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Ein Kaufhaus für Gutbetuchte

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Es ist ja in Ordnung, wenn man Neues probiert und mit Vehemenz auf den Erfolg pocht. Aber bei allem Respekt: Sollten sich die Verantwortlichen beim Kiezkaufhaus Bad Honnef nicht ein bisschen zurückhalten? Das Projekt ist bislang alles andere als eine Erfolgsgeschichte – und wird es jemals eine werden?

Wenn das Kiezkaufhaus funktionieren soll, dann allenfalls als Vertriebsangebot für Gutbetuchte. Würden Sie sich eine Flasche Punktlandung von Lorenz und Söhne über den Kiezshop für 6.90 EUR kaufen und für 5 oder 7 EUR liefern lassen? Oder eine Cru de Cao Ghana 100%-Schokolade für 4,90 EUR? Oder Kreidefarbe für 5,99 EUR? Es macht allenfalls Sinn, wenn man Menge kauft. Aber wer kann sich das bei diesen Produkten und Preisen eigentlich leisten?

Wenn ein Professor die Chance für das Kiezkaufhaus nicht in der “Quantität, sondern Qualität” sieht, dann ist das ja gut gemeint. Aber: Die Qualität in diesem Sinne ist halt sehr teuer und die Produkte sind sicherlich nicht überlebenswichtig.

Bisher finanziert der Steuerzahler ein Projekt für überwiegend teure Angebote und gut betuchte Kunden. Wenn aus dem Kiezkaufhaus was werden soll, wird sich am Konzept und der Preisgestaltung etwas ändern müssen.

 

 

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Der Hans, der kanns

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Gerade nochmal gutgegangen. Bevor der große Inselansturm stattfindet, fanden Verwaltung und Rat einen neuen Pächter für das Inselcafé. Das Wetter spielt zurzeit auch mit: Nach einem kühlen Bier ist bei diesem Mai-Wetter wohl niemandem unter freiem Himmel zumute.

Eigentlich war der Wettlauf mit der Zeit unnötig, denn der Erfolgsgastronom stand schon von Beginn an parat. Und ist aus der Heimat. Mit dem Biergarten in Rheinbreitbach und dem Anleger 640 betreibt Hatterscheid drei Adressen, die man gerne ansteuert. Mit der Verpachtung der ehemaligen Scheinbar liefs nicht ganz so gut. Aber dort sind ja seit ein paar Wochen die Rollläden auch wieder hochgezogen.

Mal sehen, was der Profi aus dem Kombipaket macht. Der Biergarten dürfte ein weiteres RheinAir werden. Das Café wird hoffentlich kein Edelrestaurant, wie es sich so manche hier wünschen, sondern ein Angebot fürs Volk. Wir setzen da ganz auf Instinkt und Erfahrung des RheinMeilen-Gründers. Der Hans, der kanns.

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Rhein in Flammen oder Bürgerfest?

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Rhein in Flammen 2019 – ein Kracher konnte das natürlich bei diesem Wetter nicht werden. In einer lauen Mainacht wären mehr auf die Insel gekommen. Aber: Ist das Event so wie es ist eigentlich lohnenswert?

Die Angebote: Würstchen, Pizza, Karussell – wie gehabt. Musik: Zwei lokale Bands, eine aus St. Augustin. Dabei gibt es mehr als zwei Super-Bands in Bad Honnef.

Dann Schiffskonvoi und Feuerwerk. Alle Jahre wieder.

Es gibt gute Gründe, auf ein Feuerwerk zu verzichten, ebenso auf Schiffskonvois. Aber das ist eine andere Sache. – Vielleicht gibt es aber auch gute Gründe, Rhein in Flammen auf der Insel wieder als Bürgerfest zu gestalten.

Klasse Künstler sind reichlich vorhanden, Kreativität ebenfalls und eine ganze Menge Vereine, die sicherlich liebend gern mitgestalten würden. Dazu vielleicht eine Mai-Parade der Honnefer Tanzcorps, Poetry Slam …? Oder, weil es gerade diskutiert wird, ein Gute-Rocker-Treffen?

Alles nur Gedanken!

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Bad Honnef for Future!

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Bad Honnef hat beim Fahrradklimatest so schlecht abgeschnitten wie nie. Nur knapp konnte der letzte Platz, in der Gruppe bis zu 50.000 Einwohner, verhindert werden.

Dieses Ergebnis tut weh, sehr weh. Weil die Stadt ganz schlecht abgeschnitten hat – und wer will schon gern Verlierer sein. Auch, weil solche Schmach ganz und gar nicht zur Marke passt. So ist es nicht schön hier.

Subjektiv sind in Bad Honnef immer mehr Fahrradfahrer unterwegs – das ist gut so. Denn: Das PKW-Aufkommen ist längst viel zu hoch. Wenn Fußgänger zu bestimmten Zeiten minutenlang warten müssen, bis sie die Hauptstraße überqueren können, dann besteht Handlungsbedarf.

Radfahrern wird in Bad Honnef das Leben besonders schwer gemacht. Schlechte Straßendecken, kaum Fahrradwege, unvorteilhafte Ampelschaltungen, so gut wie keine Abstellmöglichkeiten … Die Negativliste ist lang.

Das mobile Bewusstsein vieler Bad Honnefer hat sich verändert. Umweltschutz und Gesundheit stehen im Vordergrund. Senioren und Eltern sind hier die treibenden Kräfte. Dem muss die Stadt Rechnung tragen – nicht erst in 20 Jahren.

Eine Möglichkeit: Bad Honnef wird Fahrradstadt mit wenigstens großzügig angelegten Fahrradstraßen in der City. Autos müssen sich dann Radfahrern unterordnen. Die Vorteile für Bürger und Handel überwiegen: Mehr Sicherheit, Entschleunigung, mehr Anreiz die Innenstadt zu besuchen. – Wahlkampfthema.

Damit die Marke „Lebensfreude verbürgt“ nicht weiter simpel vor sich hinkrampft sondern für etwas steht, das (hoffentlich) unser aller Interesse ist: Bad Honnef for Future!.

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Mai, 2019

23Mai19:3022:30Jahreshauptversammlung der KG "Löstige Geselle 1946 e.V." Bad Honnef

26Mai19:0021:00HG.Butzko mit seinem neuen Programm „echt jetzt“

SENAY DUZCU

Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
Viel Vergnügen

 

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