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SPD: Allianz-Mehrheit sorgte für Ungleichgewicht bei Belastung der Vereine

Bad Honnef | Die Belastung der Vereine durch die sogenannten “Bewirtschaftungskosten” bei den Sportstätten stoßen auf großen Widerstand. Zahlreiche Spitzenvereine haben ihren Widerstand angekündigt, eine neue Sportpartei soll in Planung sein.

In einer Presserklärung teilte der SPD-Fraktionsvorsitzende, Klaus Munk, mit, dass es ihm absolut keine Freude bereitet hätte, den Beschluss mitzutragen, „es ließ sich aber nicht vermeiden, wenn wir einen genehmigungsfähigen Haushalt erreichen wollten”. Ziel der SPD sei es gewesen, wichtige Einrichtungen wie Musikschule und Stadtbücherei zu retten und der Stadt so schnell wie möglich wieder finanzielle Bewegungsfreiheit zu verschaffen. “Erst wenn das erreicht ist, kann überhaupt wieder eine sinnvolle und zukunftsorientierte Förderung des Sports in unserer Stadt erfolgen. Das aber muss doch in unser aller Interesse liegen”, so Munk.

Bedauern würden die Sozialdemokraten , dass es gegen ihren Appell durch Mehrheitsbeschluss der Allianz aus CDU, FDP und Grünen zu einem Ungleichgewicht in der Belastung der Bürger gekommen sei. Dies hätten auch die Vereine zu Recht kritisiert. Sicherlich wäre es gerechter gewesen, neben den beschlossenen Maßnahmen auch durch eine moderate Erhöhung der Gewerbesteuer die Lasten auf viele Schultern zu verteilen “und zwar so, dass jeder sie auch tragen kann”, so Munk.

 

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