem Ausland nach Deutschland zurückgekehrt und nicht im Wählerverzeichnis geführt ist, kann im Wahlamt, Rathaus, Rathausplatz 1, noch bis zum Wahltag, 15:00 Uhr, einen „selbständigen Wahlschein“ beantragen. Gegen Vorlage dieses selbständigen Wahlscheins erhält der Wahlberechtigte durch den jeweiligen Wahlvorstand einen Stimmzettel ausgehändigt und kann damit an der Wahl teilnehmen.

Wahlberechtigte, die ihre Wahlbenachrichtigung verlegt, verloren oder diese bei ihrem Gang ins Wahllokal am Wahltag vergessen haben, können auch ohne Wahlbenachrichtigung wählen. Kann eine Wahlbenachrichtigung am Wahltag im Wahllokal nicht vorgelegt werden und ist die Wählerin oder der Wähler dem Wahlvorstand persönlich nicht bekannt, so kann die Wählerin oder der Wähler – sofern er in dem betroffenen Wählerverzeichnis enthalten ist – dennoch unter Vorlage seines Personalausweises oder seines Reisepasses an der Europawahl teilnehmen. Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber meint wahlberechtigt zu sein, sollte sich vor dem Wahltag noch mit dem Wahlamt in Verbindung setzen, damit die Wahlberechtigung dort überprüft werden kann.

Auch bei der Europawahl werden wieder Stimmzettel verwendet, deren rechte obere Ecke abgetrennt ist. Diese Markierung kombiniert mit einer Schablone und einer Akustik-CD ermöglicht es blinden und sehbeeinträchtigten Menschen, den Stimmzettel selbst auszufüllen. Die Schablone hat die Form einer Mappe, in die der Stimmzettel eingelegt wird. Durch die runden Öffnungen über den zu markierenden Kreisen können blinde und sehbeeinträchtigte Menschen ihr Kreuz machen. Welche Kandidatinnen und Kandidaten beziehungsweise welche Partei zu den jeweils auf der Schablone in Großdruck und Punktschrift nummerierten Öffnungen gehören, ist der Akustik-CD zu entnehmen. Die Schablonen und CDs werden durch die Arbeitsgemeinschaft der Blinden- und Sehbehindertenvereine in Nordrhein-Westfalen (BSV NRW) hergestellt. Wer mit einer Stimmzettelschablone wählen möchte, kann sie telefonisch über die Telefonnummer 02159/96550 anfordern. Mitglieder der Blinden- und Sehbehindertenverbände erhalten die Stimmzettelschablonen durch den BSV NRW automatisch übersandt.

Die Abgabe von Wahlbriefen in den Wahllokalen ist nicht zulässig. Die Wahlvorstände in den Wahllokalen sind weder verpflichtet noch berechtigt, Wahlbriefe anzunehmen. Der Wahlbrief muss spätestens am Wahltag, 18:00 Uhr, im Rathaus der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, eingehen beziehungsweise abgegeben werden. Am Wahltag nach 18:00 Uhr eingehende Wahlbrief bleiben bei der Stimmenauszählung unberücksichtigt.

Das Wahlamt im Rathaus der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, ist am 25. Mai 2019 von 08:00–12:00 Uhr und am Wahltag, 26.05.2019, durchgehend von 08:00–18:00 Uhr geöffnet.

Für etwaige Fragen steht das Wahlamt der Stadt Bad Honnef unter den Rufnummern 02224/184-151 oder -157, E-Mail wahlen@bad-honnef.de, zur Verfügung.

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Bad Honnef

Nach Phantasialandbesuch folgte die Betreuertaufe

„Jugend für Blaulicht“ im Freibad

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Fotos: Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef

Bad Honnef – Unter dem Motto „Jugend für Blaulicht“ fand am vergangenen Wochenende das 1. Zeltlager der Jugendgruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG-Jugend), Jugendrotkreuz (JRK), Technisches Hilfswerk (THW-Jugend) und der Jugendfeuerwehr (JF) im Freibad Bad Honnef statt.

Aufgebaut wurde das Lager von den Jugendlichen am vergangenen Freitag. Nach einem anschließenden gemeinsamen Abendessen konnten sie im Wasser auspowern und den restlichen Abend dann am Lagerfeuer genießen.

Samstag stand ein Phantasialandbesuch auf dem Programm, am Abend die Betreuertaufe im Freibad – natürlich in voller Bekleidung. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntag hieß es “Zeltlager abbauen”. Das verlief ganz nach dem Motto „viele Hände schnelles Ende“. Danach drehten einige noch ein paar Ründchen im Schwimmbad.

Alle waren sich einig: Das Zeltlager war ein voller Erfolg. Wiederholung nicht ausgeschlossen. (P.W.)

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Mai, 2019

23Mai19:3022:30Jahreshauptversammlung der KG "Löstige Geselle 1946 e.V." Bad Honnef

26Mai19:0021:00HG.Butzko mit seinem neuen Programm „echt jetzt“

SENAY DUZCU

Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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