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Bad Honnef

Berufskolleg: 20 Schülerinnen und Schüler haben eine 1 vor dem Komma

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Landrat Sebastian Schuster(2.v.li.), Schulleiterin Daniela Steffens (3.v.li.) sowie einige Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs Höhere Handelsschule des Berufskollegs des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg | Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Bad Honnef/Rhein-Sieg-Kreis. Waren das lange Festwochen am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg: vom 23. Juni bis zum 10. Juli diesen Jahres wurden insgesamt 893 junge Leute in einem feierlichen Rahmen nach erfolgreichen Abschlüssen in ihren jeweiligen Bildungsgängen verabschiedet.

Die meisten Absolventinnen und Absolventen – es waren 247 – konnte die Höhere Handelsschule in Siegburg, mit ihren Teilstandsorten in Eitorf und Neunkirchen, bei ihrer Abschlussfeier am 29. Juni 2018 in der Aula der Steyler Missionare in Sankt Augustin, in einen neuen Lebensabschnitt entlassen. Nach einem Dank an die Schulleitung und die engagierten Lehrerinnen und Lehrer wandte sich Landrat Sebastian Schuster an die Schülerinnen und Schüler: “Genies fallen nicht vom Himmel. Sie müssen Gelegenheit zur Ausbildung und Entwicklung haben”, zitierte er August Bebel. Schön, dass Sie diese Gelegenheit genutzt haben und teilweise schon hier Bestleistungen gezeigt haben: 20 Schülerinnen und Schüler haben eine 1 vor dem Komma! Meinen Glückwunsch für all diese ausgezeichneten Leistungen!“, lobte er die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Handelsschule. Zweimal wurde sogar die Bestnote 1,1 erreicht. Landrat Sebastian Schuster wünschte Allen von Herzen viel Erfolg für ihren weiteren Lebens- und Berufsweg.

Dieser führe, so Landrat Sebastian Schuster, die jungen Leute in Praktika, um die volle Fachholschulreife zu erreichen; danach dürfen sie dann ein Studium aufnehmen. Etwa die Hälfte der Schülerinnen und Schüler gehe in die Ausbildung, vor allem im kaufmännischen Bereich. Und etwa 20 Schülerinnen und Schüler werden ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) machen. Dabei vergaß Landrat Sebastian Schuster nicht, für eine Ausbildung beim Rhein-Sieg-Kreis, der vielfältig und gut ausbilde, zu werben!

Erfolgreiche Abschlüsse wurden ebenfalls in den Bildungsgängen Handelsschule (mit Teilstandorten Neunkirchen, Bad Honnef, Eitorf / 154), Berufliches Gymnasium (Abitur / 71), Kaufleute für Büromanagement (110), Kaufleute im Einzelhandel / Verkäufer (204), Kaufleute im Groß – und Außenhandel (52), Industriekaufleute (55) absolviert.

Schulleiterin Daniela Steffens entließ „ihre“ Schülerinnen und Schüler mit den Worten: „Der Mensch wird zum Menschen nicht durch Wissen und Titel, sondern aufgrund seiner Tüchtigkeiten und vor allem aufgrund seiner sozialen Kompetenzen. Sie sind die Zukunft unseres Landes! Sie sind die Zukunft von Europa! Gestalten Sie dieses unser Lebenshaus besonnen, weise, gerecht und tapfer zum Wohlergehen von uns allen.“ (hei)

Info

Das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg ist eines von vier Berufskollegs in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Das Berufskolleg mit seinen drei Teilstandorten in Bad Honnef, Eitorf und Neunkirchen-Seelscheid bietet folgende Schulformen und Bildungsgänge an:

– Berufsschule für Auszubildenden im dualen System (kaufmännische Berufe, wie z.B. Bankkaufleute, Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer/innen)
– Klassen für Schüler/innen ohne Berufsausbildungsverhältnis
– Berufsfachschule (Handelsschule)
– Höhere Berufsfachschule (Höhere Handelsschule)
– Berufliche gymnasiale Oberstufe: Wirtschaftsgymnasium

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Bad Honnef

25.11.: Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“

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Bad Honnef/Region. Zehntausende Männer in Deutschland treten, schlagen, bedrohen ihre Partnerin, aus Eifersucht, aus gekränktem Narzissmus oder Lebensfrust. Mehr als 100 Frauen starben deshalb 2017. Das berichtet der Spiegel in seiner neuen Ausgabe und fragt: “Warum regt das kaum jemanden auf?”

TERRE DES FEMMES ruft zum Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ dazu auf, ein klares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen. Wie jedes Jahr seit 2001 werden zahlreiche Vereine, Gleichstellungsbeauftragte, Frauenverbände, Ministerien, Unternehmen und AktivistInnen in ganz Deutschland rund um den 25. November Veranstaltungen organisieren. Sie hissen die rund 8.000 Fahnen „Frei leben-ohne Gewalt“, die bereits über die Jahre von TERRE DES FEMMES in alle Welt versendet wurden. Frauen, Mädchen und auch Männer machen deutlich: geschlechtsspezifische Gewalt darf es in Deutschland und anderswo nicht mehr geben.

Bei der diesjährigen Fahnenaktion liegt der Fokus auf dem Schutz von Mädchen vor Gewalt. Laut einer Studie der Europäischen Agentur für Grundrechte haben 35 Prozent der interviewten Frauen bereits vor ihrem 15. Lebensjahr physische, psychische oder sexuelle Gewalt erlebt; zwei Drittel nach ihrem 15. Lebensjahr.

Mit einer aufmerksamkeitsstarken Aktion am Brandenburger Tor am 22. November wird TERRE DES FEMMES den Startschuss für eine zweijährige Mädchenkampagne „Jetzt Mädchen stärken – #esistnichtallesrosarot“ geben und mit einer Petition zur Verbesserung des Präventionssystems in Deutschland an die Öffentlichkeit gehen.

„Mit dem Start unserer Petition ‚U-Untersuchungen – unbedingt Pflicht‘ fordern wir den Staat auf, seinen gesetzlichen Schutzauftrag Kindern gegenüber, ernst zu nehmen“, sagt Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES. „Denn nur durch verpflichtende, bundesweite und einheitliche Vorsorgeuntersuchungen (sog. U-Untersuchungen) können Fälle von Kindeswohlgefährdung, wie Vernachlässigung, Verwahrlosung, Kindesmisshandlung oder sexuellem Missbrauch sowie Genitalverstümmelung bei Mädchen früh erkannt werden oder im besten Fall verhindert werden“

Die Mädchen-Kampagne von TERRE DES FEMMES vereint neue und bereits laufende Projekte von TERRE DES FEMMES in verschiedenen Themengebieten. Es gilt, Mädchen vor Frühehen, Genitalverstümmelung, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt zu schützen.

TERRE DES FEMMES setzt sich seit seiner Gründung dafür ein, Mädchen und Frauen ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben zu ermöglichen. Ziele der Mädchenkampagne sind Mädchenschutz, Prävention, Aufklärung über die Rechte der Betroffenen, Empowerment sowie Schaffung von Aufmerksamkeit für die Situation von gewaltbetroffenen Mädchen.

Zum Hintergrund der Fahnenaktion: Der Tag geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik zurück. Wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Trujillo wurden sie am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter ermordet. Der Mut der drei Frauen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft zu entwickeln, gegen Unrecht einzutreten.

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Bad Honnef

Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag in Bad Honnef

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Foto: Florette Hill

Bad Honnef. Mit mehreren Veranstaltungen gedachte die Stadt am Volktrauertag den Kriegstoten und Opfern der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen. Er findet seit 1952 immer zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag statt.

Kränze wurden an der Gedenkstelle auf dem Jüdischen Friedhof, Auf der Helte, dem Ehrenteil des Neuen Friedhofes an der Linzer Straße und am Ehrenmal für das 8. Rheinische Fuß-Artillerie-Regiment, Löwendenkmal, Alexander-von-Humboldt-Straße niedergelegt.

Darüber hinaus wurden auf dem Waldfriedhof Rhöndorf, an den Gedenkstätten der Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges am Hontes und auf dem Ehrenteil des Friedhofs Aegidienberg Kränze zum Gedenken niedergelegt.

Heute fand am Mahnmal auf dem Aegidiusplatz in Aegidienberg eine Gedenkveranstaltung statt.

Foto: Florette Hill

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Bad Honnef

Klasse Sessionsauftakt im Kursaal – Dankesorden für Michael Gerdes und Stefan Meyer

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Bad Honnef. Mir geht es gut, sagte Stefan Jungheim, Chef des Festkomitees Bad Honnefer Karneval vor der Sessionseröffnung heute Abend im Kursaal. Am Ende der Veranstaltung ging es ihm noch besser: Alles klappte wie am Schnürchen, die Auftritte waren allesamt klasse und kurzweilig.

In besonders festlichem Rahmen fand auch die Übergabe der Dankesorden statt. Den bekamen diesmal Michael Holmer Gerdes und Sir Stefan Meyer, Präsident der KG Große Selhofer, verliehen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Gerdes den Orden nicht selbst entgegennehmen. Für ihn kam stellvertretend seine Tochter.

Nach dem Aufmarsch des Festkomitees, begleitet von den Stadtsoldaten, wurden auch schon die jungen Tanzgruppen auf die Bühne geholt.

Die Rasselbande war mit drei Gruppen dabei, außerdem präsentierte Blau-Weiß die Schelleböömsche. Aus Aegidienberg kamen die Fünkchen.

Nach dem ersten Tanzdurchgang zog das Aegidienberger Prinzenpaar Mirko I. und Aegidia Bettina I. mit samt Hofstaat, Prinzengarde, Ehrengarde und den Bergfunken in den Kursaal ein.

Im nachfolgenden Teil riss die Tanzgarde der Ziepches Jecke auch den letzten Jeck vom Stuhl. Den Rest besorgten die Kieselsteine, die zum ersten Mal als Mitglied des Bad Honnefer Karnevals auftraten und frenetisch gefeiert wurden.

Weiter ging es Schlag auf Schlag mit den Stadtsoldaten, dem Tanzcorps Blau-Weiß Selhof und den OldStars. Für die Musik sorgten die Barhocker aus Unkel und die „Schäl Pänz“.

Ein würdiger Karnevalsauftakt in Bad Honnef. Wenigstens mit den Jecken klappts.

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