Der Vorstand der Seniorenvertretung brüskiert die Senioren von Bad Honnef

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LeserInnenbrief

Sachverhalt

Bei der Wahl zur Seniorenvertretung (SV) Bad Honnef vom 7.Mai 2022 erhielt Frau Langguth von den Honnefer Senioren klar die meisten Stimmen (240). Damit hat sie einen überzeugenden Abstand zum Zweitplatzierten , dem aktuellen Vorsitzenden der S.V., Hrn. Anders (101 Stimmen)

Bei der internen Wahl des neuen Vorsitzenden der SV am 29.06. spielten die abgegebenen Wahlstimmen der Bürger jedoch keine Rolle. Im Gegenteil.

Vorsitzender und Vorstand sperrten sich gegen die von den Senioren gewählte klare Gewinnerin der Wahl. Der Vorsitzende, Hr.Anders, hält die Siegerin der Wahl sogar für nicht geeignet. Er lehnt die Siegerin der Wahl ab. Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder schloss sich dieser Einschätzung an.

Anscheinend bemühte Hr. Anders sogar Vorwürfe der Manipulation der Wahlergebnisse, s.GA vom 01.07. – ( Gibt es da etwa Parallelen zur Nichtanerkennung der US Wahl durch Trump? )

Eine ähnlich auffällige Ignoranz der Wählerstimmen gab es übrigens auch bei der ersten Wahl zur SV im Jahr 2019. Frau Zastrow bekam dort, ebenfalls mit überzeugendem Anstand , die meisten Stimmen. Auch damals hatte man der Gewinnerin nicht der Vorsitz überlassen.

Ist da ( bei der Wahl des Vorsitzenden) etwa System drin?

Was lernen wir daraus?
Die Senioren erhalten nicht das, was sie gewählt haben.Der Bürgerwille wird nicht umgesetzt.

Der Vorstand des SV allein weiß es besser als alle Senioren, die ihre Stimme im Mai abgegeben haben. Weil der bestehende Vorstand bestimmt noch zehn Jahre aktiv sein wird, wird es auch in den nächsten Jahren so bleiben.- Für diese Zeit rate ich der Stadt von einer erneuten Wahl zur Seniorenvertretung ab.

Dieser Bärendienst des Vorstandes macht leider vieles zunichte, was die Stadt mit einer Seniorenvertretung erreichen wollte. Das wird einige Jahre im Gedächtnis der Senioren bleiben.

Weitere Empfehlungen an die Stadt:
Bitte lasst bei SV -Wählen nur Personen zu, welche die Kriterien des SV-Vorstands erfüllen. Deshalb vor der nächsten Wahl prüfen, welche Kandidaten nach demokratischen und politischen Kriterien ( z.B. welche Parteien? – oder besser parteilos? ) überhaupt zugelassen werden dürfen.

Die Vorselektion der Kandidaten sollte, zur Sicherung der Kontinuität, allein der Vorstand der SV durchführen.

Ach ja,- was hat man überhaupt in den letzten drei Jahren von der Arbeit der SV gehört?
Soweit ich weiß, nur „ Die nette Toilette „“. Es gab nur diesen Begriff, mehr ist wohl nicht passiert.

Frau Langguth dagegen hatte ein überzeugendes, umfangreiches Angebot für ihre geplante Arbeit vorgestellt, das alle Senioren ( ab 60 Jahren schon) vielfältig aktiv mit einbezieht. Allein das ist mehr als alles, was man seit 2019 von der SV gehört hat.

Monika Zander
Bad Honnef

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