Dr. Philipp Hoffmann neuer Leiter des Stadthistorischen Zentrums

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Dr. Philipp Hoffmann leitet das Zentrum für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen - Foto: Privat

Bonn – Dr. Philipp Hoffmann hat heute die Leitung des unter dem Dach des Kulturamtes neu geschaffenen Zentrums für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen. Seit Juni 2021 war er Leiter des Bonner Stadtmuseums. Im neuen Zentrum werden die individuellen Schwerpunkte und Profile der drei Institute Stadtarchiv, Stadtmuseum und Gedenkstätte weiterentwickelt und Querschnittsaufgaben gemeinschaftlich umgesetzt.

„Durch die Gründung des Zentrums für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen werden wir das kulturelle Erbe unserer Stadt nachhaltig stärken. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die noch engere Zusammenarbeit mit den Instituten der Stadtgeschichte“, sagt Dr. Hoffmann zu seiner neuen Aufgabe.

Die Sport- und Kulturdezernentin der Stadt, Dr. Birgit Schneider-Bönninger, freut sich über den Start des Zentrums unter der neuen Leitung: „Herr Dr. Hoffmann hat, seit er die Leitung des Bonner Stadtmuseums übernommen hat, mit großem Elan und hoher Kompetenz gezeigt, dass er in der Lage ist, die Institute, die sich mit dem historischen Erbe der Stadt befassen, gemeinsam mit den wissenschaftlichen Leitungen in die Zukunft zu führen und weiter für die Stadtgesellschaft zu öffnen.“

Dr. Philipp Hoffmann ist 1986 in Köln geboren, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nach dem Studium der Geschichte, Politik und Soziologie in Bonn und Wien sowie seiner Promotion zur Wirtschaftsgeschichte Kölns im 20. Jahrhundert, war er zunächst Mitarbeiter im Kölnischen Stadtmuseum für die verknüpfte Digitalisierung musealer und archivischer Überlieferungen. Weitere berufliche Stationen waren am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn sowie im Technikum und Archiv der Deutz AG. Zudem war er als kulturpolitischer Referent tätig.
Vor seinem Wechsel auf die Selle des Leiters des Bonner Stadtmuseums zum 1. Juni 2021, war er wissenschaftlicher Referent der Abteilung für Kölnisches Brauchtum im Kölnischen Stadtmuseum und dort seit Januar 2020 deren Abteilungsleiter. Im Stadtmuseum Bonn startete er mit der Neukonzeption, Bürgerbeteiligungen sowie mit dem Aufbau des neuen Workshop- und Ausstellungsraumes studio_bnx.

Für das Zentrum für Stadtgeschichte und Erinnerungskulturen sieht Dr. Philipp Hoffmann in den kommenden Jahren vor allem vier Leitprojekte, die in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter*innen der Institute umgesetzt werden sollen:

• Der anstehende Umzug und die inhaltliche Neuaufstellung von Stadtarchiv/Stadthistorischer Bibliothek, Gedenkstätte/ NS Dokumentationszentrum und Stadtmuseum.
• Die Digitale Transformation aller Institute auf Grundlage einer digital-analogen Strategie.
• Der Ausbau von übergreifenden, ganzheitlichen Bildungs- und Vermittlungsprogrammen sowie
• die Etablierung agiler Strukturen und innovationsfördernder Prozesse.

Durch diese ersten Leitprojekte sollen Querschnittsaufgaben gebündelt und Synergien geschaffen werden. Hierzu braucht es maßgeschneiderte Lösungen, die die spezifischen Aufgaben der einzelnen Institute berücksichtigen. Hinzu kommt der Start des Projektes „Aktive Erinnerungskultur“, das als Koordinierungsstelle im Zentrum angesiedelt ist.

Innerhalb des Zentrums arbeiten alle drei Institute weiterhin mit eigener wissenschaftlicher Leitung. Die Leitung des Stadtmuseums wird zeitnah öffentlich ausgeschrieben.

 

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