Bad Honnef. Fünf Tage lang dominierte der Martini Markt Bad Honnefer Innenstadt. Zwischen Riesenrad, Verkaufsständen, Gastronomie und Musik wurde die Jubiläumsausgabe zu einem Treffpunkt für Menschen aus Bad Honnef und der Region. Am Sonntagabend fiel das Fazit von Organisator Jürgen Kutter entsprechend deutlich aus: „Der 30. Martini Markt war ein voller Erfolg.“
Rund 130 Händler, Geschäfte und Gastronomen waren beteiligt. Das Angebot reichte von klassischen Marktständen bis zu gastronomischen Treffpunkten und musikalischer Unterhaltung. Damit bot der Martini Markt auch bei seiner 30. Ausgabe jene Mischung, die ihn seit Jahren zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Stadt macht.
Das Riesenrad bleibt der Blickfang
Am Kirchplatz war das historische Feldmann-Riesenrad einmal mehr einer der großen Anziehungspunkte. Längst ist es mehr als ein Fahrgeschäft: Für viele gehört es zum Erscheinungsbild des Martini Marktes einfach dazu.
Auch rundherum herrschte Betrieb. Die gastronomischen Angebote und die einladend gestalteten Außenbereiche machten den Kirchplatz zu einem Ort, an dem viele Besucher länger verweilten. Auf dem Marktplatz wiederum konnten sie an den Verkaufsständen stöbern. Lakritz aus Skandinavien, Schmuckdesign und Weihnachtsdekoration gehörten zu den Angeboten.
Wer lieber feiern als einkaufen wollte, wurde ebenfalls fündig. Im Bereich Kirchstraße und Hauptstraße verwandelte Eat Portuguese die Straßen mit viel Musik in eine proppenvolle Partymeile.

Mehr Platz für die Innenstadtgeschäfte
Eine Veränderung gab es bei der Flächenaufteilung. Erstmals wurde der Bereich zwischen Schülgenstraße und Kreissparkasse in das Marktgeschehen einbezogen. Damit erhielten auch die dort ansässigen Geschäfte und Gastronomiebetriebe die Möglichkeit, stärker vom Besucheraufkommen zu profitieren.
Aus Sicht des Veranstalters hat sich die Erweiterung bewährt. „Auch diese Entscheidung hat sich als Erfolg herausgestellt“, sagte Kutter. Die zusätzliche Fläche soll deshalb im kommenden Jahr wieder zum Martini Markt gehören.

Wetter spielte mit – Probleme beim ÖPNV
Auch das Wetter trug seinen Teil zum Verlauf der fünf Veranstaltungstage bei. Größere Wetterkapriolen blieben weitgehend aus. Am Sonntag zeigte sich sogar noch einmal kräftig die Sonne. Erst am Abend setzte Regen ein. Zu diesem Zeitpunkt machten sich viele Besucher auf den Heimweg.
Nicht alles lief allerdings reibungslos. Schwierigkeiten gab es nach Angaben von Bürgern beim öffentlichen Personennahverkehr. Dabei soll auch die Kommunikation im Vorfeld eine Rolle gespielt haben.
Abgesehen davon habe es keine besonderen Vorkommnisse gegeben, so Kutter. Insgesamt sei die Veranstaltung reibungslos verlaufen.
Wegen der Aufräum- und Abbauarbeiten bleibt die Innenstadt noch bis Montag, 14 Uhr, für den Verkehr gesperrt.
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