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Radkomm 5 – FahrRad jetzt

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Foto: Radkomm

Köln – Am 01. Juni 2019 findet der Kongress RADKOMM – Kölner Forum Radverkehr zum fünften Mal in Köln statt. Der landesweit bedeutendste ‚think tank‘ für nachhaltige Mobilität wartet wieder mit einem spannenden Programm auf. Eröffnungsredner sind Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe und Mikael Colville-Andersen, Fahrrad-Revolutionär aus Kopenhagen. Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad wird auf der RADKOMM 5 offiziell beendet und die Zahl der gesammelten Unterschriften feierlich verkündet. Auch in diesem Jahr wird die RADKOMM gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und durch die Stadt Köln.

Seit ihrem Debüt 2015 hat sich die RADKOMM zum bedeutendsten Kongress und ‚think tank’ für nachhaltige Mobilität in NRW entwickelt. Die RADKOMM lädt Bürger*innen, Expert*innen, Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung ein, gemeinsam, konstruktiv und lösungsfokussiert die Mobilitätswende zu denken. Die ist in Zeiten des Klimawandels dringlicher denn je. Einen Tag lang wird in spannenden Workshops, Impulsvorträgen und Diskussionsrunden geplant, wie die nachhaltige Mobilität in der Stadt in Zukunft sein soll. „Nur das Fahrrad wird unsere Städte retten. Kein anderer Verkehrsträger kann so schnell und mit so geringen Kosten den motorisierten Individualverkehr in den Städten ersetzen und Straßen und Luft entlasten.“ sagt Dr. Ute Symanski, Vorsitzende des RADKOMM e.V.

Die RADKOMM steht für spannende Workshops und Diskussionsforen zu Themen, die den Besucher*innen auf den Nägeln brennen. Workshopthemen in diesem Jahr sind zum Beispiel: Wie wehren wir uns gegen Sexismus und sexistische Beschimpfungen im Straßenverkehr? Wie genau können wir durch nachhaltige Mobilität das Klima in unseren Städten schützen? Wie kann jede*r einzelne*r von uns mit Mitteln des zivilen Ungehorsam die Mobilitätswende befördern? Vertreter*innen der Kölner Polizei erarbeiten in einem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Konzepte für mehr Sicherheit von Radinfrastruktur. In einem anderen Workshop bauen die Teilnehmer*innen Abstandmessgeräte, die Überholabstände von PKW erfassen können.

Die RADKOMM 5 erwartet Besucher*innen aus ganz Deutschland, darunter auch die Vertreter*innen der vielen kommunalen Radentscheide, die es bereits gibt. Die rund 250 Mitglieder des NRW-weiten Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad werden Vertretungen entsenden, darunter der ADFC NRW, VCD NRW, NABU NRW, BUND NRW, Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe. Auch in diesem Jahr wird das Kölner Stadtradeln auf der RADKOMM eröffnet. Die Moderation der RADKOMM 5 übernimmt erneut Michael Adler, Geschäftsführer der Agentur tippingpoints und der fairkehr Verlagsgesellschaft.

Ein weiterer Höhepunkt der RADKOMM 5 wird der offizielle Abschluss der Volksinitiative Aufbruch Fahrrad sein. Seit der RADKOMM 4 2018 sammeln engagierte Menschen in ganz NRW mindestens 66.000 Unterschriften für die Mobilitätswende. Die Zahl der in ganz NRW gesammelten Unterschriften wird auf der RADKOMM 5 feierlich verkündet. In einem anschließenden Pressegespräch (01.06.2019, 13h) werden die Initiator*innen von Aufbruch Fahrrad, Dr. Ute Symanski (Vorsitzende RADKOMM e.V.) und Thomas Semmelmann (Vorsitzender ADFC NRW) Hintergründe und Erfahrungen aus einem Jahr Aufbruch Fahrrad erörtern. „Wir sind auch ein wenig stolz darauf, dass wir diese NRW-weite Bewegung bei uns in Köln gestartet haben.“ so Dr. Ute Symanski.

Für alle, die einen eigenen Radentscheid planen, wird es ebenfalls einen Workshop geben. „Unser Ziel ist, dass im Anschluss an Aufbruch Fahrrad in möglichst vielen Städten Radentscheide entstehen. Mit Blick auf die Kommunalwahlen in 2020 sind kommunale Radentscheide ein wirksames Mittel, die Mobilitätswende auf die politische Agenda vor Ort zu setzen.“ sagt Dr. Ute Symanski.

In diesem Jahr rechnen die Organisator*innen mit einem besonders großen Zustrom an Besucher*innen. Wer sich die Teilnahme an der RADKOMM 5 sichern möchte, meldet sich ab April an unter www.radkomm.de.

 

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IHK-Branchentreff Kreativwirtschaft NRW im BaseCamp

#GemeinsamKreativwirtschaftStärken

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Screen: Basecamp Bonn

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis – „Zukunft erschaffen – #GemeinsamKreativwirtschaftStärken“ – Unter diesem Motto findet der 7. IHK-Branchentreff Kreativwirtschaft NRW statt. Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Nordrhein-Westfalen laden (nicht nur) Unternehmen aus der Kreativbranche dazu für Donnerstag, 27. Juni, 15 bis 19 Uhr, in das BaseCamp Bonn, In der Raste 1, 53129 Bonn, ein..

Der Branchentreff bietet eine Plattform, um sich mit Kreativunternehmen aus NRW, aber auch aus anderen Branchen zu vernetzen und voneinander zu lernen. In das Thema einführen wird Stephan Grabmeier, Chief Innovation Officer bei der Kienbaum Consultants International GmbH, Köln, der als Experte für New Work und Innovation zu den aktuellen Herausforderungen für die Kreativwirtschaft Stellung nimmt. Bei den Zukunftsinseln werden die Themen KI gestalten, Nachhaltigkeit leben, Innovativ sein sowie Gastrotrends entdecken mit Experten und Unternehmern erörtert.

Nähere Informationen und Anmeldung zur kostenfreien Netzwerkveranstaltung gibt es unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492237, oder bei Rebekka Griepp, IHK Bonn/Rhein-Sieg, Telefon 0228 2284186, E-Mail griepp@bonn.ihk.de.

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Wie bereite ich eine perfekte Gartenhochzeit im Sommer vor?

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Sonne, Sommer und blauer Himmel – gibt es eine bessere Kulisse für eine Hochzeit? Immer mehr Brautpaare entscheiden sich im Sommer für eine Gartenhochzeit. Was du dabei beachten solltest, erfährst du in unserem Beitrag.

Location

Hat man sich entschieden die Hochzeit im Garten zu feiern, dann sollte man unbedingt eine Art an Überdachung einplanen. Pavillons und Zelte wären dafür zum Beispiel eine sehr gute Idee, denn diese können fast überall platziert werden. Wichtig ist hierbei, dass der Garten vorher genau abgemessen wird, damit man weiß, welche Größe das Zelt oder Pavillon haben sollte. Auch wenn die Hochzeit im Sommer stattfindet, sollte man immer daran denken, dass es nachts etwas kühl werden kann. Deshalb sollte man sich um eine Heizung kümmern. Auch wenn diese vielleicht gar nicht gebraucht wird, ist es vom Vorteil eine bereitstehen zu haben. Für ein edles Ambiente sorgen wiederum eingelegte Böden. Hat sich die Braut für hohe Brautschuhe entschieden, dann sind solche Böden allemal empfehlenswert.

Dresscode

Eine Gartenhochzeit wirkt immer etwas gelassener als zum Beispiel eine Hochzeit am Standesamt. Das bedeutet wiederum auch, dass das Brautkleid ebenfalls ein wenig legerer ausfallen kann. Eine sehr schöne Wirkung haben romantische Kleider, die sich schön und einfach mit der Natur einfügen. Plant man die eigene Hochzeit im Garten, sollte man nicht nur auf die Optik des Kleides achten, sondern vor allem auch auf die Funktionalität. Bodenlange Prinzessinnenkleider sind für eine Gartenhochzeit nicht immer die beste Wahl. Möchte man trotzdem in einem langen Kleid heiraten, empfiehlt es sich, wenn dieses lang bis kurz vor dem Boden ist. So können Verschmutzungen optimal vermieden werden. Generell entscheiden sich die meisten Bräute im Sommer bei einer Gartenhochzeit für ein kurzes Brautkleid. Außerdem ist es sinnvoll, wenn die Braut nicht zu hohe Schuhe im Garten trägt. Vor allem dann, wenn der Boden besonders weich ist, sind flache Brautschuhe vom Vorteil. Am besten kann sich eine Braut mit Sandaletten oder Ballerinas frei bewegen.

Der Wohlfühlfaktor

Am wichtigsten bei einer Hochzeit ist es natürlich, dass sich die Gäste wohlfühlen. Findet die Hochzeit im Garten statt, ist es wichtig, dass man für angenehme Temperaturen entweder mit einer Heizung oder Klimaanlage sorgt. Es ist sehr wichtig, dass im Garten die nötige Gemütlichkeit geschaffen wird. Dabei spielt es auch absolut keine Rolle, ob es sich um einen großen oder kleinen Garten handelt. Eine Chillout-Area darf ebenfalls nicht im eigenen Garten fehlen. Dies sorgt für etwas Abwechslung bei all deinen Gästen. Gemütliche und große Loungemöbel mit großen Kissen und Möbel sorgen für einen perfekten Wohlfühlfaktor im Garten. Hat man keinen Platz für Loungsofas, dann reicht es auch aus, wenn man einen kleinen Essbereich mit kleineren Tischen arrangiert.

Viel Flüssigkeit                 

Besonders im Sommer sind kühle Drinks ein absolutes Muss! Bestimmt möchte man nicht, dass auf der eigenen Hochzeit jemand umkippt. Damit die Gäste nicht warten müssen, bis ein Glas wieder aufgefüllt wird, ist es vom Vorteil, wenn kühles Wasser und Limonaden immer handbereit stehen. Diese Getränkestelle sollte natürlich auch ausgiebig dekoriert werden.

Weddingbar und Buffet

Für eine wunderschöne Gartenhochzeit bietet sich eine Weddingbar mit Snacks, kühlen Getränken und frischen Früchten ausgezeichnet an. Man sollte zudem auf keinen Fall an eine Kühlung für die verderblichen Sachen denken. Der Catering-Service sollte unbedingt darauf achten, dass alle Sachen kühl bleiben. Das Schlimmste wäre außerdem, wenn die Hochzeitstorte davon schmilzt.

Wunderschöner Lichterglanz           

Damit auch abends noch für eine schöne Stimmung gesorgt ist, sollte man den Garten und das Zelt unbedingt mit verschiedenen Lichterketten beschmücken. Sie verleihen der gesamten Hochzeit einen romantischen Look. Kerzen, Papierlaternen, Leuchten, Lampen und Lichterketten dürfen bei keiner Gartenhochzeit fehlen.

Worauf sollte die Braut ebenfalls achten?

Eine Gartenhochzeit zu planen muss nicht immer stressig sein. Wichtig ist es hierbei, dass man von Anfang an mehrere Helfer einplant. Als Braut solltest du dich bereits früh genug auf die Suche nach dem passenden Hochzeitskleid machen. Neben dem Kleid sollten auch die Brautschuhe und der Brautstrauß eine bedeutende Rolle spielen. Achte darauf, dass alles farblich abgestimmt wird und zur Dekoration des Gartens passt.

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Direkte Demokratie: NRW bleibt hinter den Möglichkeiten

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NRW – In den Bundesländern nutzen immer mehr Menschen direktdemokratische Verfahren, um politisch mitzubestimmen. In NRW sorgen hohe gesetzliche Hürden jedoch für eine vergleichsweise durchwachsene Bilanz. Das geht aus dem heute vom Fachverband Mehr Demokratie vorgestellten Volksbegehrensbericht 2019 hervor. Dieser regelmäßig erscheinende Bericht dokumentiert alle direktdemokratischen Verfahren in den deutschen Bundesländern.

Deutschlandweit gab es in den letzten zehn Jahren insgesamt 124 Anträge auf Volksbegehren. Daraus folgten 28 Volksbegehren und 6 Volksentscheide. Lediglich eines dieser Verfahren, das Volksbegehren „G9 jetzt in NRW“, fand in NRW statt. Verbessert wird die NRW-Bilanz durch die zahlreichen Volksinitiativen. Mit 20 Verfahren seit 1950 wurden in keinem anderen Land bisher mehr Verfahren angestrengt. Die derzeit laufende Volksinitiative „Straßenbaubeitrag abschaffen“ ist dabei mit mehr als 450.000 Unterschriften das erfolgreichste Verfahren, das je in NRW stattfand. Anders jedoch als in anderen Bundesländern folgt auf eine Volksinitiative in NRW kein Volksbegehren. Nach einer Befassung des Landtags mit einer Volksinitiative ist das Verfahren abgeschlossen.

„Die hohe Zahl an Volksinitiativen in NRW zeigt die große Lust der Bürgerinnen und Bürger hierzulande, sich politisch einzumischen“, so Alexander Trennheuser, Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie. Das kraftvollste direktdemokratische Verfahren, das Volksbegehren, sei aber wegen der hohen Unterschriftenhürde und des weitreichenden Ausschlusses finanzwirksamer Volksbegehren kaum nutzbar. „Die gesetzlichen Hürden für Volksbegehren in NRW müssen deshalb unbedingt erneut auf den Prüfstand“, verlangt Trennheuser weiter.

In der letzten Legislaturperiode hatte eine Verfassungskommission des Landtags bereits eine Senkung der Unterschriftenhürde vorgeschlagen. An deren Arbeit könne der Landtag nun anknüpfen. „Was damals richtig gewesen ist, wird durch eine Landtagswahl nicht falsch“, so Trennheuser. Um die Debatte neu zu beleben, werde Mehr Demokratie in den nächsten Monaten einen umfangreichen Reformvorschlag zur Regelung der Direkten Demokratie in NRW erarbeiten.

Der Volksbegehrensbericht 2019 ist hier abrufbar: https://www.mehr-demokratie.de/volksbegehrensbericht/

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