Bad Honnef stellt Informationsseite rund um die Ukrainehilfe online

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Bad Honnef – Die Stadtverwaltung hat ihre Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine sowie Bürgerinnen und Bürger, die den Geflüchteten durch Spenden, persönliche Unterstützung oder Wohnraum helfen wollen, auf einer neuen Internetseite gebündelt. Unter https://meinbadhonnef.de/soziales-familie/ukrainehilfe/ sind ab sofort alle wichtigen Fragen zu den Bürgerdiensten und allgemeine Fragen beantwortet.

Die bereitgestellten Informationen reichen von der Erfassung oder Meldung der Geflüchteten über Fragen zur Spendenverteilung, zu kostenlosen Tickets für den Nahverkehr, kostenfreien Mobilfunkkarten für Geflüchtete aus der Ukraine bis hin zu Informationen rund um Krankenversicherung, Kinderbetreuung, Schule und Sprachkurse.
„Wir bündeln auf dieser Informationsseite die Nachfragen der Geflüchteten aus der Ukraine mit den Angeboten aus der weiterhin überragenden Hilfs- und Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“, erklärt Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef: „Die Dynamik der Entwicklungen und auch die Zahl der Geflüchteten in Bad Honnef nehmen weiter zu. Daher aktualisieren und erweitern wir diese neue Informationsseite kontinuierlich. Auch die fortlaufend aktualisierte Spendenampel ist auf der Seite nun zu finden.“

Wichtig ist derzeit auch die schnelle Erfassung der Geflüchteten aus der Ukraine im Stadtgebiet, betont Holger Heuser: „Egal ob in einer eigenen oder in einer vermittelten Wohnung, ob bei Familienangehörigen oder bei Freunden: alle Geflüchteten aus der Ukraine, die derzeit in Bad Honnef wohnen, werden gebeten, sich einmal kurz bei der Stadt zu melden, sofern dies nicht bereits geschehen ist.

Eine Meldung muss auch nicht persönlich erfolgen: es reicht im Moment aus, ein Handyfoto oder eine Kopie des Passes sowie die aktuelle Adresse in Bad Honnef per E-Mail an sozial@bad-honnef.de zu senden.“ Die Meldung ermöglicht es der Stadt, die Angebote für die Geflüchteten aus der Ukraine sowie den Bedarf an Wohnraum besser zu planen, erklärt der Erste Beigeordnete: „Wir sind weiterhin für jede Meldung von Wohnraum dankbar. Bislang ist es uns gelungen – mit wenigen Ausnahme – wie etwa im Falle einer Großfamilie mit vielen Personen – fast alle Geflüchtete in privaten Unterkünften unterzubringen. Was derzeit durch die Bürgerinnen und Bürger von Bad Honnef an fürsorglicher Solidarität geleistet wird, ist beispiellos.“

Rückfragen zur Meldung und Unterstützung der Geflüchteten beantwortet Nadine Batzella, Fachdienstleiterin Soziales und Asyl der Stadt Bad Honnef, unter 02224 / 184-194 oder per E-Mail an nadine.batzella@bad-honnef.de

Thomas Heinemann

 

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