„G7 in den Rhein fallen lassen“ – Demo am Petersberg und auf Bonner Münsterplatz

G7-Ziele seien Sicherung eigener ökonomischer Vorherrschaft gegenüber dem Rest der Welt

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Siebengebirge/Bonn – Mit einer Aktionswoche und verschiedenen Bildungsveranstaltungen will das Bündnis „G7 in den Rhein fallen lassen“ das Treffen der G7-FinanzministerInnen vom 18.- 20. Mai in Bonn und im Siebengebirge kritisch begleiten. Die ersten Veranstaltungen beginnen am Montag. 

Zum Auftakt des G7-Treffens ist am Mittwoch, den 18. Mai, eine Kundgebung in der Nähe des Petersbergs geplant, auf der die Kritik an den teilnehmenden Staaten in unmittelbarer Nähe des Treffens auf die Straße getragen werden soll, so die Veranstalter. Am 21.05. findet um 15 Uhr eine Großdemonstration am Münsterplatz in Bonn statt.

„In der letzten Zeit brechen immer mehr, immer gravierendere Krisen über uns herein: Die Coronakriese, Krieg in der Ukraine und Südkurdistan, eine sich abzeichnende Hungersnot in Afrika in Folge der Kriege und zu alledem noch die immer bedrohlicher werdende Klimakrise. Unterdessen maßen sich sieben westliche Staaten stellvertretend für die ganze Welt an, eine Lösung für all diese Krisen finden zu wollen“, schreiben die Veranstalter in einer Ankündigung.

Die G7-Staaten seien weder demokratisch gewählt worden, noch würden sie die Interessen aller vertreten. „Ihr Ziel ist die eigene ökonomische Vorherrschaft gegenüber dem Rest der Welt zu sichern und auszubauen. Ihr vermeintlicher Einsatz für Demokratie, Wohlstand und Miteinander auf der ganzen Welt nützt dabei lediglich der Wirtschaft des eigenen Landes: Die Abhängigmachung ganzer Wirtschaftssysteme wird als „Entwicklungshilfe“ ausgegeben, statt Impfstoffe global zu verteilen werden Patente im Sinne der Wirtschaft geschützt, Waffenlieferungen in die Türkei treten hinter bloßen Rügen gegenüber Russland zurück und exzessiver Ressourcenabbau macht den angeblichen „Schutz der Biodiversität“ unglaubwürdig“.

Der G7 gehören Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und das Vereinigte Königreich an.

 

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