Franziskus Gymnasium: Verängstigung und Einschüchterung nicht beabsichtigt

Betreiber bedauert Vorfall - Verzögerte Kommunikation

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Nonnenwerth – Nach einem Bericht des Schülerelternbeirats des Franziskus-Gymnasiums, verzweifelte Anrufe von Kindern seien bei den Eltern eingegangen, sie würden von „vermummten Männern in schwarzen Jacken“ abgehalten, die Insel rechtsrheinisch zu verlassen, reagiert die „Private Gymnasium Nonnenwerth gGmbH“ und teilt sein Bedauern mit, „falls heute Morgen im Rahmen der Anreise zur Demonstration Schülerinnen oder Schüler verängstigt wurden oder sich eingeschüchtert fühlten“. Das sei nicht beabsichtigt gewesen.

Ebenso habe niemand die Meinungs- und Versammlungsfreiheit beschneiden oder jemanden nötigen wollen. Auch der Vorwurf der Freiheitsberaubung sei  angesichts des tatsächlichen Ablaufs „absurd“: „Am Wochenende noch hat der SEB eine „Wichtige Informationen für Teilnehmer!“ versandt. In dieser gab es die klare Aufforderung: „Wir empfehlen auch den linksrheinischen Schülern dringend, sich auf anderem Weg zum Startpunkt der Demo zu begeben und nicht die Schulfähre zu nutzen.“

Die Information, dass mit keinerlei Fährbetrieb mit Schülerinnen und Schülern zu rechnen ist, sei auch an die Fähre und die Security weitergeleitet worden. „Als dann heute Morgen doch offensichtlich dutzende Schülerinnen und Schüler dort auftauchten und ganz schnell und eilig auf die Insel gefahren werden wollten, hat es einige Minuten gedauert, bis die neue Situation geklärt werden konnte. Das tut uns leid, hat aber nichts mit den plakativen Vorwürfen zu tun, welche nun von den Eltern an den Schulträger gerichtet werden“.

Letztlich hätte es sich um eine verzögerte Kommunikation gehandelt, „weil die Vorgabe des SEB zur Anreise heute Morgen einfach nicht mehr stimmte“. Eine dauerhafte, willentliche Behinderung habe es nicht gegeben, was schon die zeitliche Verzögerung des Demo-Beginns von „nur“ 20 Minuten zeigen würde.

„Wir bedauern, dass in der emotionalen Frage und der aufgeheizten Stimmung diese Situation von interessierter Seite überinterpretiert wird. Aber wir gehen davon aus, dass die Schilderung des Ablaufes verdeutlicht, dass die Vorwürfe absolut ungerechtfertigt sind und die eindeutig auch durch den SEB mit-verschuldete Kommunikations-Verzögerung hier zur Stimmungsmache missbraucht werden soll. Dass diese heftige Stimmungsmache vor allem vom SEB ausgeht, der durch seine Kommunikationsänderung zumindest mitschuldig an der Situation ist, soll jeder für sich selbst beurteilen“, so der Betreiber.

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1 Kommentar

  1. Freiheitsberaubung, weil Kinder nicht die Fähre nutzen dürfen? Meine Güte….Wenn die Eltern selber davon gesprochen haben sind sie doch auch selber Schuld? Hier wird eine Hetzkampagne gefahren von den Eltern, obwohl sie es doch eigentlich besser wissen. Das kann doch keinem Kind mehr gut tun. Und wo sind jetzt die Politiker, die in Sonntagsreden betonen, wie wichtig Bildung ist???? Aber wenn sie mal wirklich etwas helfen

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