Gutachter kamen zu keinem gemeinsamen Ergebnis – Winzer sauer

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Bad Honnef/Krefeld | Heute sollte geklärt werden, wie es in den Weinbergen unterhalb des Drachenfelsens weitergeht. Vertreter des Geologischen Dienstes, der Landesregierung, des Regierungspräsidenten, Gutachter und die Winzer kamen in den Räumen des Geologischen Dienstes in Krefeld zusammen um einen Weg aus der verfahrenen Situation zu finden. Heraus kam offensichtlich nicht viel.

Winzer Felix Pieper: „Während der Gutachter Johannes Feuerbach seine Hausaufgaben gemacht hatte und einen akzeptablen Vorschlag unterbreitete, ging der Geologische Dienst NRW vom Supergau aus.“ Feuerbach schlug schon vor wenigen Wochen für die Zeit bis nach der Lese einen beweglichen Schutzzaun vor, der dann später durch eine endgültige Sicherungslösung ersetzt werden solle. Der Geologische Dienst meinte damals wie heute, dass diese Sicherung nicht ausreichen würde.

Nachdem die Winzer das Gespräch schon als gescheitert ansahen, sei es auf Druck des Ministeriums zu einer erneuten Gesprächsaufnahme gekommen. Die soll nun am Freitag mit den Gutachtern fortgesetzt werden.

Felix Pieper ist trotzdem sauer: „Ich dachte, wir wären heute zu einer Lösung gekommen. Stattdessen verstreicht eine weitere Woche. Der wirtschaftliche Schaden wächst von Tag zu Tag.“

Am Sonntag findet von 12 bis 14 Uhr ein Benefiz-Konzert mit der Band LASSIX (Oldies mit latin Arrangements) zugunsten der Drachenfelswinzer im Jesuiterhof in Königswinter statt. Anschließend geht es zur Kundgebung um 15 Uhr auf den Ziepchesplatz.

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