Bad Honnef-Aegidienberg. Die SPD macht sich für eine spürbare Entlastung in mehreren Wohnstraßen stark. Hintergrund sind zunehmende Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern über eine steigende Verkehrsdichte und damit verbundene Gefahrensituationen – insbesondere in den Straßen „In den Kircherlen“, „Am Kirchberg“ und „Wülscheider Kirchweg“.
Nach Beobachtungen der Sozialdemokraten nutzen viele Autofahrer die betroffenen Strecken als Abkürzung in Richtung Wülscheid. Dadurch habe sich der Verkehr in Bereichen verstärkt, die ursprünglich nicht für Durchgangsverkehr ausgelegt seien. Aus Sicht der SPD handelt es sich vielmehr um klassische Wohnstraßen, in denen Sicherheit und Aufenthaltsqualität Vorrang haben müssten.
Die Fraktion hat das Thema im Ausschuss für Aegidienberger Ortsangelegenheiten eingebracht. Ziel sei es, die Situation umfassend prüfen zu lassen und konkrete Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu entwickeln. Denkbar seien – je nach Ergebnis der Analyse – unterschiedliche Ansätze, etwa bauliche Veränderungen, verkehrslenkende Maßnahmen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Die Stadtverwaltung hat laut SPD angekündigt, zunächst Verkehrsmessungen durchzuführen. Auf Basis dieser Daten soll die aktuelle Belastung genau erfasst und bewertet werden. Die Auswertung der Messungen wird für Juli erwartet.











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