Bad Honnef – Was als private Initiative der Künstlerin Franka Peikert begann, ist heute ein lebendiges Gemeinschaftsprojekt mit wachsender Strahlkraft: das Bad Honnefer Kunstkartenprojekt. Seit dem Start im Sommer 2024 verbindet es lokale Künstler:innen, engagierte Verkaufsstellen und den guten Zweck – und setzt damit ein Zeichen für kulturelles Engagement und Solidarität in der Region. Gestern konnten 2.000 EUR an
Die Initialzündung: Von der Idee zur Umsetzung
Die Wurzeln des Projekts reichen einige Jahre zurück. Doch erst mit dem Start des Rundgangs „Offene Ateliers in Bad Honnef“ im Jahr 2023 fand Franka Peikert die nötigen Mitstreiter:innen. „Es war ein Glücksfall, direkt zum Start so viele Künstler:innen und Verkaufsstellen zu gewinnen“, erinnert sich Peikert. Mit 17 beteiligten Künstler:innen und sieben Verkaufsstellen startete das Projekt im Sommer 2024 – und war von Anfang an ein voller Erfolg: 1.700 Euro konnten bereits im ersten Jahr an den Stadtjugendring Bad Honnef gespendet werden.
Wachstum und Erfolg: Zahlen, die überzeugen
Heute, knapp zwei Jahre später, hat sich das Projekt deutlich weiterentwickelt. 23 Künstler:innen gestalten die beliebten B6-Karten, die für 3 Euro pro Stück in ausgewählten Verkaufsstellen erhältlich sind. Dazu zählen die Buchhandlung Werber, das Café Schlimbach in Aegidienberg, das Einrichtungshaus Walkembach, die Galerie Menzel, die Goldschmiede Heavy Metal, die Tourismus-Information in der Stadtbücherei sowie die Kaffeerösterei Taza Azul.
Auch die Bilanz 2025 ist beeindruckend: 1.082 Karten wurden verkauft, und so kam ein Spendenbetrag von 2.000 Euro für „Bad Honnef tanzt e.V.“ zusammen, der gestern in den Räumen des Vereins übergeben wurde. „Der Arbeitsaufwand wird oft unterschätzt, aber die Freude am Projekt und die positive Resonanz machen alles wett“, betont Peikert.

Lokale Produktion und professionelle Organisation
Ein besonderes Anliegen der Initiatorinnen ist die lokale Wertschöpfung: Die Karten werden in der Siebengebirgsdruckerei Mohr in Bad Honnef gedruckt – auf hochwertigem Papier und mit viel Liebe zum Detail. Organisatorisch hat sich das Projekt ebenfalls professionalisiert: Aus dem ursprünglichen Ein-Frau-Projekt ist ein Zwei-Frauen-Team geworden. Karin Steeg, ehemalige Bankerin, unterstützt Franka Peikert bei der Buchhaltung. Ein Steuerberater sorgt für die abschließende Kontrolle.

Dank und Ausblick: Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Das Kunstkartenprojekt lebt vom Engagement aller Beteiligten – von den Künstler:innen über die Verkaufsstellen bis hin zur Druckerei. „Ohne diese Unterstützung wäre der Erfolg nicht möglich“, sagt Peikert. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Die neuen Karten haben diese Woche die Druckerei verlassen und stehen bereit für die nächste Verkaufsrunde.
Kontakt & Verfügbarkeit:
Die Kunstkarten sind in folgenden Verkaufsstellen erhältlich:
- Buchhandlung Werber
- Café Schlimbach (Aegidienberg)
- Einrichtungshaus Walkembach
- Galerie Menzel
- Goldschmiede Heavy Metal
- Tourismus-Information in der Stadtbücherei
- Kaffeerösterei Taza Azul
Preis: 3 Euro pro Karte (B6-Format)
Das Bad Honnefer Kunstkartenprojekt zeigt, wie aus einer privaten Idee ein erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt werden kann – zum Wohl der Kunst, der Region und des guten Zwecks.
red / Quelle: Kunstkartenprojekt










