Hansjörg Tamoj nicht mehr im BHAG-Aufsichtsrat

Jonathan Grunwald als Nachfolger benannt

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Hansjörg Tamoj – Foto: privat

Bad Honnef – Zum 31. Dezember 2021 hat Hansjörg Tamoj sein Mandat im Stadtrat niedergelegt und ist somit aus dem Aufsichtsrat der BHAG ausgeschieden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Rolf Cremer dankt Herrn Tamoj und wünscht ihm für seine private sowie berufliche Zukunft alles Gute. „In seiner Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied hat Hansjörg Tamoj den Erfolgskurs der Bad Honnef AG in seiner Amtszeit entscheidend mitgestaltet. Alle Aufsichtsratsmitglieder danken ihm für sein persönliches Engagement“, so Cremer.

Jonathan Grunwald
Jonathan Grunwald – Foto: privat

Als Nachfolger wurde Jonathan Grunwald nominiert. Am 23. Februar 2022 wurde er von der Hauptversammlung per Wahl bestätigt.

Grunwald weist langjährige Berufserfahrung auf und leitet seit über drei Jahren das Referat für gesellschaftliche und ökonomische Grundsatzfragen in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. „Mit ihm gewinnen wir für unseren Aufsichtsrat ein junges dynamisches Mitglied“, erklärt Cremer.

4 Kommentare

  1. Ich möchte hier gar nicht darauf eingehen, ob diese Nominierung fachlich („jung, dynamisch“ sind hier die genannten Kriterien) gerechtfertigt ist.

    Viel offensichtlicher ist: Es wird eine gute Gelegenheit verpasst, ein Zeichen dafür zu setzen, dass auch in einer kleinen Stadt wie Bad Honnef (bzw. dem Versorgungsgebiet) hervorragend qualifizierte Frauen für eine solch verantwortungsvolle Aufsichtstätigkeit zu finden sind. Ich unterstelle einfach mal: Gesucht wurde nicht lange.

    Schade, mit 13% Frauenanteil verfehlt die BHAG weit die mittlerweile erreichten Werte vieler anderer AGs und Organisationen von knapp 36%. Alle, die in der Honnefer Politik behaupten, sie würden sich für die Gleichstellung von Frauen einsetzen, sollten einmal in sich gehen und sich fragen, ob sie hier nicht tief geschlafen haben.

  2. Für mich zählt nur Qualifikation, egal, wie jemand nackt aussieht. Ob die Qualifikation hier gegeben ist, kann ich nicht beurteilen.

  3. Qualifikation ist natürlich (geschlechtsneutrale) Grundvoraussetzung. Aber auf der zweiten Ebene kann trotzdem versuchen, in diesem Gremium „diverser“ als in der Vergangenheit zu werden.

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