Wäller Tour Bärenkopp – Sportfreunde Aegidienberg wandern im Wiedtal

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Wanderbericht von Klaus Katzenberger

Bad Honnef-Aegidienberg | Eine gut vorbereitete Tour, prächtiges Wetter und zwanzig Teilnehmer. So erwanderten die Sportfreunde Aegidienberg und ihre Gäste die Rundtour.

Die Gruppe traf sich in Windhagen und in Fahrgemeinschaften ging es nach Waldbreitbach. Schon die Lage des Ortes im wunderschönen Wiedtal begeisterte die Teilnehmer. Die Wanderung begann am Krippenmuseum, vorbei an der Kreuzkapelle der Mutter Rosa (Engel der Armen) und setzte sich sofort in einen steilen Aufstieg, der am Kloster St. Marienhaus den ersten prächtigen Blick auf das Wiedtal und dem Malberg erlaubte. Es ging dann weiter bergauf, so dass man von höherer Stelle(320m) einen wunderschönen Blick auf das Kloster hatte.

Auf dem Plateau hatte man einen faszinierenden Rundblick sogar auf das Siebengebirge. Einige Wanderer begannen sich dann zu testen, wer wohl die meisten Berge des Siebengebirges wiedererkennen und mit Namen benennen konnte. Gar nicht so einfach auf die Entfernung, aber viel Freude beim Erraten.

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Blick vom Weißen Kreuz in das Wiedbachtal

Ein weiterer Höhepunkt auf dem Plateau war dann das schön erhaltene und gepflegte Luh-Kapellchen, das etwa auf der halben Strecke lag. Hier machte die Wandergruppe eine ausgiebige Rast und tauschte Wandererfahrungen aus. Dann ging es weiter zum eigentlichen Ziel, dem „Bärenkopp“, mit einem herrlichem Blick ins Wiedtal.

Nun ging es auf einem schmalen Waldpfad bergab. Die hohen Hänge und der plätschernde Bach (Hochscheider Seifen) sind der Grund für ein romantisches Umfeld. An einem Stichweg ging es dann noch einmal hinauf. Ziel war das „Weiße Kreuz“. Die Schlüsselfrage lautete: Wer steigt noch einmal mit hinauf, um den wunderschönen Talblick zu genießen? Fast alle kamen mit und genossen den Blick in das Wiedtal. Die Fotoapparate kamen gar nicht zur Ruhe. Keiner bereute den nochmaligen Anstieg.

Nach knapp zehn Kilometern An- und Abstieg zeigten einige Wanderer erste Ermüdung, aber auf die Frage: „Kurzer Weg auf der Straße zum Parkplatz oder längerer Weg durch den Wald?“ wurde eindeutig beantwortet. Die Wanderungsbegeisterung war noch nicht gebrochen und die Gruppe wählte den Panoramaweg zu unserem Ausgangspunkt.

So kam die Gruppe nach knapp zwölf Kilometern und 500 Metern Auf- und Abstieg wieder auf dem Parkplatz an. Axel Wehrens, der die Tour vorbereitet hatte, erhielt dafür uneingeschränkte Anerkennung. Damit verbunden war die Bitte an Axel, die Wanderungen der SFA auch in der Zukunft zu planen und durchzuführen.

Bei einem anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken ließen dann die Wanderer diesen wunderschönen Tag noch einmal Revue passieren.

Fotos: privat

 

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