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Solidaritätsflagge am Bad Honnefer Rathaus - Foto: Florette Hill

Bad Honnef – Wie kann jüdisches Leben aus Vergangenheit und Gegenwart in Bad Honnef sichtbar gemacht werden? Diese Frage stand heute Nachmittag im Mittelpunkt eines Projektes, das in der Stadt erarbeitet wird.

Die Generalsekretärin des Vereins “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland”, Sylvia Löhrmann, nahm das Projekt zum Anlass, Bad Honnef zu besuchen. Sie trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Zum Zeichen gegen Antisemitismus und Judenhass wurde am Rathaus eine Solidaritätsflagge gehisst.

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Sylvia Löhrmann trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein

Durch den Verein “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland” und seine Veranstaltungen wird auf jüdisches Leben aufmerksam gemacht, weil Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands leben. Die Schirmherrschaft zum Gedenkjahr hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

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Foto: Florette Hill

Der frühere Bad Honnefer CDU-Chef Michael Lingenthal stellte das Projekt „Erinnerung und Gegenwart judischen Lebens in Bad Honnef“ vor. Der Vorsitzende der Bad Honnefer Seniorenunion, Professor Dr. Rolf D. Cremer, eröffnete eine Ausstellung über die Erinnerungstafel an der Honnefer Synagoge in der Kirchstraße.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Musikschule Bad Honnef.

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Harfenspiel von Mitgliedern der Musikschule Bad Honnef – Foto: Florette Hill

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