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Asbach

Feuerwehr Asbach stellt neue Einsatzfahrzeuge in Dienst

Einsegnung und offizielle Übergabe an die Feuerwehr Asbach

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Freuen sind über die neuen Einsatzfahrzeuge: Andreas Hausmann, Timo Hoss, Markus Winter, Wehrführer Daniel Limbach, stv. Wehrführer Marc Stephan Klein, VG-Bürgermeister Michael Christ, Landrat Achim Hallerbach und Wehrleiter Arnold Schücke (v.l.) | Foto: Feuerwehr VG Asbach

Asbach – In einer kleinen Feierstunde konnten am Freitagabend gleich drei Einsatzfahrzeuge durch Bürgermeister Michael Christ offiziell an die Feuerwehr Asbach übergeben werden. Highlight war die neue Drehleiter, die nun nach intensiven Schulungen und Trainings in den Einsatzdienst übergeben werden konnte. Weiterhin wurden ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) sowie ein Mehrzweckfahrzeug (MZF1) übergeben. Pastor Olzem und Pfarrerin Brandtner segten die Fahrzeuge ein.

Die Drehleiter der Firma Rosenbauer aus der Baureihe L 32 A-XS 3.0 hat eine Arbeitshöhe von bis zu 32 Metern. Hiermit ist die Rettung von Personen auch aus Gebäuden mit mehreren Stockwerken möglich. Der Korb hat eine Nutzlast von 500 kg und verschiedene Anbaumodule, so eine Krankentrage. Mit der Krankentrage am Korb kann der Rettungsdienst unterstützt werden, wenn eine Person aus einem der oberen Stockwerke gerettet werden muss, das Treppenhaus aber für einen schonenden Transport zu eng ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Anbaumodul für die Aufnahme von einem Rollstuhl. Weiterhin gibt es noch eine Schuttmulde und einen Überdrucklüfter als Anbaumodul.

Die neue Drehleiter der Asbacher Wehr

Das Fahrzeug ist mit modernen LED-Blaulichtern sowie einer Kontur- und Heckwarnmarkierung beklebt. Dies dient der besseren Sichtbarkeit. An den Stützen sowie rund um das Fahrzeug sind LED-lampen angebracht, um das Umfeld auszuleuchten.

Das Mannschaftstransportfahrzeug sowie Mehrzweckfahrzeug MZF1 dienen vorrangig zum Transport von Personal sowie verschmutzten und kontaminierten Materialien von der Einsatzstelle. Durch die Wendigkeit und den Allradantrieb sind die beiden Fahrzeuge auch in unwegsamem Gelände gut einsetzbar.

Bürgermeister Michael Christ betonte bei der Übergabe der Fahrzeuge: „Mit der neuen Drehleiter erhöhen wir nochmal die professionelle Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Asbach, zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger.“ Auch Landrat Achim Hallerbach lobte die vorbildliche Ausstattung der Wehren und dankte allen für Ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Nach der Schlüsselübergabe an den Asbacher Wehrführer Daniel Limbach und seinen Stellvertreter Marc Stephan Klein, konnte Michael Christ auch noch Beförderungen aussprechen. So wurden Andreas Hausmann zum Hauptbrandmeister, Timo Hoss zum Oberbrandmeister und Markus Winter zum Brandmeister befördert.

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Asbach

Kennzeichen abmontiert – Zeugen gesucht

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PKW

Asbach. Beide Kennzeichen eines in der Asbacher Hauptstraße abgestellten Pkw montierten Unbekannte in der Nacht von Montag auf Dienstag ab. Zeugen werden gebeten, mögliche Hinweise bei der Polizei Straßenhaus, unter der Tel. 02634/9520 oder per Email: pistrassenhaus@polizei.rlp.de, zu melden.

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Asbach

Tim Wessel neuer Pressesprecher der Feuerwehr Verbandsgemeinde Asbach

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Wehrleiter Arnold Schücke, Bürgermeister Michael Christ, Tim Wessel, Büroleiter Edmund Salz, Thomas Simon, stellv. Wehrleiter Norbert Stockhausen (v.l.) | Foto: Feuerwehr der Verbandsgemeinde Asbach

Asbach – Bürgermeister Michael Christ ernannte am Mittwoch, 20. Februar, Tim Wessel zum Pressesprecher der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Asbach.

Tim Wessel ist seit 2003 in der Feuerwehr Windhagen aktiv. Seit 2015 ist er Mitglied der Technischen Einsatzleitung im Kreis Neuwied mit dem Schwerpunkt Presse- und Medienarbeit. Er ist auch einer der Initiatoren der Imagekampagne, die die Feuerwehr in der VG Asbach seit Mai 2017 aktiv betreibt. In diesem Rahmen übernahm Tim Wessel bereits die Pressearbeit innerhalb der VG Asbach.

Mit diesem Schritt will die Verbandsgemeinde Asbach die Zusammenarbeit mit den Medien weiter intensivieren. Ziel ist es, dass bei medienrelevanten Einsätzen ein Ansprechpartner für die Presse vor Ort an der Einsatzstelle ist und Informationen gibt. Erkennbar ist der Pressesprecher durch eine grüne Funktionsweste.

Im Rahmen der Imagekampagne informieren die Feuerwehren bereits über ihre Arbeit und Aufgaben per Website www.feuerwehr-vgasbach.de sowie über die Social-Media Kanäle Facebook, Instagram und Twitter. „Eine zeitnahe Berichterstattung und Information über die Maßnahmen der Feuerwehr ist ein wichtiges Aufgabenfeld, was in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnt“, so Michael Christ bei der Ernennung. „Auch können wir über die verschiedenen Kanäle die Bevölkerung bei großen Schadenslagen direkt warnen und informieren“, fügt Wehrleiter Arnold Schücke an.

Gleichzeitig konnte auch Thomas Simon von der Feuerwehr Asbach zum Atemschutz-Gerätewart ernannt werden. Zu den Hauptaufgaben der Gerätewarte gehören die Reinigung und Pflege der Atemschutzgeräte und -masken nach Einsätzen und Übungen. Ebenfalls findet eine regelmäßige Prüfung alle Gerätschaften statt. In der Verbandsgemeinde Asbach gibt es zwei Atemschutzwerkstätten für diese Aufgaben.

Michael Christ bedankte sich bei der Ernennung für das zusätzliche Engagement in der Feuerwehr und lobte auch nochmal die professionelle Arbeit vom ganzen Team der Imagekampagne.

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Asbach

2. Ehrenamtstag des Katholischen Seelsorgebereichs Rheinischer Westerwald

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Clemens Bittlinger mit dem Projektchor des Ehrenamtstags | Foto: Erwin Höller

Asbach. Es sind 5 Jahren her, seit im Seelsorgebereich Rheinischer Westerwald der erste Ehrenamtstag für die ehrenamtlich engagierten Personen als Abendverstaltung stattfand, bei dem auch der Kölner Weihbischof Ansgar Puff Gast war. In diesem Jahr begann die Veranstaltung, an der rund 230 Personen teilnahmen, bereits mittags mit einer kleinen Feierstunde in der Pfarrkirche St. Laurentius Asbach.

Die Seelsorgebereichsmusikerin Getrud Murr-Roth spielte auf der Lobback-Orgel Musikwerke von Hans-Andre`Stamm, Johann Sebastian Bach, Michael Schütz und J. Parker. Die Ehrenamtskoordinatorin Julia Brümmer würdigte in ihrer Begrüßungsrede die Verdienste der Ehrenamtler für das Gemeindeleben. “Sie, liebe Ehrenamtlichen, sind es also, die unser Gemeindeleben nicht nur vielfältig und bunt machen. Sie sorgen dafür, dass es überhaupt erst möglich wird!” so Brümmer. Das Pastoralteam wüsste, dass es ohne die Hilfe vieler in den unterschiedlichen Organisationen und kirchlichen Gremien nicht viel ausrichten könne und es ohne sie kein reiches Gottesdienst- und Gemeindeleben gäbe. Sie bedankte sich im Namen des Pastoralteams für das vielfältige Engagement.

Donatus Weinert im Publikum | Foto: Erwin Höller

Julia Brümmer gab auch eine kurze Vorschau auf die Zukunft des Seelsorgebereichs. In diesem Jahr sei damit begonnen worden, diesen im Bereich der Liturgie zukunftsfest zu machen. Bis zum Jahr 2030 werde ein Rückgang der Hauptamtlichen um 50 Prozent erwartet. Um das liturgische Leben, welches das Zentrum einer jeden Kirchengemeinde sei, lebendig und gemeinschaftsbringend zu erhalten, seien als erster Schritt Liturgieausschüsse in den Gemeinden gegründet worden, die vor Ort das liturgische Leben planen und gestalten sollen.

Auch über das Katholische Familienzentrum, dass vor kurzem sehr positiv evaluiert worden sei und den caritativen Bereich, in dem mit der Planung für einen Lotsenpunkt begonnen worden sei, der eine Anlaufstelle für Menschen mit Problemen sein soll, berichtete Brümmer. Sie lud alle ein, den Weg in die Zukunft des Seelsorgebereichs gemeinsam mit zu gehen und weiter bei den vielfältigen Aufgaben mit zu wirken.

Zum Programm des Ehrenamtstages gehörte ein Chorworkshop im Pfarrheim mit dem bekannten christlichen Liedermacher und evangelischen Pfarrer Clemens Bittlinger. Bittlinger studierte mit 60 musikalisch interessierten Teilnehmern Musikstücke ein und gab vielerlei musikalische Tipps und Informationen.

Am Abend waren die Teilnehmer dann als Projektchor im Kirchenkonzert eingebunden. Vor dem Konzert erfolgte noch eine besondere Probe in der Pfarrkirche zusammen mit den Musikern. Die übrigen Teilnehmer des Ehrenamtstages fanden sich im Bürgerhaus zu Magie und Musik mit dem Remscheider Illusionisten Donatus Weinert ein. Weinert verzauberte das Publikum mit seinen verblüffenden Tricks und bezog dabei auch das Publikum ein. Er brachte zudem eigenes Insiderwissen aus dem Seelsorgebereich ein. Hierzu war er im Vorfeld der Veranstaltung von Ehrenamtskoordinatorin Julia Brümmer und Diakon Stephan Schwarz in Remscheid besucht und informiert worden.

Donatus Weinert präsentierte auch mit Gitarre eigene Liedkompositionen und berichtete über sein Zukunftsprojekt, ein Zaubertheater in Leipzig. Er plädierte amüsant für ein Handyverbot für Abgeordnete bei Bundestagssitzungen, da für ihn der ständige Handygebrauch, der während der TV-Übertragungen immer wieder zu sehen ist, ein No-Go ist. Eine Petition würde hier sicher weiterhelfen, merkte der Kabarettist, der früher auch politischer Liedermacher in der DDR war, aus der er 1984 ausgewiesen wurde, an. Er ermunterte alle Gäste, ihre Talente in die Arbeit in den Gemeinden segensreich einzubringen.

Beim unterhaltsamen Nachmittag im Bürgerhaus und auch beim Chorworkshop gab es in der Pause Kaffee und Kuchen. Das Abendessen wurde als Suppenbuffet eingenommen. Angestellte der vier katholischen Kindergärten im Seelsorgebereichs arbeiteten an diesem Tage ehrenamtlich für die Ehrenamtlichen im Service, als besonderes Kennzeichen des Miteinanders.

Am Abend fand dann in der Pfarrkirche das Konzert “Perlen des Glaubens” mit Clemens Bittlinger und seinen musikalischen Freunden David Plüss (Keyboards), David Kandert (Percussion) und Bettina Alms (Flöten, Gesang) statt. Es war ein ergreifendes Konzert mit dreizehn kraftvollen Liedern, sowie einer Zugabe aus der neuesten CD des Pfarrers. Dabei hat sich Bittlinger von einer wundersamen Perlenkette aus der lutherischen Kirche Schwedens inspirieren lassen.

Zusammen mit Bettina Alms als Sprecherin erzählte Clemens Bittlinger die Geschichte von einem Menschen, der sich auf der Suche nach „dem Wichtigsten“ in seinem Leben befindet. Im Traum begegnet ihm eine Engelsgestalt. Sie schenkt ihm ein Perlenband, mit dessen Hilfe er den Weg zur Stadt seiner Sehnsucht finden kann. Am Ende öffnet sich das Tor. – Eine kurzweilig-nachdenkliche Erzählung, die immer wieder durch die Lieder ergänzt und erweitert wurde. Bilder und Texte wurden multimedial eingeblendet, so dass das Publikum auch mitsingen konnte. Es gab langanhaltenden Beifall für die Konzertanten und den Projektchor.

Erwin Höller

 

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