CDU Ratsfraktion möchte Studie zur Machbarkeit für Windenergie in Bad Honnef

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Bild von Ed White auf Pixabay

Bad Honnef – Im Rahmen der „Auftaktveranstaltung Klimaschutzkonzept“ der Stadt Bad Honnef Anfang September, hatte der Fachmann Dr. Markus Brüne, LANUV Fachbereich Klimaschutz, Klimawandelkoordinierungsstelle in seiner Präsentation „Potenziale der Erneuerbaren Energien in Bad Honnef“ vorgestellt und in vielerlei Hinsicht auf den Nutzen einer rechtzeitigen Machbarkeitsstudie zur Windenergie hingewiesen. Die Argumente sind vielseitig und ein Nutzen für die Stadt schnell ersichtlich. Mit Blick auf aktuelle Energiedebatten erscheint die Thematik zusätzlich aus finanzieller Sicht für Bad Honnef relevant. Es gibt nach wie vor einige Flächen, die möglicherweise für die Generierung von Strom aus Wind in Frage kommen.

#Deshalb stellt die Ratsfraktion der CDU den Antrag, die Bad Honnef AG mit einer
Machbarkeitsstudie zum Bau von zwei Windkraftanlagen zu beauftragen und sich darüber auch mit der Verbandsgemeinde Asbach abzustimmen. Hiermit würde die Stadt unter Umständen auch zukünftigen Auflagen auf Bundesebene zuvorkommen.

Selbstverständlich müssen hierbei Aspekte des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des Abstands zu Siedlungsflächen der benachbarten Siedlungen abgewogen werden. Das von LANUV identifizierten Gebiet (Dachsberg), welches möglicherweise in Frage kommen könnte, scheint hierfür gut geeignet.

Bei einer solchen Studie stehen die lokale Energiesicherheit und eine nachhaltige Energiegewinnung im Vordergrund. „Natürlich dient eine solche Studie aber zunächst dazu,
Potentiale auszuloten, Chancen und Risiken zu analysieren. Wir müssen zukunftsfähig und
unabhängig planen.“ Prof. Dr. Rolf Cremer, Fraktionsvorsitzender der CDU in Bad Honnef hält konkrete Projekte in Punkto Klimaschutz und erneuerbare Energien für unumgänglich.

Ein Beitrag der CDU-Fraktion Bad Honnef

1 Kommentar

  1. es ist erfreulich, dass man sich auch in Bad Honnef mit der Frage der Nutzung erneuerbarer Energien befasst. Spät ist besser als nie.
    In seinem Vortrag im Rahmen der „Auftaktveranstaltung Klimaschutzkonzept“ der Stadt Bad Honnef Anfang September 2022 hat Dr. Markus Brüne dargelegt, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Bad Honnef lediglich 3,8 % beträgt (zum Vergleich: NRW: 16,8 %). Der Anteil der Windenenergie liegt bei 0 %.
    Das ist besonders bedauerlich, weil aus Bad Honnef einer der großen Erfinder auf dem Gebiet der Windkraftnutzung zur Erzeugung elektrischen Stroms stammt: Der 1878 auf Grafenwerth geborene Windkraftpionier Hermann Honnef.
    Den größten Teil seines Lebens hat er sich mit diesem Thema befasst. Er hält in Deutschland rund 40 Patente auf Windkraftanlagen, dazu Dutzende Patente weltweit. Hermann Honnef hat zukunftsweisende Vorschläge zur Versorgung Deutschlands mit preiswerter Energie erarbeitet. Die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Ausweisung von Windenergieparks an Land und auf See sowie die Karte der Bundesnetzagentur des Deutschen Hochspannungsnetzes ähneln verblüffend dem von ihm bereits 1934 erstellten Konzepten.

    Ich würde es begrüßen, wenn die Stadt in Kürze auch eine Entscheidung über den ihr seit über einem Jahr vorliegenden konkreten Vorschlag des Virtuellen Brückenhofmuseums Königswinter zur Ehrung Hermann Honnefs durch eine Gedenktafel träfe.
    In dem Museum finden Interessenten eine umfassende Würdigung von Leben und Wirken Hermann Honnefs mit mehr als 120 Bildern und Dokumenten über den Link
    www. virtuellesbrueckenhofmuseum.de, Suchwort: Hermann Honnef.

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