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Lesen: Fichtensterben in NRW geht weiter – Gegenmaßnahmen dennoch nicht erfolglos
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Honnef heute - Presse, Nachrichten, News > Alle Artikel > Siebengebirge > Bad Honnef > Fichtensterben in NRW geht weiter – Gegenmaßnahmen dennoch nicht erfolglos
Bad Honnef

Fichtensterben in NRW geht weiter – Gegenmaßnahmen dennoch nicht erfolglos

Letztes Update: 28.08.2021
Honnef heute
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1 Min Lesezeit
wald7
Stadtwald im Schmelztal (Februar 2021)
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Bad Honnef – Das Sterben der Fichten in den deutschen Wäldern nimmt kein Ende. Auch der Bad Honnefer Stadtwald ist stark betroffen.

Von 450 Hektar Fichte sind fast 400 Hektar abgestorben und zu großen Teilen bereits abgeräumt, berichtete Stephan Schütte, Leiter des Forstamts Rhein-Sieg-Erft, im Juni 2021 im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz in Königswinter. Mittlerweile mache man sich auch Sorgen um die Buche. Besonders alte Bäume mit langen Wurzeln litten unter der Trockenheit der letzten Jahre.

Das große Fichtensterben in Nordrhein-Westfalen geht weiter, berichtet heute die Westfalenpost unter Berufung auf das NRW-Umweltministerium. Die Schadholz-Menge sei 2018 auf rund 35 Millionen Festmeter gestiegen. Der Borkenkäfer habe 44 Prozent des gesamten Bestandes in NRW endgültig geschädigt.

Allerdings seien die bisher erfolgten Gegenmaßnahmen nicht erfolglos, so die Westfalenpost. Fast 19 Millionen Festmeter Fichte habe vor dem Befall durch Borkenkäfer geschützt werden können, rein rechnerisch seien mehr als 72 Milliarden Käfer in NRW unschädlich gemacht worden.

Im Bad Honnefer Stadtwald wurden 33.000 Jungbäume gesetzt, um den Wald zukunftssicher zu machen, überwiegend handelt es sich dabei um Ulmen, Eichen, Wildkirschen, Douglasien und Hainbuchen.

 

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SCHLAGWÖRTER:Borkenkäferstadtwald
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1 Kommentar
  • Josef Thienen sagt:
    28. August 2021 um 17:45 Uhr

    Es grüne die Tanne – es wachse das Erz……
    Ein alter Spruch, ein Lied aus dem Harz, der übersät war von Fichten, Tannen und alle diesem schnell-wachsenden Gold der Waldbesitzer. Auch hier haben sich die Großen eingekauft und wundern sich nun, nein, sie beklagen und verklagen sich sicher auch noch, ob des Verlustes, der die Natur ihnen zugefügt hat. Natürlich sieht es auch dort traurig aus. Wenn man sich an „alte Zeiten“ erinnert, sich der Wanderer durch das dichte Unterholz kämpfte, wo heute freie Sicht – bis fast ans Meer oder den Bocken – freigegeben ist.
    Und trotzdem fährt auch dort keiner langsamer. Warum auch. Letztinstanzlich ist doch verfügt, dass der Straßenverkehr, auch oder gerade innerstädtisch, nicht beschränkt werden darf auf erstma 30. Das entspricht real doch wohl mehr als 60. Und wer fährt schon 60, wenn diese Begrenzung es erlaubt.
    Ich stelle mir gerade vor, dass ich auf der Rommersdorfer Straße mit Tempo 30 fahre, die Straße, die, wenn auch nur zeitweise stillgelegt, zum Brennpunkt innerstädtischer Verkehrspolitik wurde, aufgeputscht durch Wehklagen verkehrsgelähmter Anwohner und Kneipenbesucher. Da überfahre ich doch lieber son Schülerarsch, als das ich auch nur ein Deut zurückstecke. Womöglich bekomme ich durch Langsamfahren auch noch Ärger mit Anwohnern, die glauben, ich suchte einen Parkplatz vor ihrer Garagentür.
    Das alles geht gar nicht. Wem sag ich das.
    Ich habe noch ein paar Stecklinge aufgezogen von den berühmten Harzer Tannen. Die könnte ich doch auf der Rommersdorfer…….
    Lassen wir das. Rommersdorfer wollen ja – oder jetzt doch nicht – den Göttchesplatz zu einem Platz umgestalten. Aber wo sollen denn dann die Kneipenbesucher parken??? Sorry, ist ja viel zu weit weg von der Theke. Da müsste man ja zu Fuß……Geht gar nicht.

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