v.l.n.r.: Gerhard Müller, Klaus Breuer, Hans Peter Lindlar | Foto: VVS

Siebengebirge – Die Corona-Pandemie hat mit ihren Einschränkungen des öffentlichen Lebens das Jubiläumsjahr des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS) anlässlich seines 150jährigen Bestehens heftig eingedampft. So mussten das Benefizkonzert auf dem Petersberg, die festliche Mitglieder-versammlung im Kursaal Bad Honnef und verschiedene werbewirksame Präsentationen des Vereins u.a. beim Bonner Frühlingsmarkt entfallen. Auch die meisten für dieses Jahr geplanten Angebote wie geführte Wanderungen und für Familien im Naturschutzgebiet Siebengebirge finden nicht statt.

Während die Verantwortlichen des VVS die Hoffnung haben, die wichtigen Jubiläumsfeiern im nächsten Jahr nachholen zu können, setzten die Vorsitzenden des VVS, Hans Peter Lindlar und Gerhard Müller, am 11.11. um 11:11 Uhr, unterstützt von Ehrenmitglied Klaus Breuer und Geschäftsführer Werner Stieber, eine 4 Meter hohe Winterlinde als „Jubiläumsbaum“ nahe der Hirschberg-Hütte in den Boden des Siebengebirges. Lindlar und Stieber hatten beide als engagierte Karnevalisten den im Rheinland bedeutsamen Traditionstermin vorgeschlagen, „damit wenigstens etwas Besonderes stattfindet“.

Eine offizielle Übergabe der Jubiläumslinde findet zu einem späteren Zeitpunkt statt, wenn ein passender Gedenkstein, der den besonderen Baum für die Nachwelt kenntlich machen soll, fertiggestellt ist.

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