Unionsfrauen nahmen Müllentleerung selbst in die Hand

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Foto - SeniorenUnion Bad Honnef

Bad Honnef – Mit dem Müll, das ist so eine – ganz wichtige – Sache! Wehe, er wird nicht abgeholt! Wehe, das Müllauto versperrt auf dem Weg zum nächsten Termin die Straße! Und wehe, wir werden mit Fotos konfrontiert, die verendete Wassertiere zeigen, Magen und Darm voller Plastikmüll!

‚Müll muss uns angehen und da wurde es allerhöchste Zeit, den lange geplanten Besuch bei der RSAG, der zweimal Corona-bedingt abgesagt werden musste, auch in die Tat umzusetzen. Und es hat sich gelohnt‘, resümierte die kommissarische Vorsitzende der Senioren-Union Bad Honnef, Annette Eichendorf.

800.000 Mülltonnen sind zu leeren; dafür sind 120 Müllwagen unterwegs um 277.000 Haushalte und 11.000 gewerbliche Kunden in 19 Städten und Gemeinden zu bedienen. Bei der RSAG, dem größten Entsorger im Rhein-Sieg-Kreis arbeiten 650 Personen in verschiedenen Standorten und Geschäftsfeldern. Die Vorstandsvorsitzende der RSAG Ludgera Decking, ließ es sich nicht nehmen, die Arbeit der RSAG im Einzelnen zu erläutern. Mülltrennung war ein wichtiges Thema, zumal nicht alle Bürger die Regeln respektieren. Natürlich durfte hier auch die Vorstellung der Funktion moderner Müllwagen nicht fehlen.

SenU Mitglieder probierten sich hier als Mülllader – die automatische Hebevorrichtung nimmt dem Lader die schwerste Arbeit des Anhebens der Mülltonnen ab. Ein Gast erinnerte an die Plackerei der Müllmänner in den 50er Jahren, als noch schwere Metalltonnen, eine rechts eine links, aus Kellern Treppen rauf und runter geschleppt und in den Müllwagen gehievt wurden.

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