HelpForceHonnef: Spendenaufkommen und Hilfsbereitschaft überwältigend

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Foto: HfH

Bad Honnef – „Die Bad Honnefer Bürger waren so hilfsbereit wie nie zuvor. Qualität und Menge der Sachspenden haben uns mehr als nur positiv überrascht“, so Carolin Dißmann, Gerhard Kunz und Susanne Langguth von HFH. „Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft und sagen DANKE! DANKE! DANKE!“.

Dabei wurden die Honnefer auch von Kreisen aus angrenzenden Gemeinden und aus Bonn unterstützt, denen der Weg zur KASCH nicht zu mühsam war, um die 4. Hilfsfahrt der HelpForceHonnef mit Sachspenden und finanziell zu unterstützen. Am Sonntagmorgen um sechs Uhr ist der 1. Transport mit Anna-Maria Heuchel-Reinig und Wolfgang Heuchel von Rhöndorf aus losgefahren. Wegen der großen Spendenmenge wird ein LKW zusätzlich am 25. November in der KASCH beladen und startet dann mit Michael Lingenthal zur ukrainischen Grenze.

Der Ansturm der Spendenabgabe am vergangenen Freitag und Samstag war teilweise so stark, dass Mangel an Kartons, an Klebeband oder Markern die Arbeit der Helfer zeitweise erschwerte. Aus 100 vorbestellten gebrauchten Bananenkartons, die sich besonders gut als Transportverpackung für Produkte aller Art eignen, wurden 130 – mehr waren in der Region auch nicht zu bekommen. Von Einzelhandelsgeschäften wurden auf eilige Bitten hin dankenswerterweise noch andere Kartons zur Verfügung gestellt. Schuhe wurden in festen Säcken verpackt. Jede ankommende Spende wird einzeln in die Hand genommen, auf Tauglichkeit und Sauberkeit geprüft und nach Produkt- und Zielgruppen geordnet neu verpackt. „Den vielen Helfern, die uns bei dieser Arbeit tatkräftig unterstützten, gilt ebenfalls ein großes Dankeschön“, so die HFH. Es kamen etwa dreimal so viele Sachspenden zusammen, wie mitgenommen werden konnten.

Der Transportweg führt über Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, nach Košice, Ostslowakei, in ein Verteilerzentrum der Caritas. In Abstimmung mit der Caritas in der Westukraine, erfolgt von dort die Verteilung der Spenden aus Bad Honnef. Vor allem die medizinischen Produkte aller Art, die von Sanitätshäusern, Apotheken, Pflegediensten, Ärzten und von privat gespendet wurden, werden dringend in der Ukraine benötigt. Lebensmittel, Babynahrung, warme Kleidung und Hygieneprodukte kommen auch den ukrainischen Flüchtlingen zugute, die in der Slowakei darauf warten, wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können. Der Beginn des Winters erschwert die Lage der Menschen in der Ukraine dramatisch, die zunehmend ohne Strom und Wasser auskommen müssen.

Für die HFH: Michael Lingenthal, Wolfgang Heuchel, Anna-Maria Heuchel-Reinig, Carolin Dißmann, Gerhard Kunz, Gerlinde Neuhoff, Susanne Langguth

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