Fahrradmobilität: Auf den Höhen fragt man sich: Was ist aus den Zuschüssen geworden?

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Symbolfoto: Bild von Thomas auf Pixabay

Windhagen/Aegidienberg – Dass Klimaveränderung ohne Mobilitätswandel nicht funktioniert, haben Politik und BürgerInnen weitestgehend verstanden. Viele Millionen hat der Bund für die Verbesserung einer Infrastruktur zur Verfügung gestellt, die FahrradfahrerInnen einen gefahrlosen Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ermöglichen soll. Außer der Durchführung von mehr oder weniger erfolgreichen Showveranstaltungen ist zumindest in der Region Bad Honnef/Windhagen bislang nicht viel geschehen. Fazit bisher: Guter Wille, ja – nutzbringende Veränderungen, nein!

So setzte jüngst der Bürgerverein Aegidienberg eine Diskussion über die Entwicklung des Fahrradverkehrs auf dem Berg in Gang. Die Aegidienberger sehen in dem Fahrradwegekonzept für sich keine Verbesserungen und fühlen sich sogar „ausgegrenzt“. Aber auch in der rheinland-pfälzischen Nachbargemeinde Windhagen ist es nicht besser. Das jedenfalls behauptet der Verein „Gemeinsam Bürger für Windhagen“. Er fragt, wofür das ganze Geld für den Mobilwandel bislang verwendet wurde: „Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass die potenziellen Fahrradfahrer*Innen und Fußgänger*Innen über viele Jahre nur mit Planungen der örtlichen Politik hingehalten werden. Geschwindigkeitsmesstafeln und aufgeschotterte Waldwege alleine sind nicht zielführend.“

Damit Veränderungen schneller angegangen werden, veranstaltet der Verein am 27.08.22, 10:45 Uhr, eine weitere Fahrraddemonstration von Windhagen nach Bad Honnef-Rottbitze. Er will damit auf das mangelhafte Radwegenetz in der Region aufmerksam machen.

Bereits im Juni 2022 demonstrierten 150 Windhagener Fahrradfahrer*Innen für ein besseres Fahrradwegenetz.

Wentener Bürgerbotewenten

 

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