Bonn. Es bleibt eine der ungewöhnlichsten Kulturreihen der Region: „Quatsch keine Oper!“ bringt auch in der kommenden Spielzeit wieder Comedy, Kabarett, Musik und Entertainment auf die große Bühne der Bonner Oper. Am Donnerstag stellte Initiatorin Rita Baus das neue Programm vor – mit vielen bekannten Namen, aber auch neuen Künstlerinnen und Künstlern.
Der Titel der Reihe ist dabei Programm: Hier geht es nicht um klassische Oper, sondern um die Begegnung von Kleinkunst und großem Haus. Künstlerinnen und Künstler, die sonst auf Kabarettbühnen, in Clubs oder bei Konzerten auftreten, erleben im Ambiente der Oper eine ganz besondere Atmosphäre.
Seit 2003 steht „Quatsch keine Oper!“ für diesen bewussten Kulturbruch. Die Idee entstand aus einer Zusammenarbeit von Rita Baus und dem damaligen Bonner Opernintendanten Klaus Weise: Humor, gesellschaftliche Themen und musikalische Unterhaltung sollten die Opernbühne erobern. Organisiert und künstlerisch geprägt wird die Reihe bis heute von der Rita Baus KulturProduktionen GmbH.

Das Konzept ist geblieben: eine Mischung aus Kabarett, Comedy, Konzerten, Lesungen und musikalischen Shows – unterhaltsam, überraschend und häufig mit einem Blick auf aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft und Politik.
Auch das Programm 2026 verspricht wieder eine große Bandbreite. Den Auftakt macht Köbes Underground mit der „Live-Tour 2026“ am 12. Juli. Es folgen unter anderem Salut Salon mit „HEIMAT“ am 13. September sowie Serdar Somuncu mit „Hassias kommt zurück“ am 29. September.
Auch der Science Slam am 4. Oktober verbindet Wissen und Unterhaltung auf besondere Weise. Mit dabei ist außerdem Hagen Rether, der am 24. Oktober seine aktuelle Fassung von „Liebe“ präsentiert. Musikalisch wird es mit Olli Schulz und seiner „Allein in deiner Stadt Tour 2026“ am 4. November.
Ein besonderer Jahresabschluss erwartet das Publikum am 30. Dezember: Harald Schmidt kommt mit „Bericht für Bonn – Endgültiges zur Weltlage 2026“ in die Oper.
Neben Oper und Schauspielhaus kommt übrigens die Beethovenhalle als weiterer Spielort hinzu. So tritt Olli Schulz am 4. November in der neuen Halle auf und „freut sich sehr auf diese Tour. Wirklich“.










