Bonn – Mit starker Präsenz, frühzeitigem Einschreiten und Betretungsverboten für bekannte Straftäter will die Bonner Polizei die Sicherheit bei Pützchens Markt gewährleisten. Auch die mobile Videoüberwachung soll an allen fünf Markttagen eingesetzt werden.
Die 657. Ausgabe der Großkirmes beginnt am Freitag, 11. September 2026, und endet am Dienstag, 15. September, traditionell mit dem Abschlussfeuerwerk.
Wie die Polizei mitteilt, wurden bereits im Vorfeld 15 Personen aus dem Bereich der Gewaltkriminalität mit Bereichsbetretungsverboten belegt. Sie dürfen das Marktgelände während der Kirmes nicht betreten. Bei einem Verstoß wird ein Zwangsgeld von 500 Euro fällig.
Zwei Kameratürme im Einsatz
Die mobile Videoüberwachung wird während der gesamten Kirmes eingesetzt. Einer der beiden Kameratürme wird auf dem zentralen Platz des rund 80.000 Quadratmeter großen Marktgeländes stehen. Dort kam es in der Vergangenheit insbesondere abends und nachts wiederholt zu Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikten.
Der zweite Kameraturm wird in diesem Jahr auf dem Adelheidisplatz aufgestellt.
Marktwache in der Marktschule
Die gemeinsame Marktwache von Polizei und Ordnungsamt befindet sich erneut im zur Von-Ketteler-Straße gelegenen Gebäudeteil der Marktschule. Von dort sowie von einer eigens im Polizeipräsidium eingerichteten Befehlsstelle sollen die Einsätze koordiniert werden.
Polizei und Ordnungsaußendienst der Stadt Bonn werden zudem mit gemeinsamen Fußstreifen auf dem Festgelände unterwegs sein.
Messerverbot auf dem gesamten Volksfest
Auf Pützchens Markt gilt außerdem ein generelles Messertrageverbot. Grundlage ist die Novelle des Waffengesetzes aus dem Jahr 2024. Der neu hinzugekommene § 42 Absatz 4a untersagt das Führen von Messern jeglicher Art auf öffentlichen Veranstaltungen.
Die Polizei kündigt an, die Einhaltung des Verbots zu kontrollieren.









