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Bad Honnef

Parkscheinautomaten beschädigt – 23 Strafanzeigen gestellt

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Bad Honnef |In den vergangenen Tagen wurden Parkscheinautomaten der Stadt Bad Honnef durch Graffiti-Schmierereien beschädigt. Die Stadt bittet die Bevölkerung nun um Mithilfe, damit die Straftaten aufgeklärt werden können.

„Offensichtlich ist den Sprayerinnen und Sprayern nicht bewusst oder sie nehmen es in Kauf, dass es sich hierbei um Sachbeschädigungen handelt, die sie an fremdem Eigentum begehen“, sagte Erste Beigeordnete Cigdem Bern. Die Entfernung der Graffitis sei nur mit großer Mühe und unter hohem Kostenaufwand möglich, so Bern.

Die Stadt bittet bei der Suche nach den Tätern die Bevölkerung um Mithilfe. Jede noch so nebensächliche Beobachtung könne ein “kleiner Mosaikstein im Aufbau einer Beweiskette sein, um die Täterinnen und Täter zu überführen, ihrer Strafe zuzuführen und vor allem für ihr illegales Handeln in Regress zu nehmen”.

Das Ordnungsamt hat laut Pressestelle in den vergangenen Tagen 23 Strafanzeigen gestellt. Es gelte, dem Graffiti-Unwesen Einhalt zu gebieten.

Hinweise und Anzeigen nimmt das Ordnungsamt der Stadt Bad Honnef unter der Rufnummer 02224/184-158 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

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3 Kommentare

3 Comments

  1. D.F.

    9. April 2018 eingestellt am 18:02

    Es ist schon Komisch, wenn bei der Stadt etwas beschädigt wird, kommt es an die Öffentlichkeit. Wie oft schon, habe ich die Graffiti-Schmierereien bei der Kita die Wolkenburg entfernt. Ich kann es gar nicht mehr zählen ! Der Parkplatz der Kita ist jede Woche voll Müll. Dazu kommt, das auf dem Spielplatz neben der Kita, regelmäßig Drogen Konsumiert werden ! Wenn man das Ordnungsamt anspricht, wird an das Rathaus verwiesen & gesagt wir machen schon. Fragt man, was kann gegen die Raserei auf den Straßen gemacht werden, kein Kommentar ! Oder gehen Sie zur Polizei. Wofür ist das Ordnungsamt da, frage ich mich dann ? z.B. auf der Menzenbergerstraße, hoch oder runter. wir bis zu 100 beschleunigt ! Oder noch überholt. Oder es werden richtig die Motoren auf gedreht. Echt toll für alle Anwohner. Sagt man etwas, wird man noch bedroht ! Muss erst etwas passieren ? Kann man nicht ab & zu einen Blitzer auf stellen, oder die Fahrbahn mit Hubbeln aus statten, oder verengen ? Anbei bemerkt – seit die Automaten an den Straßen stehen, sind zwar viele Parkplätze vorhanden, aber keiner geht mehr in die innen Stadt ! Alle Beschwerden sich über den Online Handel, dieser würde die Geschäfte & Städte nicht gut tun. Was macht man, ein Internetshop für Bad Honnefer Unternehmer. Eine Lebensmittelversorgung für innen Stadt, da sollte man sich mal dran geben. Das ist das was gebraucht wird. Ich bin vor sehr langer Zeit hier hin gezogen, aus über Zeugung, heute frage ich mich jeden Tag aufs neue, was die Stadt wirklich für die Bürger macht !

  2. R.H.

    10. April 2018 eingestellt am 9:45

    Lieber J.F.,
    die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und des Rathauses arbeiten hart dafür um die, dank der Dachmarke, nun in Massen in die Innenstadt strömenden, auswärtigen Kunden des Einzelhandels mit Parkraum zu versorgen.
    Die Anwohner können ja auf die Parkplätze z.B. im Bereich der Flüchtlingsunterkunft oder des Schwimmbades ausweichen, jedenfalls solange dort noch keine Groschengräber stehen. Drogen und Kriminalität sind doch
    eher Einzelfälle in unserer Stadt, man muss halt Prioritäten setzen. (Ironie)

    • L.G.

      11. April 2018 eingestellt am 9:25

      Lieber R.H.
      1. Wohne ich selbst in der Innenstadt und stehe im persönlichen Kontakt mit den Kaufleuten. Ich kriege eine volle Innenstadt nur dann mit, wenn die Schule aus ist! Und von einer größeren Umsatzspanne lässt sich bei so manch einem immer noch nur im Traum dran denken. Diese Aussage ist schlicht und einfach Quatsch! Um dies zu widerlegen: Einfach mal bei gutem Wetter nachmittags in die Innenstadt gehen! Ja, es wird voller als im Winter sein! Ja, die Cafés werden sich freuen! Aber nein, das sind niemals mehr als in den letzten Jahren! Mag ja sein, dass es den einen oder anderen angesprochen hat. Aber das bringt weder die Bürger noch (und das schon gar nicht) die Kaufleute weiter und kann im Leben nicht so auffallen, dass sich hier von einem ganzen “Strom” sprechen lässt.

      2. Der Parkraum in der Innenstadt ist ohnehin schon extrem klein! Wenn die Arbeit des Ordnungsamts darin besteht die “in Massen strömenden” Menschen insofern mit Parkraum zu versorgen, dass man Automaten aufstellt um die Anwohner auf die Parkplätze in Lohfeld zu verjagen (wo mittlerweile auch Automaten stehen um diese Frage zu beantworten) und Touristen sich breitmachen weil die damit ja nicht leben müssen, dann frag ich mich wie scheiße der Kaffee im Rathaus schmecken muss! Denn genau so hört sich diese Argumentation an (bei allem Respekt!).

      3. Ironie bringt uns da nicht weiter! Wie viele Polizisten fahren mittlerweile in Honnef rauf und runter? Jeden Tag! Mal auf die Straße gegangen? Ich frage mich jedes Mal aufs neue was denn schon wieder in honnef los ist, wenn hier überall Streifenwagen rum fahren! Und deren Priorität sollte es sein, Drogenkonsumenten von den Spielplätzen fern zu halten! Wenn die da aber einfach nunmal kein Bock drauf haben und lieber den Küfer Jupp dafür schikanieren, dass die Leute die sich ihr Wochenendbier durchaus verdient haben ein bisschen zu laut sind, dann wundert es mich nicht im geringsten, dass diese “Einzelfälle” gang und gebe werden! Okay, gut, lassen wir die mal ihre Prioritäten setzen. Entschuldigung aber ich erkenne die Ironie einfach nicht…

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Bad Honnef

Niedrigster Rheinpegel seit 2003 -Honnefer Fähre transportiert nur noch Pkw

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Bad Honnef. Sonne, Sonne, Sonne -kein Regen in Sicht. Für die Schifffahrt auf dem Rhein hat das Konsequenzen. So haben bereits verschiedene Rheinfähren ihren Betrieb eingestellt.

Die Bad Honnefer Fähre lässt zurzeit noch die Leinen los, aber nur eingeschränkt. Seit Montag werden nur noch PKW transportiert. Lastkraftwagen müssen umkehren. Grund: Die Wasserstraßen-und Schifffahrtsverwaltung des Bundes meldete für Oberwinter mit 26 Zentimetern einen niedrigeren Pegelstand als im Rekordjahr 2003. Damals betrug er 27 Zentimeter. Inoffiziell sollen im selben Jahr sogar einmal 23 Zentimeter gemessen worden sein.

26 Zentimeter – das bedeutet nicht, dass der Abstand vom Grund bis zur Wasserdecke so viel misst. Das Berechnungsverfahren ist etwas umfangreicher, dennoch können die Fahrgäste vor allem auf Oberwinterer Seite gut erkennen, wie groß der Abstand zwischen Schiffsboden und Rheinboden aktuell ist.

Die Honnefer Fähre muss durch eine bestimmte Fahrrinne zirkeln, um nicht aufzusetzen. Wie lange die Wassertiefe noch ausreicht, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Heute fährt die Siebengebirge nur bis 19:00 Uhr, morgen, am 16.10., ab 6:30 Uhr. Weitere Informationen gibt es auf der Website faehre-honnef.de

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Bad Honnef

Es ist viel in Bewegung gekommen – Sandspieltherapieangebot in der Grundschule Am Reichenberg

Von Beate Schaaf

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sitzend: Kinderpsychotherapeutinnen und verantwortlich für das Projekt „Kinder in innerer Not“ Gundel Graetschel (links) und Andrea Wiedekind-Neumann (rechts) und stehend: Dr. Beate Schaaf (Caritas Bad Honnef - links), Nicola Kiwitt, (Schulleiterin Grundschule Am Reichenberg - Mitte), Felix Trimborn (Mitarbeiter Fachdienst Soziales und Asyl - rechts) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef. Kinder, die traumatische Erlebnisse hatten, tragen diese Erfahrungen oft lange mit sich herum, ohne darüber sprechen zu können oder zu wollen. Diese hohe Belastung wirkt sich umso negativer auf ihr Wohlbefinden und Verhalten aus. Oft fällt es ihnen leichter, solche Erinnerungen im Spiel zu bearbeiten. Hier können sie auf die Situation als Regisseurin oder Regisseur der Szene selbst Einfluss nehmen. Aus dem passiven Erleben wird eine aktive Verarbeitung.

In der GGS Am Reichenberg haben die Kinderpsychotherapeutinnen Gudel Grätschel und Andrea Wiedekind-Neumann im letzten Schuljahr zehn Schülerinnen und Schülern mit Fluchterfahrung die Gelegenheit gegeben, sich durch eine Sandspieltherapie mit den sie belastenden Erlebnissen auseinanderzusetzen. Ausgesucht wurden die Kinder von der Schule und die Eltern gaben vorher ihr Einverständnis. Die Bad Honnefer Caritas finanzierte das Spielmaterial und der Fachdienst Asyl unterstützte die Therapeutinnen intensiv bei der Organisation des Angebots.

Beide Therapeutinnen berichteten jetzt der Presse über den positiven Verlauf des Projekts und die für alle Beteiligten bereichernden Erfahrungen. Ohne weitere Vorgaben konnten die Kinder in den Gruppenstunden verschiedene Figuren und Gegenstände aus dem großen Fundus aussuchen und damit in einer eigenen Sandbox Szenen gestalten. Dabei wurde jedes Kind von einer ehrenamtlichen Assistentin begleitet, die aber niemals in das Spiel eingriff, sondern es nur beobachtete. Alle Kinder genossen das freie Spiel ohne Druck und das Gefühl eine Person zu haben, die nur für einen allein da war. In den zehn Wochen änderten sich die dargestellten Bilder: Kriegsszenen etwa wurden durch friedlichere Situationen ersetzt. Einige Kinder begannen auch über ihre Erlebnisse zu sprechen. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer meldeten zurück, wie „zufrieden und beglückt“ die Kinder von der Therapie zurück in den Unterricht kamen.

In diesem Schuljahr wird die Sandspieltherapie wieder angeboten werden, diesmal sollen auch Bad Honnefer Kinder ohne Fluchterfahrung dabei sein. Da einige Assistentinnen eine weitere Mitarbeit für sich nicht mehr organisieren können, werden neue Helferinnen oder Helfer gesucht. Bei Interesse kann man sich direkt mit Gundel Grätschel in Verbindung setzen unter Tel 02224/ 9872543 oder E- Mail praxis-graetschel@dlcom.de .

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Bad Honnef

Schützengala 2018: Bunt, fröhlich, einzigartig

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Bad Honnef. Zum dritten Mal fand heute im Kursaal vor vollem Haus die Schützengala statt. Sie ist ein gemeinsames Projekt des Rommersdorf-Bondorfer Bürgervereins und der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Bad Honnef.

Erdacht und entwickelt wurde sie von Daniel Behr und Benny Limbach. Beide standen heute erneut im Mittelpunkt. Daniel hatte die Aufgaben des Organisators und Moderators übernommen, der 26-jährige Benny holte sich die Königswürde bei den St. Sebastianus-Schützen. Und damit das jugendliche Bild perfekt wurde, schoss sich IUBH-Student Raphael Path mit seinen 31 Jahren in Rommersdorf-Bondorf zur Majestät.

Mittlerweile schon traditionell eröffneten der Spielmannszug des TV Eiche und die Rheinbreitbacher Burgbläser gemeinsam die Gala. Nach den Fanfarenklängen von der Empore ging es hinab in den Festsaal.

Die offizielle Begrüßung übernahmen die beiden Vereinspräsidenten August Heinen und Stephan Elster. Gäste aus der Politik waren unter anderem die Bundestagsabgeordnete Nicole Westig, der stellvertretende Bürgermeister Peter Profittlich und Bürgerblock-Fraktionschef Karl-Heinz-Dißmann.

Danach ging es zur Musik der Band Helicopter auf die Tanzfläche. Nächster Höhepunkt war die Gratulationscour, an der sich auch diesmal wieder viele Vereine aus Nah und Fern beteiligten, bevor es dann im mit Lichteffekten verzauberten Kursaal langsam auf das Finale zuging. Und das bestritt Björn Hauser mit seiner unnachahmlichen Mitsinganimation.

Eine eindrucksvolle Gala mit traditionellen und modernen Elementen, die ihresgleichen sucht.

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27Okt(Okt 27)19:0028(Okt 28)2:00Köngisball der St. Hubertus Schützengesellschaft Rhöndorf 1920 e.V.

28Okt20:0021:45Frühstück mit Monsieur Henri, Kleines Theater Bad Godesberg

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