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Rheinland-Pfalz

Zirkus ohne Tiere: 200 Tierfreunde demonstrierten

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Tierfreunde

Neuwied/Rheinland-Pfalz. 200 Teilnehmer kamen am Samstag zur Demonstration des “Arbeitskreis Tierschutz” von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Kreisverband nach Neuwied. Motto der Demo: „Kein Applaus für Tierquälerei“. In Neuwied gastiert zurzeit der Circus Krone.

Bereits vor der Aktion hätten Tierschützer bei den mitgeführten Tieren des Zirkus’ zahlreiche Verhaltensstörungen beobachtet und diese per Video dokumentiert, berichtet der Arbeitskreis. Darauf seien unter anderem webende Pferde und Elefanten zu sehen. Das sogenannte Weben ist ein Symptom für ein tiefgreifendes seelisches Krankheitsgeschehen und zeigt, wie sich die Haltung im Zirkus auf die Tiere auswirkt.

Der Ausbruch des Elefanten „Kenia“ habe zudem gezeigt, wie unzureichend die Sicherheitsvorkehrungen für die Tiere seien. Im Zoo zählten Elefanten noch vor den Raubtieren zu den gefährlichsten Tieren. Schon allein die Größe und die damit verbundene Kraft dieser majestätischen Tiere mache sie zu einem hohen Sicherheitsrisiko, so die Veranstalter. Auch der Rüssel könne zu einer tödlichen Waffe werden. Elefanten seien hochsensible und vor allem auch geräuschempfindliche Tiere. Es sei letztendlich reines Glück gewesen, dass bei dem Ausbruch nicht mehr passiert sei.

Im Zirkus würden die Tiere auf viel zu kleinem Raum gehalten. Sie müssten bei jeder Vorstellung und im Training eine aufgezwungene Leistung abliefern, ob sie wollten oder nicht. “Dass Zirkusse nicht einmal die Sicherheitsstandards von Zoos einhalten, obwohl sie zumeist mitten in Städten stehen, stellt eine erhebliche Gefährdung für die öffentliche Sicherheit dar”, erklärt der Arbeitskreis Tierschutz. Ein ständiges Anketten der Tiere wäre tierschutzrelevant und sei mit den heutigen ethischen Grundsätzen nicht zu vertreten. Im Ergebnis könne dies nur die Forderung nach einem Ende der Haltung von Wildtieren im Zirkus bedeuten.

Rufe wie „Zirkus ja – aber ohne Tiere“ seien während des Protestes zu hören gewesen, manche Gäste hätten sich laut Demo-Veranstalter entschlossen, die Vorstellung nicht zu besuchen.

Der Arbeitskreis Tierschutz: “Dabei richtete sich der mitunter sehr lautstarke Protest nicht gegen den Zirkus an sich. Die Demonstranten riefen Krone vielmehr dazu auf, der gesellschaftlichen Entwicklung endlich nachzukommen und dem guten Beispiel von Roncalli, Flic-Flac oder Cirque du Soleil zu folgen, welche gänzlich ohne Tiere im Zirkus auskommen.” Ein guter Zirkus brauche keine Tiere.

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Erpel

Wieder Pkw-Einbrüche in Unkel und Erpel

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PKW

Unkel/Erpel. Wieder suchten Autoknacker die Gemeinden Unkel und Erpel auf. In Unkel waren im Bereich der Eschenbrenderstraße und der Straße Am hohen Weg insgesamt drei Fahrzeuge betroffen. An zwei Fahrzeugen wurden die Seitenscheiben eingeschlagen und die Innenräume durchwühlt. In einem weiteren Fall wurden aus einem nicht verschlossenen Pkw Wertgegenstände entwendet.

Im angrenzenden Erpel, Friedhofsstraße, wurde ebenfalls ein Pkw aufgebrochen. Auch in diesem Fall entwendeten die Täter Wertgegenstände.

Offensichtlich liegen der Polizei bereits Hinweise vor, die möglicherweise Rückschlüsse auf den bzw. die Täter zulassen.

Weitere Hinweise werden an die Polizei Linz/Rh. erbeten.

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Rheinland-Pfalz

Fahrt unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein

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PKW

Kasbach-Ohlenberg. Am Sonntagabend, gegen 21:40 Uhr, wurde ein 44-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Westfälischen Büren auf der B 42, Höhe Kasbach-Ohlenberg von der Linzer Polizei kontrolliert. Im Laufe der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Außerdem stand er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, diverse Strafverfahren wurden eingeleitet.

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Rheinland-Pfalz

Elefant spazierte durch Neuwied

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https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=MpAvN-X7jgo

Neuwied/Rheinland-Pfalz. Am Mittwoch spazierte im Stadtteil Heddesdorf ein Eelefant durch die Berggärtenstraße. Da sich momentan der “Circus Krone” zu einem Gastspiel auf der Kirmeswiese an der Andernacher Straße in Neuwied, unweit des gemeldeten Standorts des Elefanten aufhält, lag die Vermutung nahe, dass der Elefant zum Zirkus gehört.

Mitarbeiter des Zirkus’ konnten den afrikanischen Elefanten mit dem Namen “Kenia” zurück in das Elefantenzelt auf dem Zirkusgelände bringen.

Foto: Polizei Neuwied

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