Pilze: „Kennt ihr gute Plätze?“

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Symbolfoto

Bad Honnef – Sie sprießen, die Pilze! Letzte Woche mochten sie an manchen Stellen noch nicht so recht, das hat sich geändert. Somit steigt auch die Begehrlichkeit vieler Pilzfreunde nach „Fungi“. Und häufig tauchen Fragen in den sozialen Medien auf, wie: „Kennt ihr gute Pilzplätze?“

Klar, viele kennen gute Pilzplätze. Die Frage ist, ob sie sie verraten wollen. Für die Natur ist es vermutlich besser, die Pilzfreunde behalten ihre kleinen Geheimnisse für sich, um eventuellen Massenanstürmen vorzubeugen. Denn: Der Mensch kann auch beim Pilzesammeln viel zerstören. Das beginnt beim Betreten des Waldbodens und endet noch lange nicht beim fachgerechten Entfernen der kleinen Pflanzen.

Pflanzen? Sind es keine: Pilze bilden neben den Pflanzen und Tieren ein eigenes großes Reich der Eukaryoten. Was, bitte?

Keine Frage: Wer gerne Pilze sammelt, um sie dann auch noch zu essen, sollte wissen, was er tut. Wer nur ein wenig unsicher ist, sollte sich fachlichen Rat holen. Und wer sich bei einem Pilzessen vergiftet hat, muss sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Wichtig ist auch, dass Pilzsammler Grenzen kennen, denn es ist nicht erlaubt, maßlos den Wald zu plündern. Pilze dürfen nur in kleinen Mengen für den Eigenbedarf gesammelt werden. In Naturschutzgebieten ist das Pilzesammeln grundsätzlich verboten.

Hier ein paar Tipps für Pilzesammler.

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