Windhagen für „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“

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Bad Honnef – „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ lautet eine Initiative von derzeit mehr als 287 Städten und Gemeinden in Deutschland. Ziel dieser Initiative ist es, dass den Kommunen durch den Bund das Recht eingeräumt wird, ohne weitere Einschränkungen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts dort anordnen zu können, wo sie es für erforderlich erachten, um Verkehrsbelastungen, die die Lebensqualität negativ beeinträchtigen, deutlich zu reduzieren.

Die Kommunen sollen zukünftig in eigener Verantwortung entscheiden dürfen, wann und wo unabhängig von bestimmten Gefahrensituationen Tempo 30 als verkehrlich, sozial, ökologisch und baukulturell angemessene Höchstgeschwindigkeit zielgerichtet, flexibel und ortsbezogen angeordnet werden soll.

Weil Windhagen mit seinen Ortsteilen seit langer Zeit durch die übermäßige Verkehrsbelastung infolge des Pkw- und Güterverkehrs besonders betroffen ist, hat die Fraktion der Wählergemeinschaft Gemeinsam – Bürger für Windhagen in der Sitzung des Ortsgemeinderats am 20.10.2022 den Antrag eingebracht, dass Windhagen dieser Initiative beitritt. Der Gemeinderat ist diesem Antrag einstimmig gefolgt. Die Beitrittsserklärung wurde am 10.11.2022 abgegeben.

Gemeinsam – Bürger für Windhagen 

1 Kommentar

  1. Aber: Bitte nicht auf Landstrassen.

    Wirtgen wird vermutlich nicht aufs Lastenfahrrad umsteigen.
    Eher seinen Standort verlegen wenn die Verkehrsanbindung nicht gegeben ist.

    Durch Staus der Fahrzeuge enstehen nur noch weitere Abgase, C02 und Lärmbelästigung für den Bürger. (s.Bonn)

    Ich hoffe, ihr habt das bei der Forderung ebenfalls berücksichtigt.
    Da muss man auch bereit sein – Kompromisse zu machen.

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