Seniorenvertretung: SPD hofft auf gemeinsame nächste Schritte

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Bad Honnef | „Die Anliegen von alten Menschen stärker in die Politik zu tragen, sehen wir als eine wichtige Zukunftsaufgabe an“, sagt Annette Stegger, Ratsmitglied der SPD, zur Entscheidung im Rat, nun auch in Bad Honnef eine Seniorenvertretung zu gründen. Eine eigene, demokratisch legitimierte Vertretung dieser wichtigen Gruppe, die ein Antragsrecht im Sozialausschuss bekommen soll, sei ein wichtiger Schritt.

Fast drei Jahre habe man sich hinter den Kulissen darum bemüht, dafür eine Mehrheit zu schaffen. Während im Sozialausschuss und im Finanzausschuss das Votum dafür nur sehr knapp ausfiel, gab es im Rat eine breite Zustimmung. „Mit diesem Rückenwind wird es gelingen, engagierte und erfahrene Menschen in Bad Honnef für die Mitarbeit in diesem neuen Gremium zu gewinnen“, so Stegger.

Die Bad Honnefer Sozialdemokraten zeigen sich zuversichtlich, dass nun auch die nächsten Schritte einvernehmlich folgen werden. Jetzt gelte es, eine tragfähige Satzung zu schaffen, die dem neuen Gremium die Arbeit ermöglicht. Wahlverfahren, Anzahl der Mitglieder und Finanzierung würden dabei eine Rolle spielen. „Wir kennen die Finanzlage der Stadt und hoffen daher sehr, dass sowohl die Wahl als auch die Arbeit der Seniorenvertretung mit Hilfe von Spenden finanziert werden können“, sagt Stegger.

Bei der nun anstehenden Erarbeitung der Satzung baut die SPD auch auf die Unterstützung der Landesseniorenvertretung, bei der über 160 Seniorenvertretungen organisiert sind. „Dort hat man große Erfahrung und die Bereitschaft uns zu unterstützen“.

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