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Bad Honnef/Windhagen. Zwei Windräder, fast 250 Meter hoch, könnten künftig einen Großteil des Strombedarfs in Bad Honnef decken. Doch das Projekt am Dachsberg sorgt nicht nur für volle Reihen im Bürgerhaus Aegidienberg – sondern auch für eine kontroverse Debatte.
Schon vor Beginn der Informationsveranstaltung wird deutlich, wie emotional das Thema ist: Gegner der Anlagen spielen Rotorgeräusche über Lautsprecher ab, um auf mögliche Belastungen aufmerksam zu machen. Drinnen präsentieren die Projektentwickler ihre Pläne – und werben für einen wichtigen Schritt in Richtung Energiewende.

Die Zahlen sind beeindruckend: Rund 41 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr sollen erzeugt werden. Gleichzeitig bleiben viele Fragen offen. Anwohner – vor allem auf der Windhagener Seite – sorgen sich um Lärm, Schattenwurf, Natur und nicht zuletzt um den Wert ihrer Immobilien.
Während in Bad Honnef viele die Chancen sehen, überwiegt jenseits der Landesgrenze die Skepsis. Ein Projekt, zwei Perspektiven – und die Herausforderung, beides zusammenzubringen.
Wie kann eine Lösung aussehen, die Klimaschutz und lokale Interessen vereint? Und wie viel Konflikt gehört zur Energiewende dazu?
Windkraft auf dem Dachsberg: Zwischen Fakten, Verfahren und offenen Fragen










