Bad Honnefer bei Flucht vor Polizei schwer verletzt

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Foto: Pixabay

Bonn – Am frühen Freitagmorgen sind bei einem schweren Unfall in der Anschlussstelle Bonn-Villich der Bundesautobahn 59 der Fahrer (21) eines Audi Q3 und seine Beifahrerin (24) lebensgefährlich verletzt worden. Beide stammen aus Bad Honnef. Wenige Minuten vor dem Unfall war der 21-Jährige vor einer Polizeikontrolle in Bad Honnef geflüchtet.

Der SUV kam nach aktuellem Ermittlungsstand gegen 1.40 Uhr in der Rechtskurve der Abfahrt nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert. Rettungskräfte der Feuerwehr befreiten die eingeklemmte Beifahrerin aus dem Autowrack und fuhren die Verletzten in Krankenhäuser. Ein Polizeihubschrauber suchte mit einer Wärmebildkamera das Waldstück an der Unfallstelle ohne Feststellungen nach möglichen weiteren Insassen ab.

Ursprünglich war der Audi einem Streifenteam der Polizei Bonn in Bad Honnef aufgefallen. Als die Beamten Anhaltezeichen gaben, beschleunigte der Geländewagen stark und fuhr über die Bundesstraße 42 weiter auf die BAB 59 in Richtung Köln. Die Polizisten verloren das mit sehr hoher Geschwindigkeit flüchtende Fahrzeug aus den Augen und leiteten eine Fahndung nach dem verdächtigen Auto ein. Kurz darauf meldete ein Zeuge über den Notruf der Polizei den Unfall in der Anschlussstelle. Der Audi-Fahrer ist nach aktuellem Ermittlungsstand nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und nutzte den Wagen eines Freundes laut dessen Angaben ohne Erlaubnis. (cs)

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