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Probleme bei Facebook

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Bad Honnef – Beim sozialen Netzwerk Facebook gibt es seit Mittwochnachmittag starke Probleme. Das melden zahlreiche Medien, unter anderem netzwelt.de. Auch Instagram sei betroffen. Nutzer könnten sich nicht anmelden. Angeblich sollen Wartungsarbeiten dafür verantwortlich sein.

Auch angemeldete User melden Schwierigkeiten beim Veröffentlichen von Beiträgen.

 

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Direkte Demokratie: NRW bleibt hinter den Möglichkeiten

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NRW – In den Bundesländern nutzen immer mehr Menschen direktdemokratische Verfahren, um politisch mitzubestimmen. In NRW sorgen hohe gesetzliche Hürden jedoch für eine vergleichsweise durchwachsene Bilanz. Das geht aus dem heute vom Fachverband Mehr Demokratie vorgestellten Volksbegehrensbericht 2019 hervor. Dieser regelmäßig erscheinende Bericht dokumentiert alle direktdemokratischen Verfahren in den deutschen Bundesländern.

Deutschlandweit gab es in den letzten zehn Jahren insgesamt 124 Anträge auf Volksbegehren. Daraus folgten 28 Volksbegehren und 6 Volksentscheide. Lediglich eines dieser Verfahren, das Volksbegehren „G9 jetzt in NRW“, fand in NRW statt. Verbessert wird die NRW-Bilanz durch die zahlreichen Volksinitiativen. Mit 20 Verfahren seit 1950 wurden in keinem anderen Land bisher mehr Verfahren angestrengt. Die derzeit laufende Volksinitiative „Straßenbaubeitrag abschaffen“ ist dabei mit mehr als 450.000 Unterschriften das erfolgreichste Verfahren, das je in NRW stattfand. Anders jedoch als in anderen Bundesländern folgt auf eine Volksinitiative in NRW kein Volksbegehren. Nach einer Befassung des Landtags mit einer Volksinitiative ist das Verfahren abgeschlossen.

„Die hohe Zahl an Volksinitiativen in NRW zeigt die große Lust der Bürgerinnen und Bürger hierzulande, sich politisch einzumischen“, so Alexander Trennheuser, Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie. Das kraftvollste direktdemokratische Verfahren, das Volksbegehren, sei aber wegen der hohen Unterschriftenhürde und des weitreichenden Ausschlusses finanzwirksamer Volksbegehren kaum nutzbar. „Die gesetzlichen Hürden für Volksbegehren in NRW müssen deshalb unbedingt erneut auf den Prüfstand“, verlangt Trennheuser weiter.

In der letzten Legislaturperiode hatte eine Verfassungskommission des Landtags bereits eine Senkung der Unterschriftenhürde vorgeschlagen. An deren Arbeit könne der Landtag nun anknüpfen. „Was damals richtig gewesen ist, wird durch eine Landtagswahl nicht falsch“, so Trennheuser. Um die Debatte neu zu beleben, werde Mehr Demokratie in den nächsten Monaten einen umfangreichen Reformvorschlag zur Regelung der Direkten Demokratie in NRW erarbeiten.

Der Volksbegehrensbericht 2019 ist hier abrufbar: https://www.mehr-demokratie.de/volksbegehrensbericht/

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Focus

Gründungen mit 60plus nehmen zu – SENovation-Award wird verliehen

Gründungen für die Zielgruppe Senioren

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Foto: sarablatter

Bad Honnef/Region – In Bad Honnef ist der politische Wille auf den Zuzug von jungen Familien fokussiert. Dabei zahlen laut Manager-Magazin 4,4 Millionen Rentner fast ein Zehntel des gesamten Einkommensteuer-Aufkommens in Deutschland.

Mehr Durchblick hat beim umfassenden Thema Zukunft die Wirtschaft. So weist nun die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg Startups auf den Gründerwettbewerb SENovation-Award hin, bei dem Startups und potenzielle Gründer, die Angebote für die ältere Zielgruppe entwickelt haben oder entwickeln wollen und die im Idealfall eine Vorreiterrolle für die Gründerszene übernehmen, ausgezeichnet werden. Mit dem SENovation-Award soll bundesweit ein gründungsfreundliches Klima in der Zielgruppe Senioren etabliert werden.

„Neben des attraktiven Zielmarktes der Senioren stellen wir nicht nur in unserer Region verstärkt Gründungen in fortgeschrittenen Lebensphasen fest“, sagt Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg: „Aufgrund des demografischen Wandels und einem veränderten Gründungsverhalten nimmt die Gründung in der zweiten Lebenshälfte und sogar mit 60plus stetig zu. Heute finden die meisten Gründungen im Alter 40plus statt.“

Das Netzwerk 40plus Bonn/Rhein-Sieg wurde 2003 von einem Verbund öffentlicher und privater Unternehmen und Organisationen gegründet. Seit 2015 hat die IHK Bonn/Rhein-Sieg die Fortführung des 40plus-Netzwerks übernommen und engagiert sich in besonderer Weise für ältere Gründer/innen und Unternehmer/innen. Es richtet sich an alle über 40jährigen in der Region Bonn/Rhein-Sieg, die sich über die Chancen und Risiken der Selbständigkeit informieren möchten, die ihre Geschäftsideen realisieren wollen, die im Alter 40plus ein Unternehmen gegründet haben oder die etablierte inhabergeführte kleine und mittelständische Unternehmen besitzen. Die Mitgliedschaft im 40plus-Netzwerk ist kostenlos. Die Netzwerktreffen kosten pro Termin 15 Euro.

Mitmachen können Unternehmen in der Vorgründerphase und Start-ups, die nach dem 29. Juni 2017 gegründet wurden. Eine Expertenjury wählt aus jeder der beiden Kategorien drei Gründer/-teams aus, die sich und ihr bestehendes oder geplantes Konzept im Rahmen eines Pitches vorstellen. Im Anschluss entscheidet die Jury über die/den Gewinner in jeder Kategorie. Die beiden Gewinner erhalten jeweils einen Geldpreis in Höhe von 5.000 Euro sowie individuelle Coaching-Maßnahmen.

Beim SENovation-Award 2019 wird erstmalig zusätzlich der Sonderpreis „Mobilität“ verliehen. Die Bewerbungsphase endet am 30. Juni 2019. Am 19. August findet die Jurysitzung statt. Hintergrundinformationen und wichtige Fakten zur Teilnahme gibt es unter www.senovation-award.de.

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Bildung

Online-Bewertungen kaufentscheidend bei Reisebuchungen

IUBH-Studie untersucht den Einfluss von Bewertungen auf das Buchungsverhalten digitaler Zielgruppen

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Bad Honnef – Daumen hoch oder runter: Kundenbewertungen im Internet spielen bei Kaufentscheidungen inzwischen eine große Rolle – das gilt insbesondere für Reise- und Hotelbuchungen. Wie hoch hierbei der Einfluss bei der wichtigen Gruppe der „Digital Natives“ ist und wie Bewertungen auf Websites eingebunden sein sollten, hat nun eine Studie* der IUBH Internationalen Hochschule gemeinsam mit dem Touristikunternehmen TUI und der Bewertungsplattform TrustYou untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die große Mehrheit vertraut Kundenbewertungen. Reiseunternehmen sollten daher Bewertungen als wichtigen Entscheidungsfaktor verstehen, der ihren Kunden vertrauenswürdige, authentische und aufschlussreiche Informationen liefert.

Online-Bewertungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Buchung

„Bewertungsplattformen im Internet geben Kunden die Möglichkeit, ihre Meinung zu einer Reise einfach und anonym einer großen Leserschaft zugänglich zu machen“, so Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus, Studiengangsleiterin Tourismuswirtschaft der IUBH Duales Studium, die zusammen mit ihren Kollegen Prof. Dr. Pascal Mandelartz und Jan Steffen die Studie erstellte. „Der Konsument erhebt sich damit als Mini-Influencer selbst zum Reiseexperten.“ Umgekehrt werden Kundenrezensionen insbesondere bei der Generation der 18- bis 28-jährigen als vertrauenswürdig und authentisch wahrgenommen. Sie haben damit große Bedeutung bei der Kaufentscheidung. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

Bedeutung: Für 83% der digitalen Zielgruppe spielen Online-Bewertungen eine wichtige oder sehr wichtige Rolle für die eigene Buchungsentscheidung. Ihre eigene Reise bewerten 40% bei Zufriedenheit, 42% bei Unzufriedenheit. 34% bewerten immer eigene Reisen.

Charakteristika: Als besonders vertrauensvoll empfinden junge Reisende einen authentischen Schreibstil (73%), detaillierte Angaben (69%) sowie Bewertungen (66%), die nicht älter als 3 Monate sind.

Bewertungsquellen: Bei Hotelbuchungen vertrauen die Kunden besonders den Bewertungen auf Boo-king.com (68%), gefolgt von Google (61%), TripAdvisor und Expedia (jeweils 30%).

Darstellung: 68% der Befragten bevorzugen aufgrund ihrer Übersichtlichkeit numerische Skalen zur Darstellung von Bewertungen. 51% favorisieren eine Kombination aus visueller (z. B. anhand von Sternen) und Text-Darstellung. 29% bevorzugen Widgets – also grafische Fenster, die sich mit einem Klick auf ein in der Webseite eingebundenes Symbol als Extrafenster im Browser öffnen.

Fazit: Kunden wünschen sich Übersichtlichkeit und Authentizität bei Informationsbeschaffung
„Wer sich im Internet bewegt, ist dauerhaft von einer Mischung aus klassischer Werbung, Social Media-Beiträgen, Anzeigen, Product Placements, aber auch Missinformationen umgeben“, beschreibt Mandelartz das Umfeld. „In Zeiten der Informationsüberflutung wünschen sich Kunden unserer Studie zufolge daher weniger Komplexität, einfache und übersichtliche Gestaltung sowie verifizierte Authentizität.“ Entscheidend im Wettbewerb sei es für Reiseunternehmen daher, Kunden mit Informationen zu versorgen, die einfach zu konsumieren und zu vergleichen sind. „Zusammenfassungen und Hervorhebungen der relevantesten Merkmale einer Unterkunft anhand von Reviews, Scores und Widgets kombiniert mit visuellem professionellem Content der Reiseunternehmen und User Generated Content sprechen junge Reisende an und helfen ihnen die bestmögliche Buchungsentscheidung zu treffen“, fasst zur Oven-Krockhaus die Ergebnisse zusammen.

Das Discussion Paper zur IUBH-Studie kann unter https://www.iubh-university.de/forschung/publikationen/ heruntergela-den werden.
*Die Studie untersucht das Verhalten von Konsumenten im Alter von 18 bis 28 Jahren, die über eine Nachbildung der TUI-Buchungsseite Fake-Buchungen durchgeführt haben. Dabei handelt es sich nicht um Echtbuchungen. Die Daten von gesamt 322 Personen wurden von Juni bis August 2018 erhoben.

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Tipp Termine

Mai, 2019

21Mai17:3019:30Abendworkshop

23Mai19:3022:30Jahreshauptversammlung der KG "Löstige Geselle 1946 e.V." Bad Honnef

26Mai19:0021:00HG.Butzko mit seinem neuen Programm „echt jetzt“

SENAY DUZCU

Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
Viel Vergnügen

 

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