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Bad Honnef

Endlich eine neue Chance? Stadt überprüft Unterbringung des Gutenberghaus-Archivs

Von Willi Birenfeld

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v.l. Jerald Birenfeld (Geschäftsführer der Jungen Union Bad Honnef), Renate Mahnke, Heinz Willi Fleischhacker.

Bad Honnef | Der Gutenberghaus Bad Honnef e.V. begrüßt die Entscheidung des Ausschusses für Bildung, Sport, Kultur und Soziales, der Verwaltung einen Prüfauftrag zu erteilen, ob das Gutenberghaus-Archiv zusammen mit dem Stadtarchiv untergebracht werden kann. Momentan wird ein Raum in der Selhofer St. Martinus Grundschule vom städtischen Archiv belegt. Dieser Raum soll für eine Erweiterung der örtlichen OGS verwendet werden. Im Zuge einer Verlegung des Stadtarchivs in andere Räumlichkeiten soll nun geprüft werden, ob das wertvolle Archiv des Gutenberghaus e.V. dabei mit untergebracht werden kann.

„Wir freuen uns, dass es endlich eine neue Chance für unseren Verein gibt“, so Renate Mahnke M.A., Kunsthistorikerin und Vereinsvorsitzende. „Die derzeitige Situation ist untragbar!“. Der Verein hatte auf Initiative Mahnkes eine wertvolle Sammlung historischer Materialien fach- und sachgerecht archiviert und im „Gutenberghaus“, in dem sich die Buchhandlung „Werber“ befindet, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach dem Verkauf des Gutenberghauses konnte der Verein die Raummiete nicht mehr aufbringen, weshalb das Archiv nun in einer schwer zugänglichen Rheinbreitbacher Garage zwischengelagert wurde. Neben Forschungsarbeit von Studenten und Promovierenden fanden regelmäßig gut besuchte Veranstaltungen zur Honnefer Stadtgeschichte und Kultur statt. Auch Schülerklassen fanden sich regelmäßig im Gutenberghaus ein, um sich über die Stadtgeschichte zu informieren.

„Unter den Exponaten finden sich besondere Stücke wie ein Teil einer Lorenschiene vom alten Himmericher Steinbruch oder der Torschlussstein eines Honnefer Hauses von 1767. An solchen Materialien oder auch an der Fotosammlung des Honnefer Pressefotografen Günter Groote kann die Honnefer Geschichte lebendig nachvollzogen werden“, meint Heinz Willi Fleischhacker, der auch selbst 2013 seine stattliche heimat- und zeitgeschichtliche Publikations- und Dokumentensammlung dem Archiv des Gutenberghaus e.V. geschenkt hat.

„Wir brauchen dringend eine Förderung des Bewusstseins unserer geschichtlich gewachsenen Stadt-kultur, besonders in der jungen Generation. Bad Honnef hat viel zu bieten, deswegen ist es wichtig, dass das Archiv wieder dahin kommt, wo es hingehört, nämlich nach Bad Honnef und in die Öffentlichkeit“, betont Willi Birenfeld nachdrücklich. Neben der Tätigkeit für den Gutenberghaus e.V. setzt er sich auch in anderen Kontexten für die Belebung der Honnefer Heimatgeschichte und damit für die Identität unserer Stadt ein.

Die Initiative für den Antrag kam von der Jungen Union Bad Honnef. Mahnke erklärt abschließend: „Wir danken der Jungen Union für ihr kommunalpolitisches Engagement und hoffen, dass sich damit nun eine Lösung abzeichnet und wir unsere Bildungsarbeit wieder aufnehmen können.“

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Bad Honnef

Neuer Fahrplan für Busse & Bahnen

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Rhein-Sieg-Kreis – Ab Mittwoch, 28. August 2019, fahren viele Busse und auch Bahnen im Rhein-Sieg-Kreis nach einem neuen Fahrplan. Taktverdichtungen ermöglichen mehr Fahrten, es gibt neue Linien, Routen wurden optimiert und auch die Fahrten der Schulbusse verbessert.

Bei der Vielzahl der Änderungen kann es in den ersten Tagen an der einen oder anderen Stelle zu Schwierigkeiten kommen. Der Rhein-Sieg-Kreis bittet darum, Probleme oder auch Anregungen auf der Internetseite des Kreises im „ÖPNV-Dialogforum“ anzugeben, damit die Meldungen gesammelt und ausgewertet werden können.

Falls erforderlich wird der Rhein-Sieg-Kreis zusammen mit den betreffenden Verkehrsunternehmen nachbessern. (an)

Die genauen Fahrplanänderungen finden Sie hier: https://www.rhein-sieg-kreis.de/fahrplanwechsel2019

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Stammtisch von Bündnis 90 / Die Grünen

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Bad Honnef – Zu seinem nächsten Stammtisch lädt der Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen am 27. August 2019 um 20 Uhr in das Weinlokal Böllchen in Rhöndorf ein. Vertreter*innen aus den Vorständen von Fraktion und Partei werden anwesend sein und zu kommunaler oder großer Politik Rede und Antwort stehen.

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Bad Honnef

Ehepaar Endler spendete 1.500 EUR für Bad Honnefer Geschichtsweg

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Das Ehepaar Christel und Peter Endler (rechts direkt neben der Tafel und nebeneinander) spendete für den Bad Honnefer Geschichtsweg. Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins und Sparkassenstiftung dankten | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef – Das Ehepaar Christel und Peter Endler hatte sich zu seiner Goldhochzeitsfeier von den Gästen statt der Sachgeschenke einen Geldbetrag gewünscht. Eine ansehnliche Summe von rund 1.500 Euro kam zusammen. Sie wird für die Instandhaltung und Erweiterung des Bad Honnefer Geschichtsweges verwendet.

Der Geschichtsweg besteht aus Tafeln, die vom Heimat- und Geschichtsverein „Herrschaft Löwenburg“ mit sorgfältig recherchierten Texten bestückt und im Stadtgebiet aufgestellt wurden. Sie machen auf die historische Bedeutung von markanten Gebäuden, Straßen, Plätzen und landschaftlichen Punkten aufmerksam. Zusammengefasst sind die Texte in Flyern, die für die Stadtteile Rhöndorf, Rommersdorf-Bondorf, Selhof, Aegidienberg und für die Stadtmitte beispielsweise in der Stadtinfo im Rathaus erhältlich sind.

Das Ehepaar Endler übergab jetzt die Spende an den Heimat- und Geschichtsverein. Für die Bürgerstiftung der Sparkasse, die das Projekt großzügig unterstützt hatte, sagte Dorit Schlüter, die Spende helfe in den nächsten Jahren enorm, den Geschichtsweg zu erhalten.

Peter Endler erklärte seine Motivation: „Der Weg ist ein Weg von Bürgerinnen und Bürgern für Bürgerinnen und Bürger. Bürgerengagement wird hier sichtbar. Ich bewundere Dr. Hans Peter Mensing vom Heimat- und Geschichtsverein ‚Herrschaft Löwenburg‘. Er hat den Geschichtsweg gegen alle Widerstände verwirklicht.“ Trotz knapper Mittel müsse der Weg unterhalten werden und erhalten bleiben für nachfolgende Generationen.

Für den Heimat- und Geschichtsverein und stellvertretend für dessen Vorsitzenden Dr. Rolf Junker dankte Dr. Hans Peter Mensing dem Ehepaar Endler. Er wünschte sich, dass die neuen Mittel für die Gesamtdarstellung genutzt werden können. So sollen die fünf einzelnen Flyer zu einer aktualisierten Broschüre zusammengefasst werden.

 

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