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Bad Honnef

Tierschutz-Tiere hoffen auf die zweite Chance im Leben

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Bad Honnef | Die Tiere, die in den Pflegestellen des Tierschutz Siebengebirge leben, haben meist ein trauriges, dramatisches Schicksal hinter sich: Sie wurden ausgesetzt oder abgegeben, weil man sich nicht mehr um sie kümmern konnte oder wollte, sie wurden vom Tierschutz beim Schlachter freigekauft oder stammen aus einem Versuchslabor.

Viele von ihnen sind traumatisiert, leiden unter Ängsten, die auf die frühere Haltung und den Umgang mit ihnen zurückzuführen sind oder sind verunsichert durch den Verlust des alten Zuhauses.

In den Pflegestellen des Tierschutz Siebengebirge werden sie aufgenommen und liebevoll gepflegt und betreut, bis sie einen Menschen finden, der ihnen ein neues Zuhause gibt. Diese „gebrauchten und überflüssig gewordenen“ Tiere haben es im Besonderen verdient, eine zweite Chance in ihrem Leben zu bekommen und nicht wie ein Gebrauchsgegenstand durch mehrere Hände zu wandern.

Deshalb bittet der Tierschutz Siebengebirge jeden, der sich ein neues oder weiteres Haustier zulegen möchte, doch erst einmal in den Tierheimen und/oder Tierschutzvereinen der Region nachzufragen.

Beim Tierschutz Siebengebirge warten momentan 20 Hunde, 40 Katzen und 30 Kaninchen auf ein neues Zuhause. Drei von Ihnen stellt der Verein hier vor:

Hund-IvoDer Hund Ivo ist ein 11 Jahre alter, kastrierter, reinrassiger Coton de Tulear, der sich gut mit Artgenossen verträgt. Ivo wurde abgegeben, da sein früherer Besitzer sich gesundheitsbedingt nicht mehr um ihn kümmern konnte. Der agile, unternehmungslustige Rüde benötigt ein Herzmittel und wünscht sich ein Zuhause, wo er zum einen viel Aufmerksamkeit erhält, aber auch noch schöne Spaziergänge mit seinen Menschen unternehmen kann. Kontakt Pflegestelle Seitz, Telefon: 02224/4055.

Hanni und Nanni, 6 Monate alt, sind zwei ehemalige Versuchskaninchen, an denen über mehrere Monate getestet wurde. Als sie zum Tierschutz kamen, waren sie verstört, verängstigt und kannten kein normales Leben, kein Grünfutter, keine Außenhaltung, keine Hand, die sie streichelte. Hanni schrie anfangs vor Angst, wenn ein Mensch sie anfasste, bis sie merkte, dass sie von der Pflegefamilie nur Gutes erfährt. Die beiden ehemaligen Labor-Kaninchen wurden beim Tierschutz in eine Kaninchengruppe integriert und dort tauten sie blitzschnell auf. Nun suchen die Tierschützer Menschen, bei denen sie in artgerechter, großzügiger Freilaufhaltung mit viel Sachverstand und Tierliebe den Rest ihres Lebens verbringen dürfen. Kontakt Familie Ditscheid, Telefon: 02683/7444. Hier erhalten Interessenten auch detaillierte Informationen zur artgerechten Kaninchenhaltung, Ernährung, Beschäftigungsmöglichkeiten, u. v. m.

Auch ein Besuch der Internetseite lohnt sich immer, denn dort erfahren Tierschutz-interessierte Menschen, was im Verein aktuell passiert, welche Tiere ein Zuhause suchen, welche wichtigen Termine anstehen, wo Hilfe dringend nötig ist: www.tierschutz-siebengebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge

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Bad Honnef

“Zweite Familie“ – Haus der Jugend 35 Jahre alt

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Teammitglieder Stadjugendring und Haus der Jugend | Foto: Florette Hill

Bad Honnef – Mit einem großen Fest feierte das Haus der Jugend auf dem benachbarten Parkplatz heute mit einem umfangreichen Programm sein 35-jähriges Bestehen.

Bis in die Abendstunden fand ein Bühnenprogramm mit Tanz und Musik statt. Zum ersten Mal trat dabei die Newcomer-Band „Just in Break“ auf, die im Haus der Jugend regelmäßig probt. Neben dem Kulturprogramm präsentierte das Haus der Jugend unter anderem Hüpfburgen, einen Fußballkäfig und Kleinspielgeräte, außerdem gab es natürlich Kaffee, Kuchen und Herzhaftes.

Entstanden ist das Jugendzentrum nach neunjährigen Planung im Jahr 1984. Angestoßen wurde das Projekt hauptsächlich vom damals neu gegründeten Stadtjugendring, dem heutigen Träger. In seiner jetzigen Form existiert das HdJ seit 1996. Unterstützt wird die Arbeit des Jugendzentrums auch mit Spenden des Aalkönigskomitees.

Viel Musik bei der heutigen Jubiläumsveranstaltung des HdJ | Foto: Florette Hill

Grundsatz des Honnefer Jugendzentrums sei Partizipation, so Markus Biehler, Leiter der Einrichtung. Es werden Projekte angeboten, in denen sich die Jugendlichen ausprobieren können.

Schon immer genoss das Haus der Jugend einen sehr guten Ruf. Bis zu 80 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 20 Jahren sind dort täglich anzutreffen.

Die 18-jährige Gina bezeichnet es als ihre „zweite Familie“, für Chantal ist es ein „Ort der Ruhe und des Spaßes“. Viele sehen das Jugendzentrum als Ort des Vertrauens und Mittelpunkt ihrer Interessen.

Das Haus der Jugend ist ganzjährig geöffnet. Es bietet zudem Ferienangebote an, wie beispielsweise das in diesem Jahr erfolgreich durchgeführte Graffiti-Projekt, das übrigens fortgesetzt werden soll.

Klare und transparente Regeln sind im HdJ neben professioneller Betreuung von großer Wichtigkeit, ist auf der Website zu lesen. Kinder und Jugendliche sollen im Haus der Jugend “ein sozialpädagogisch betreutes System mit Sozialisations-, Integrations- und Orientierungshilfen vorfinden, in dem sie sich wohl fühlen und verstanden wissen”.

(lvs)

Graffiti-Workshop im Haus der Jugend

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Bad Honnef

55 Jahre kfd St. Johann Baptist

Eine Gemeinschaft mit “Herz und Hand”

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Bad Honnef – Erwartungsvoll kamen die Mitglieder zur 55. Jahresversammlung in den Pfarrsaal von St. Johann Baptist, nachdem sie in der Pfarrkirche die Heilige Messe mit Pfarrer Dr. Herbert Breuer gefeiert hatten.

Nach dem geselligen Kaffeetrinken legte der Vorstand den Jahresbericht und den Kassenbericht vor. Alle Mitglieder staunten nicht schlecht, über das, was die kfd zu bieten hat. Denn sie ist mittendrin in der modernen Gesellschaft. Sie ist eine Gemeinschaft, die sich den Bedürfnissen der Zeit stellt und dort wirkt, wo es notwendig ist. Und das macht sie vor Ort seit der Gründung im Jahr 1964!

Jedes Jahr gibt es eine Vielzahl von religiösen Angeboten und ein großes Soziales Engagement für die Kirchengemeinde und die Kommunalgemeinde.

Die Bildung wird gefördert durch Vorträge, Ausstellungsbesuche, Besichtigungen und Busausflüge. Sportliche Aktivitäten bieten Wandern, Radfahren und Gymnastikkurse. „Spaß an der Freud`“ – ist das Motto für die vielen geselligen Nachmittage.

Spendenaktionen für Notleidende in nah und fern sind eine Selbstverständlichkeit. In jedem Jahr spenden die kfd-Frauen in Bad Honnef über 4.000,00 Euro für viele Nothilfeaktionen. Auch die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde (Messdiener, KjG) können sich über manche finanzielle Unterstützung freuen.

Die kfd ist eine weit vernetzte Gemeinschaft, die weit über den eigenen Kirchturm hinaus schaut und viele Aktionen initiiert, die hilfreich für Frauen und Familien sind.

Vor Ort und bundesweit setzt sich die kfd als größter Frauenverband Deutschlands mit fast 500.000 Mitgliedern ein:

– für Lohngerechtigkeit (Equal-Pay-Day)
– gegen Zwangsprostitution und gegen sexuelle Ausbeutung Minderjähriger
– gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch in der Kirche und in der Gesellschaft
– für die volle Punktzahl bei der „Mütterrente“ (für Kinder vor 1992)
– für ein gerechteres Rentenmodell (Anerkennung von Pflegezeiten für kranke Angehörige)
– gegen „Altersarmut der Frauen“ (wegen Kinderpause, Minijobs und Teilzeitarbeit)
– für Notleidende in aller Welt
– gegen Diskriminierung jeder Art
– für die Zulassung Geschiedener und Wiederverheirateter zu den Sakramenten
– gegen die Not allein erziehender Mütter (Stiftung St. Hedwig, Haus Heisterbach)
– für die Mitwirkung von Frauen in allen Ämtern der Kirche (für eine geschlechtergerechte Kirche).

Das alles ist ein bedeutsames Engagement der kfd in Kirche und Politik und kommt unserer Gesellschaft insgesamt zugute!

Als „Rosenkavalier“ bedankte sich Dekanatspräses Herbert Breuer beim Vorstand und den aktiven Mitgliedern mit schönen Rosen.

Ursula Voll

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Bad Honnef

Linzer Straße/Feilweg: Kein grüner Pfeil mehr

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Symbolfoto

Bad Honnef – Der Grünpfeil an der Lichtsignalanlage Linzer Straße/Feilweg wird wieder entfernt. Nach einer Meldung der städtischen Pressestelle ist es dort vermehrt zu gefährliche Situationen für Fußgängerinnen und Fußgänger gekommen.

In den letzten Jahren sind im Gebiet der Stadt Bad Honnef an verschiedenen Stellen Grünpfeile an Ampelanlagen installiert worden. Sie erlauben Fahrzeugen an einer Ampel das Abbiegen nach rechts, auch wenn die Ampel auf Rot steht. Der Fahrzeugführer ist jedoch verpflichtet, vor dem Abbiegen an der Haltelinie anzuhalten. Nach dem Halten darf er erst wieder anfahren und abbiegen, wenn er sich vergewissert hat, dass eine Behinderung oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fußgänger und Radfahrer ausgeschlossen ist.

 

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