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Bad Honnef

Stadtjugendring sauer: "Stadt verdreht die Fakten" – Ging es um ein 'Staatsgeheimnis'?

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Bad Honnef  | Das war zu erwarten. Nachdem die Verwaltung der Stadt Bad Honnef heute eine mehr oder weniger “ungelenke” Stellungnahme zum Thema Beitragszahlung bei Geschwisterkindern veröffentlicht hat, reagiert der Stadtjugendring darauf  “mit großer Verwunderung und Verärgerung”.  

Die Stellungnahme im Wortlaut:

“Wir sind erstaunt darüber, wie die Stadt hier die Fakten verdreht und versucht, den Stadtjugendring in ein schlechtes Licht zu rücken.

Die Stadt Bad Honnef hat uns mit Schreiben vom 9. September darüber informiert, dass sie die von der Stadt bereits übernommenen Elternbeiträge für den Zeitraum August 2011 bis April 2012 zurückfordert und sich dabei auf die geltende Rechtslage gestützt. In dem Schreiben hat die Stadt die gültigen Satzungen zitiert, aus denen sich zweifelsfrei ergibt, dass Eltern, die ein Kind im dritten Kindergartenjahr sowie in der OGS haben, den höheren Beitrag selbst zahlen müssen. Da sie für den Kindergartenplatz in diesem konkreten Fall 0 Euro zahlen, ergibt sich zwangsläufig, dass der OGS-Beitrag von bis zu 150 Euro im Monat von den Eltern zu zahlen ist.

Dem Schreiben der Stadt war auch eine detaillierte Excel-Liste beigefügt, aus der sich ergibt, welchen Betrag die jeweils betroffenen Eltern exakt zu zahlen haben. Die entsprechende Spalte dieser Liste war überschrieben mit:

‘Forderungsbetrag gegen Eltern insgesamt’. Genau an diese Zahlen hat sich der Stadtjugendring Bad Honnef bei den Rechnungen an die Eltern gehalten. ‘Wir haben exakt das umgesetzt, was uns die Stadt offiziell mitgeteilt hat. Es gab für uns auch keinen Anlass, an den Feststellungen des Jugendamts zu zweifeln’, teilt Marcelo Peerenboom mit, der beim Stadtjugendring für Personal und Finanzen zuständig ist.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, auf welche Weise die Stadt den Stadtjugendring über das Thema informiert hat:

Bis April 2012 hat die Stadt widerspruchslos die Beiträge für die betroffenen Eltern übernommen. Von Mai an wurden dann ohne Ankündigung und ohne Mitteilung einer Begründung einfach die Rechnungen des Stadtjugendrings gekürzt. Auf Nachfrage bei der Stadt hieß es, Herr Harperath werde sich in dieser Sache noch bei uns melden. Der Kürzungsgrund blieb immer noch im Dunkeln. Weil die Rückmeldung auch zwei Monate später noch nicht erfolgt war, fragte der Stadtjugendring erneut nach und wurde wieder vertröstet. Erst als wir fragten, ob es sich denn um ein Staatsgeheimnis handele, wurde uns erstmals mitgeteilt, dass die Rechnungen gekürzt wurden, weil die Beiträge für die entsprechenden Kinder nicht mehr von der Stadt übernommen werden.

Auf dringende Bitte des Stadtjugendrings um umgehende Klärung hin geschah dann wiederum wochenlang nichts, sodass sich der Stadtjugendring gezwungen sah, der Stadt eine Frist zu setzen, zumal er bis dahin bereits rund 11.000 Euro vorfinanziert hatte. Diese Frist lief am 9. September aus. Genau an diesem Tag ging dann erwähntes Schreiben der Stadt bei uns ein.

Die Aussage, die Stadt könne keine Wohltaten verteilen, hat uns doch sehr verwundert. Sollte sie tatsächlich die Beiträge von August 2011 bis April 2012 nun doch nicht zurückfordern, hätte sie in der Tat Wohltaten verteilt, weil sie sich über ihre eigenen geltenden Satzungen hinweggesetzt hätte. ‘Wir sind gespannt auf die Erklärung der Bürgermeisterin, warum sie Beiträge für den einen Teil des Schuljahres übernimmt und für den anderen nicht’, so Peerenboom. ‘Entweder gelten Satzungen oder sie gelten nicht’.”

 

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Bad Honnef

Löschgruppe Rhöndorf machte Boot wieder flott

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Bad Honnef. Ein Sportboot lief heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr an der Nordspitze der Insel Grafenwerth auf Grund. Die Besatzung hatte Glück: In der Nähe hielt sich die Löschgruppe Rhöndorf zu einer Übung mit ihrem Rettungsboot auf und machte es wieder flott.

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Bad Honnef

Initiative will Fahrradverkehr in NRW steigern – In Bad Honnef fehlen Abstellmöglichkeiten

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Kaum gesicherte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in Bad Honnefs Innenstadt

Bad Honnef. Fahrradfahren in Bad Honnef ist nicht nur schön. Gut ausgebaute Fahrradwege in der City gibt es nicht und werden nach der Entscheidung, die Planung eines City-Rings nicht weiter zu verfolgen, wohl auch so schnell nicht zu bekommen sein. Dabei soll der Anteil der Fahrradfahrer und -fahrerinnen deutlich steigen.

Wer dennoch auf das Auto verzichtet und mit dem Rad in die Innenstadt fährt, weiß oftmals nicht, wo er sein Fahrrad abstellen soll.  Ab- oder Unterstellmöglichkeiten mit Sicherungsmöglichkeiten sind Mangelware. Das gilt auch für den Bereich des Ziepchensplatzes in Rhöndorf.

Darauf angesprochene Stadtpolitiker wollen sich um das Problem kümmern, oder sind der Auffassung, das sei Sache der Einzelhändler.

Probleme gibt es auch bei der Unterbringungen in den alten Mehrfamilienhäusern in City-Lage. Dort können Räder wenn überhaupt oftmals nur in Kellern untergebracht werden. Wer jeden Tag sein Rad eine in der Regel steile Kellertreppe rauf- und runtertragen muss, wird sich sicherlich zweimal überlegen, auf umweltfreundliche Mobilität umzusteigen.

Eine unkomplizierte Lösung könnte zum Beispiel eine gesicherte Aufbewahrung auf dem Luisenparkplatz sein. Aber auch leerstehende und unbenutzte Schuppen in Hinterhöfen könnten eventuell der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Muss ja nicht umsonst sein.

Wer gute, sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder kennt, kann sie gerne hier mitteilen. Honnef heute würde dann eine entsprechende Liste veröffentlichen.

Mittlerweile haben sich bundesweit viele Initiativen gegründet, die das Fahrradfahren fördern wollen. So berichtet die Bad Honnefer Fahrrad-Website badhonnef-faehrt-rad.de über das Aktionsbündnis “Aufbruch Fahrrad”. Die Initiatoren, der RADKOMM e.V. und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) NRW, verfolgen damit das Ziel, in NRW den Fahrradverkehr bis auf 25 Prozent auszubauen.

Wer diese Aktion unterstützen möchte, kann hier unterschreiben. Gleichfalls liegen in verschiedenen Bad Honnefer Geschäften Unterschriftenlisten aus, zum Beispiel bei Zweirad Mäurer, Hauptstraße 22A, 53604 Bad Honnef.

 

 

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Bad Honnef

Linie 66: Bus statt Bahn

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Bonn/Bad Honnef – Von Freitag, 03. August 2018, ca. 4 Uhr bis einschließlich Sonntag, 05. August 2018 werden zwischen den Haltestellen “Ramersdorf” und “Oberkassel Nord” Gleise und Schwellen erneuert.

In diesem Zeitraum endet die von Bad Honnef bzw. Königswinter kommende Linie 66 am Haltepunkt „Oberkassel Süd/Römlinghoven“ und fährt von dort aus wieder zurück. Die von Siegburg bzw. Bonn Hbf kommende Linie 66 endet in dieser Zeit an der Haltestelle „Ramersdorf“ und fährt von dort aus wieder zurück.

Die Abfahrtszeiten der Busse sowie die genauen Standorte der Haltestellen des Bahnersatzverkehrs gibts hier.

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