Bad Honnef – Eine Tonne Kot, 2.000 Liter Urin und 8,2 Tonnen Kohlendioxid ist die Ökobilanz für das Leben eines mittelgroßen Hundes. Damit erzeugt der „beste Freund“ des Menschen bis zu seinem Tod ähnlich viele Treibhausgase wie 72.800 mit dem Auto gefahrene Kilometer, schreibt das Wissenmagazin „scinexx“ .
Umso wichtiger ist es, dass Frauchen und Herrchen den Kot ihrer Vierbeiner umweltgerecht entsorgen – was nicht jedem gelingt. Darum machen manche Bürgerinnen und Bürger hin und wieder auf das Ärgernis aufmerksam, wie hier in der Kreuzweidenstraße – wir gehen einmal davon aus, dass hier die Hunde gemeint sind.
Wer die Hinterlassenschaft seines Hundes einfach liegenlässt, begeht übrigens eine Ordnungswidrigkeit. Und die kann richtig teuer werden. Schön doof, oder?










Aufheben ist kein Problem. Aber es mangelt an Mülleimer im Tal und auf dem Berg. Kotbeutelspender wären auch toll, Königswinter macht es vor. Warum die Hundesteuer nicht dafür nutzen. Katzen machen überall hin und deren Besitzer zahlen keine Steuern.
Aha, jetzt sind wieder die anderen Schuld. Sollten vielleicht noch Automaten mit kostenlosen Hundefutterdosen aufgestellt werden?
So wie ich das beobachte, sind die weitaus meisten Hundebesitzer durchaus mit Beuteln ausgerüstet und heben den Kot auch auf. Natürlich ist es nicht sehr angenehm, den Beutel bis Zuhause mitzunehmen um ihn in der heimischen Tonne zu entsorgen. Den Ruf nach mehr öffentlichen Tonnen für die Beutel kann ich trotzdem nicht nachvollziehen. Jeder muß ja seinen eigenen Restmüll selbst entsorgen. Warum sollte die Allgemeinheit dafür aufkommen? Ich übrigens kein Hundehasser, ganz im Gegenteil.