Rheinbreitbach/Gangneung. Einen bemerkenswerten Erfolg feierte die Rheinbreitbacher Tischtennisspielerin Heidi Wunner bei den Senioren-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Gangneung. Die 87-Jährige gewann bei den Titelkämpfen die Silbermedaille im Damen-Doppel sowie Bronze im Mixed und gehörte damit erneut zu den erfolgreichsten deutschen Teilnehmerinnen.
Rund 3.000 Spielerinnen und Spieler aus aller Welt waren zu den Senioren-Weltmeisterschaften nach Südkorea gereist. Unter den etwa 300 deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern setzte Heidi Wunner einmal mehr ein Ausrufezeichen. Mit ihrer Silbermedaille im Damen-Doppel und dem dritten Platz im Mixed knüpfte sie nahtlos an ihre bisherigen Erfolge an.
Besonders bemerkenswert: Bei den vergangenen drei Senioren-Weltmeisterschaften gelang der Rheinbreitbacherin jeweils der Sprung auf das Siegerpodest. Damit zählt sie auch im hohen Alter weiterhin zur internationalen Spitze ihrer Altersklasse.
Deutschland insgesamt blickt auf eine äußerst erfolgreiche Weltmeisterschaft zurück. Die deutsche Delegation gewann insgesamt 24 Medaillen, darunter fünf Weltmeistertitel. Zu den erfolgreichsten Akteuren gehörte Yan Sheng Wang, der in der Altersklasse Ü65 sowohl im Einzel als auch im Doppel Gold gewann.
Doch aus regionaler Sicht stand vor allem Heidi Wunner im Mittelpunkt. Mit ihrer Leidenschaft, ihrer Beständigkeit und ihrem sportlichen Ehrgeiz ist sie seit Jahren ein Vorbild für viele Tischtennisspielerinnen und -spieler. Ihre erneuten Medaillengewinne auf der Weltbühne zeigen eindrucksvoll, dass sportliche Höchstleistungen keine Frage des Alters sind.
Mit Silber und Bronze kehrt die Rheinbreitbacherin nun erneut als Medaillengewinnerin von einer Weltmeisterschaft zurück und schreibt damit ihre außergewöhnliche Erfolgsgeschichte im internationalen Seniorensport fort.










