Die Aegidienberger Piazza - Wenn sie öffnen darf, stellt sie bestimmt ein Highlight auf dem Berg dar / Arts - Planen und Bauen

Bad Honnef-Aegidienberg – Viele Geschäftsleute kämpfen um ihre Existenz. Mit besonderen Konzepten und klugen Hygienekonzepten versuchen sie, gegen die Folgen der Corona-Krise anzugehen. Die Lockdowns knocken sie allerdings immer wieder aus.

Auch Heike Schlimbach vom Café Schlimbach suchte nach neuen Ideen und entschloss sich zur Einrichtung einer sogenannten Pop-up-Zone. Bedeutet: Ein bestimmter Straßenbereich wird zu einer Außenbewirtschaftungsfläche umfunktioniert. Geplant war am Aegidiusplatz ein gastronomischer Außenbereich mit kulturellen Veranstaltungen, was auch anderen Geschäften genutzt hätte. Alles war vorbereitet, Tische und Beleuchtung angeschafft, Events geplant. Dann schlug der Lockdown zu.

Aber auch Nachbarn störten sich an der unternehmerischen Überlebensstrategie. Obwohl sie einen Fahrstreifen nutzen konnten, der über den Aegidiusparkplatz führte, und der Verkehr über die Talstraße und die Straße In den Kirchererlen abgeleitet wurde, gab es bei der Stadt Beschwerden. Der gingen ob der (wegen des Lockdowns) Nichtbenutzbarkeit der Pop-up-Zone, die Heike Schlimbach “Aegidienberger Piazza” nannte, schließlich die Argumente aus und schließlich räumte letzte Woche die Absperrung weg.

Da die Straße breit genug ist, können die Tische am Rande stehen bleiben. Sobald absehbar sei, Außengastronomie wieder zuzulassen, werde über eine weiterführende Lösung auf dem Aegidiusplatz nachgedacht, so Heck.

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